Reference : Antikenrezeption als interkulturelles Phänomen
Scientific Presentations in Universities or Research Centers : Scientific presentation in universities or research centers
Arts & humanities : Literature
Multilingualism and Intercultural Studies
http://hdl.handle.net/10993/28604
Antikenrezeption als interkulturelles Phänomen
German
Wiegmann, Eva mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
5-Oct-2016
International
Internationale Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik: Vielfältige Konzepte - Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit
4.-9.10.2016
Usti nad Labem/Prag
Czech Republic
[de] Antike ; Rezeption ; Interkulturalität ; Alterität ; Schiller ; Schlegel
[en] Rom ; Griechenland
[de] Eine häufig sehr enge Verflechtung der Interkulturalitätsforschung mit dem Globalisierungsdiskurs hat dazu geführt, dass komplexe interkulturelle Phänomene, die keinen konkreten Bezug dazu haben, kaum Beachtung finden. Dieser Vortrag soll sich interkulturellen Erscheinungsmustern widmen, die sich vor allem im literarischen Feld zeigen und die in einem lebensweltlich-gegenwartszentrierten Raster nicht erfasst werden und für die andere Beschreibungsmodelle gefunden werden müssen. Im Fokus dieses Vortrags soll der Bereich der literarischen Antiken-Rezeption stehen, die mit der Romantik nicht mehr eindeutig als Fortschreibung einer Traditionslinie und „epigonale[ ] Bewahrung der tradierten Muster“ (Riedel) gesehen werden kann. Vielmehr setzt hier – bspw. bei Friedrich Schlegel – eine Distanzierung ein, die Hellas und Rom zu einem Anderen und damit deren literarische Repräsentation für interkulturelle Fragestellungen interessant macht. Besondere Beachtung verdient der Bereich auch deshalb, weil Bezugnahmen auf die griechisch-römische Antike grundsätzlich im intermediären Bereich von Eigenem und Fremdem zu verorten sind und damit in spezifischer Art und Weise als interkulturelles Phänomen gelten können.
Überlegungen zur Beschreibung der Antiken-Rezeption als komplexem interkulturellen Phänomen sollen vor allem anhand von Texten aus der Zeit um 1800 angestellt werden.
IPSE
R-AGR-0504 > Dia In > 01/04/2015 - 31/03/2018 > MEIN Georg
Researchers
http://hdl.handle.net/10993/28604

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