Reference : Akuter Stress führt zu einer veränderten Verarbeitung von provozierenden Stimuli im T...
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Poster
Social & behavioral sciences, psychology : Neurosciences & behavior
http://hdl.handle.net/10993/49968
Akuter Stress führt zu einer veränderten Verarbeitung von provozierenden Stimuli im Taylor-Aggressions-Paradigma – eine EKP Studie
German
Dierolf, Angelika mailto [University of Luxembourg > Faculty of Humanities, Education and Social Sciences (FHSE) > Department of Behavioural and Cognitive Sciences (DBCS) >]
Fechtner, Julia [Universität Trier > Psychophysiologisches Labor]
Naumann, Ewald [Universität Trier > Psychophsiologisches Labor]
2013
Yes
International
39. Jahrestagung Psychologie und Gehirn
30.05.- 01.06.2013
Deutsche Gesellschaft für Psychophysiologie und deren Anwendung (DGPA) und Fachgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie der DGPs
Würzburg
Germany
[en] Kaltwasser-Stresstest ; Provokation ; Taylor Aggression Paradigm ; EEG ; ERP
[en] Befunde aus tier- und humanexperimentelle Studien zeigen, dass
Stress ein wesentlicher Faktor in der Ausl ̈osung und Aufrechterhal-
tung von aggressivem Verhalten ist. So beeinflusst Stress und Cor-
tisol unter anderem die Verarbeitung von bedrohlichen Stimuli, wie
z.B. w ̈utenden Gesichtern. Der Einfluss von Stress und Cortisol auf
die Verarbeitung aggressionsausl ̈osender Stimuli w ̈ahrend eines ag-
gressiven Encounters wurde bisher noch nicht erforscht. Um dies zu
untersuchen, durchliefen in der vorliegenden Studie 71 gesunde Pro-
banden (36 m, 35 w) zun ̈achst eine Stressprozedur (sozial evalua-
tive Kaltwasser Stresstest) bzw. ein Warmwasser-Kontrollprozedur.
Anschließend wurde die H ̈alfte jeder Gruppe im Taylor Aggressions-
Paradigma provoziert. W ̈ahrend des Experiments wurde das EEG
aufgezeichnet und mehrere Speichelproben zur Cortisolanalyse ge-
nommen, auf deren Grundlage Probanden der Kaltwassergruppe in
Cortisol-Responder und –Nonresponder unterteilt wurden. Die Aus-
wertung von Ereigniskorrelierten Potentialen (EKPs) bez ̈uglich des
provozierenden Stimulus ergab, dass provozierte Probanden eine po-
sitivere frontozentrale P3 zeigten als nicht provozierte. W ̈ahrend
stressinduzierter Cortisolanstieg diesen Effekt bei Frauen verst ̈arkte,
zeigten provozierte m ̈annliche Cortisol-Responder reduzierte P3 Am-
plituden. Diese Befunde zeigen eine neurophysiologische Assoziation
zwischen Stress und Aggression bezüglich der Verarbeitung von ag-
gressionsausl ̈osenden Signalen, was wesentlich für die Eskalation von
aggressivem Verhalten sein könnte.
DFG
The German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft: DFG), Project GRK 1389/1: International Research Training Group “Psychoneuroendocrinology of Stress: From Molecules and Genes to Affect and Cognition” Project H: “On the Relationship of Stress and Aggression”
http://hdl.handle.net/10993/49968

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