[de] Mit der Wiedereröffnung der historischen, denkmalgeschützten Neumühle-Brücke über die Emme im November 2024 fand eine turbulente Erhaltungsgeschichte, während der ein Abriss vorgesehen war, ein glückliches Ende (Abb. 1). Die grosse Bedeutung des Flussübergangs wurde deutlich, als die Brücke im November 2023 aufgrund ihres schlechten Zustands gesperrt werden musste. Dies führte zu erheblichen Umleitungen. Der Unmut in der Bevölkerung war gross. Im Auftrag der Denkmalpflege des Kantons Bern und des Bundesamts für Kultur schlugen die Autoren eine schnell umsetzbare, kostenbewusste und denkmalgerechte Massnahme zur Instandsetzung und Restaurierung der historischen Brücke vor. Eine einfache Idee überzeugte die Bauwerkseigentümerschaft: Durch das Entfernen der dicken Schotter-und Asphaltschichten des Belags wird die Brückenkonstruktion entlastet, was Tragfähigkeit schafft für den unbeschränkten Fußgänger-, Rad-und Autoverkehr. Für die denkmalgerechte und kostengünstige Erhaltung der Betonbrücke von 1914 war der Einsatz von UHFB entscheidend.
Disciplines :
Civil engineering
Author, co-author :
Kälin, Edgar
Brühwiler, Eugen
BERTOLA, Numa Joy ; University of Luxembourg > Faculty of Science, Technology and Medicine (FSTM) > Department of Engineering (DoE)
External co-authors :
yes
Language :
German
Title :
Instandsetzung der denkmalgeschützten Neumühlebrücke unter Verwendung von UHFB