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See detailDie Erfindung der Grenze. Luxemburg im Spiegel spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kartographie (15.-17. Jh.)
Uhrmacher, Martin UL

Presentation (2019, November 27)

Der Vortrag widmet sich dem Ursprung fester Grenzlinien auf Karten. Ausgehend von den ersten, noch punktuellen Erwähnungen Luxemburgs auf mittelalterlichen Karten wird der Frage nachgegangen, ab wann ... [more ▼]

Der Vortrag widmet sich dem Ursprung fester Grenzlinien auf Karten. Ausgehend von den ersten, noch punktuellen Erwähnungen Luxemburgs auf mittelalterlichen Karten wird der Frage nachgegangen, ab wann erstmals Grenzlinien zur Darstellung territorial-räumlicher Verhältnisse verwendet wurden und welche Rolle ihnen bei der Konstruktion von Herrschaft im Raum zukommt. Denn die tatsächlichen territorialpolitischen Verhältnisse waren noch bis zum Ende der frühen Neuzeit derart unübersichtlich und verworren, dass eine feste lineare Grenzziehung eigentlich nicht möglich war. Die Territorialkarten des 16. und 17. Jahrhunderts täuschen deshalb eine flächige Staatlichkeit des Herzogtums Luxemburg und der benachbarten Territorien vor, die es so eigentlich nicht gab. Dennoch prägen sie unser Bild der historischen Landschaft bis heute. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailDie Erfindung der Grenze. Zur Konstruktion von Herrschaftsgebieten auf Regionalkarten des 16. Jahrhunderts im Westen des Reiches.
Uhrmacher, Martin UL

Scientific Conference (2018, September 28)

Im Spätmittelalter war das Reich durch Prozesse der Territorialisierung geprägt. Vor allem in den größeren Landesherrschaften wurde versucht, der Zersplitterung von Rechten und Besitzungen ... [more ▼]

Im Spätmittelalter war das Reich durch Prozesse der Territorialisierung geprägt. Vor allem in den größeren Landesherrschaften wurde versucht, der Zersplitterung von Rechten und Besitzungen entgegenzuwirken und Herrschaft zu verdichten. Im Westen des Reiches blieb man jedoch auf dem Weg zum Territorialstaat zumeist noch weit von einer flächigen Durchsetzung von Herrschaft entfernt. Die territorialen Verhältnisse lassen sich häufig als Gemengelage aus sich überlagernden Herrschaftsrechten, Hochgerichtsbezirken, Gemeinherrschaften, umstrittenen Gebieten oder anderen Abhängigkeiten beschreiben. Eine kartographische Erfassung dieser komplexen und mehrdimensionalen räumlichen Strukturen war mit den Mitteln der damaligen Zeit nicht möglich. Der Aufschwung einer zunehmend wissenschaftlich geprägten Kartographie ab der Mitte des 15. Jahrhunderts erlaubte es den Landesherren, kartographischer Darstellungen als Instrumente von Macht und Herrschaft zu nutzen: einerseits als Grundlage für die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Territoriums, andererseits als Medium zur Verbreitung territorialer Ansprüche und zur Inszenierung von Herrschaft. Aus diesem Grund wurden einige der bekanntesten zeitgenössischen Kartographen mit der räumlichen Darstellung einzelner Fürstentümer beauftragt, bspw. Martin Waldseemüller durch Herzog René II. von Lothringen. Diese Aufgaben stellten die Kartographen vor große Probleme, denn noch gab es keine geeigneten Mittel, mit denen die politischen und territorialen Verhältnisse im Kartenbild auch nur annähernd widergegeben werden konnten. Eine Analyse ausgewählter Karten zeigt, welche verschiedenen Strategien angewandt wurden, um den fragmentarischen Besitz der Auftraggeber in seiner Gesamtheit als geschlossenes Herrschaftsgebiet erst zu konstruieren. Diese Experimentierphase endete Mitte des 16. Jahrhunderts mit der Etablierung von Grenzen in Form von Linien als allgemein gültiger Konvention, obwohl Territorialgrenzen im Sinne einer umfassenden Scheidelinie zwischen zwei Territorien in dieser Zeit nicht existierten. Der Vortrag widmet sich einer Fragestellung, die in Folge des spatial turn zwar wieder verstärkt in den geschichtswissenschaftlichen Fokus gelangte, aber in vieler Hinsicht noch nicht gründlich genug aufgearbeitet ist. Es gilt, historische Karten als vielschichtige, Schrift und Bild vereinende Wissensträger verstärkt auf Ihre Funktion bei der Ausbildung von politischen Räumen und Einheiten in den Blick zu nehmen. Denn sie müssen stets als bewusste Konstruktionen und keinesfalls als Versuch eines - gemessen an den jeweiligen technischen Möglichkeiten - quasi photographischen Abbildes der Realität verstanden und interpretiert werden. Die mit den Karten vermittelten und durch deren Druck auch weit verbreiteten Inszenierungen von geschlossenen Territorialstaaten erwiesen sich zudem als sehr wirkmächtig und prägend, teilweise bis zum Ende des Alten Reiches. Den zugrundeliegenden Strukturen und Prozessen wird im Rahmen des Vortrags besondere Aufmerksamkeit geschenkt. [less ▲]

