Reference : Intergenerationale Familienbeziehungen im Übergang und Ambivalenzerfahrungen zwischen...
Scientific journals : Article
Social & behavioral sciences, psychology : Multidisciplinary, general & others
http://hdl.handle.net/10993/43477
Intergenerationale Familienbeziehungen im Übergang und Ambivalenzerfahrungen zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern
German
[en] Intergenerational Family Relations in Transition and Experiences of Ambivalence between Emerging Adults and their Parents
Albert, Isabelle mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
2020
angewandte Forschung: Magazin für Psychogerontologie und Entwicklung über die Lebensspanne
RBS
6
Frühjahr
Yes
National
Itzig
Luxembourg
[en] Ambivalenz ; Erwachsenenalter ; Eltern-Kind-Beziehungen
[en] Der Auszug der erwachsenen Kinder aus dem Elternhaus stellt für Eltern und junge Erwachsene gleichermaßen eine Transition in der Lebensspanne dar, die eine Regulation der familiären Beziehungen erforderlich macht und somit eine wichtige Familienentwicklungsaufgabe darstellt. Eltern sehen sich mit einer „empty nest“-Situation konfrontiert und mitunter kann sich das Loslassen für die Eltern als schwierig erweisen (Perrig-Chiello, 2014). Gerade im Jugend- und jungen Erwachsenenalter wird jedoch eine Anpassung der Beziehungen hin zu mehr Autonomie erforderlich, wohingegen Kontrolle und Einmischen seitens der Eltern zunehmend negativ erlebt wird. Insbesondere können sich hier unterschiedliche Zielsetzungen in den Beziehungen zwischen den Eltern und ihren erwachsenen Kindern ergeben, die mit dem Begriff des „intergenerational stake“ von Bengtson und Kollegen eingehend beschrieben wurden – junge Erwachsene streben einerseits nach Autonomie und Selbständigkeit, deren Eltern andererseits nach Kontinuität in den Beziehungen. Gleichzeitig bleiben Eltern für junge Erwachsene eine wichtige Quelle der Unterstützung und eine stabile Eltern-Kind-Beziehung bildet die Grundlage für eine gelungene Individuation (Buhl, 2003). Die Aushandlung der beiden fundamentalen Bedürfnisse nach Autonomie und Verbundenheit kennzeichnet Eltern-Kind-Beziehungen also ein Leben lang (Albert & Barros, 2017; Trommsdorff, 2006; Rothbaum & Trommsdorff, 2007). Was bedeuten diese widerstreitenden Tendenzen nun für die Qualität der Eltern-Kind-Beziehungen und insbesondere für das Erleben von Ambivalenz? Wie verändern sich die Eltern-Kind-Beziehungen mit dem Auszug aus dem Elternhaus?
Diesen Fragen ist eine Studie an der Universität Luxemburg nachgegangen. Die Studie beschäftigte sich unter anderem mit den Ambivalenzerfahrungen junger Erwachsener und der Rolle des Auszugs aus dem Elternhaus. Befragt wurden junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 30 Jahren.
Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) > Institute for Research on Generations and Family
http://hdl.handle.net/10993/43477

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