Reference : Erfolgserlebnisse für alle in Mathematik: Selbstwirksamkeitssteigerung in inklusiven ...
Diverse speeches and writings : Speeches/Talks
Social & behavioral sciences, psychology : Education & instruction
Educational Sciences
http://hdl.handle.net/10993/46485
Erfolgserlebnisse für alle in Mathematik: Selbstwirksamkeitssteigerung in inklusiven Settings
German
Nahrgang, Ruth []
Hettmann, Max []
Fries, Stefan []
vom Hofe, Rudolph []
Grund, Axel mailto [University of Luxembourg > Faculty of Humanities, Education and Social Sciences (FHSE) > LUCET >]
Salle, Alexander []
Sep-2019
International
Gemeinsamen Tagung der Fachgruppen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie (PaEpsy)
Gemeinsamen Tagung der Fachgruppen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie (PaEpsy)
Leipzig
Germany
[en] Mindfulness ; experience-sampling ; motivational conflict
[de] Vielleicht gibt es in keiner Lebensphase mehr Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, als während des Studiums. Die selbstregulatorischen Herausforderungen, die mit einer vergleichsweise freien Zeiteinteilung einhergehen, werden jedoch nicht immer gemeistert und besonders im Alltag junger Erwachsener scheinen Wollen- und Sollen-Konflikte das Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Motivationale Konflikte sind dabei vermutlich mehr als reine „Begleitumstände“ eines (gleichzeitig) reduzierten Wohlbefindens, sondern sollten als Überforderungserleben auch zeitverzögert Einfluss z.B. auf das subjektive Stresserleben am Abend haben.
Um die Konsequenzen von motivationalen Konflikten auf das Wohlbefinden möglichst alltagsnah zu untersuchen, haben wir mithilfe von Experience Sampling über acht Tage u.a. das Konflikterleben am Tag (N = 3866), sowie den wahrgenommenen Stress (N = 808) am Abend, von 108 Lehramtstudierenden erhoben. Zudem erfassten wir Achtsamkeit als personalen Prädiktor des Wohlbefindens.
Multi-Level-Analysen, bei denen die Messungen der einzelnen Tage in den Personen „genestet“ waren, zeigten, dass über den Tag aggregierte Wollen- und Sollen-Konflikte (Level 1) den wahrgenommen Stress am Abend (Level 1) vorhersagten. Auch unter Berücksichtigung der Zeit, die Studierende mit Studiums- und Freizeitaktivitäten verbrachten, sowie unter Kontrolle des Stresserlebens am Vortag, zeigten beide Konfliktarten erwartungsgemäß einen positiven (ungünstigen) und das Ausmaß von Freizeit einen negativen (günstigen) Zusammenhang mit dem Stresserleben. Darüber hinaus scheint Achtsamkeit das Ausmaß des Stresserlebens indirekt über eine Verringerung des Konflikterlebens zu reduzieren.
Die Befunde belegen erneutstärken die Bedeutung von motivationalen Konflikten für das Wohlbefinden, geben Hinweise auf Wirkrichtungen, und bieten mit Achtsamkeit einen Ansatzpunkt um z.B. mithilfe von Interventionen Einfluss auf das Erleben von Konflikterleben Konflikten und damit das Wohlbefinden Studierender zu nehmen.
http://hdl.handle.net/10993/46485

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