Reference : Borderscapes
Parts of books : Contribution to encyclopedias, dictionaries...
Social & behavioral sciences, psychology : Sociology & social sciences
Social & behavioral sciences, psychology : Anthropology
Social & behavioral sciences, psychology : Human geography & demography
Social & behavioral sciences, psychology : Regional & inter-regional studies
Social & behavioral sciences, psychology : Multidisciplinary, general & others
Arts & humanities : Multidisciplinary, general & others
Migration and Inclusive Societies
http://hdl.handle.net/10993/47205
Borderscapes
English
Wille, Christian mailto [University of Luxembourg > Faculty of Humanities, Education and Social Sciences (FHSE) > Department of Geography and Spatial Planning (DGEO) >]
In press
Glossary Border Studies
Fellner, Astrid
Nossem, Eva
UniGR-Center for Border Studies
Yes
[en] Complexity ; bordering ; ordering ; border ; landscape ; borderscapes ; borderscaping ; borderness ; borderism
[de] Der Beitrag arbeitet das in der Grenzforschung am weitesten verbreitete Verständnis von ‚borderscapes‘ heraus und gibt den Ansatz in seinen Grundzügen wieder. Dafür werden zu-nächst die Verwendungen des Begriffs und die damit implizierten Verständnisse dargelegt. Darauf aufbauend wird ‚borderscapes’ als relationale, diffundierte, episodische, perspektivi-sche und umkämpfte Formationen systematisiert, die mit nationalen Grenzen in Beziehung stehen. Darüber wird gezeigt, inwiefern ‚borderscapes‘ mit der ‚traditionellen‘ Idee von Grenze als (territoriale) Binarität bricht und einen alternativen Grenzbegriff stark macht: Grenze wird hier in eine Vielzahl gesellschaftlicher Prozesse eingelagert, die wandelbar und gestaltbar sind, sich transskalar und in umkämpfter Weise aufeinander beziehen und in ih-rem komplexen Zusammenspiel Effekte der Einsetzung oder (De-)Stabilisierung von natio-nalen Grenzen hervorbringen. ‚Borderscapes‘ überführt Grenzen also analytisch in die Land-schaften ihrer multiplen Wirksamkeiten und Aushandlungen, die durchaus an ‚territorialen Ränder‘ stattfinden können, aber nicht zwangsläufig. Damit macht der Ansatz ein analyti-sches Angebot, das der „territorial trap“ (Agnew 1994) entkommt, für die Komplexität von Grenzen sensibilisiert und diese außerdem als Ressourcen betrachtet. Trotz der Bemühung ‚borderscapes‘ näher zu umreißen, kann der Ansatz nur schwer auf den Begriff gebracht werden. Die dargelegten Grundzüge stecken vielmehr einen theoretisch-konzeptionellen Rahmen ab, der komplexitätssensible Grenzforscher*innen orientiert und Spielräume für spezifische Aneignungen lässt. Solche werden abschließend anhand von Beispielen der kul-turwissenschaftlichen Grenzforschung vorgestellt und die konzeptionelle Offenheit des An-satzes, die sich besonders in method(ologi)schen Mehrdeutigkeiten widerspiegelt, kritisch gewürdigt.
UniGR-Center for Border Studies
Interreg VA Greater Region
Researchers ; Professionals ; Students
http://hdl.handle.net/10993/47205
http://cbs.uni-gr.eu/index.php/en/resources/digital-glossary

There is no file associated with this reference.

Bookmark and Share SFX Query

All documents in ORBilu are protected by a user license.