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See detailErfolgreich lernen in Schule und Arbeitswelt. Ein Praxisleitfaden zur Gestaltung von Berufsorientierung in Hauptschulen
Wetzstein, Thomas; Eckert, Roland; Erbeldinger, Patricia et al

Learning material (2003)

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Peer Reviewed
See detailErfolgreiche Schulentwicklung: Die Geschichte der Schule
Tröhler, Daniel UL

in Horlacher, Rebekka (Ed.) Schulentwicklung. Eine historische, theoretische und praktische Analyse (2011)

Detailed reference viewed: 115 (4 UL)
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See detailErfolgreiches Lieferantenmanagement durch eindeutige Schnittstellendefinition
Plapper, Peter UL

Book published by TÜV Media (2009)

In schlanken Werken montieren externe Dienstleister ausgewählte Baugruppen und liefern sie direkt an die Hauptmontagelinie. Dabei sind zahlreiche technische und organisatorische Schnittstellen zu ... [more ▼]

In schlanken Werken montieren externe Dienstleister ausgewählte Baugruppen und liefern sie direkt an die Hauptmontagelinie. Dabei sind zahlreiche technische und organisatorische Schnittstellen zu definieren, um den Wissenstransfer in beide Richtungen effektiv und sicher zu gestalten und dabei gleichzeitig das Know-how beider Seiten zu schützen. Dieser Beitrag beschreibt exemplarisch erfolgreich angewandte Methoden zur Einbindung externer Dienstleister in mehreren Werken in der Automobilindustrie. [less ▲]

Detailed reference viewed: 165 (3 UL)
See detailErfolgserlebnisse für alle in Mathematik: Selbstwirksamkeitssteigerung in inklusiven Settings
Nahrgang, Ruth; Hettmann, Max; Fries, Stefan et al

Speeches/Talks (2019)

Vielleicht gibt es in keiner Lebensphase mehr Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, als während des Studiums. Die selbstregulatorischen Herausforderungen, die mit einer vergleichsweise ... [more ▼]

Vielleicht gibt es in keiner Lebensphase mehr Möglichkeiten, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, als während des Studiums. Die selbstregulatorischen Herausforderungen, die mit einer vergleichsweise freien Zeiteinteilung einhergehen, werden jedoch nicht immer gemeistert und besonders im Alltag junger Erwachsener scheinen Wollen- und Sollen-Konflikte das Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Motivationale Konflikte sind dabei vermutlich mehr als reine „Begleitumstände“ eines (gleichzeitig) reduzierten Wohlbefindens, sondern sollten als Überforderungserleben auch zeitverzögert Einfluss z.B. auf das subjektive Stresserleben am Abend haben. Um die Konsequenzen von motivationalen Konflikten auf das Wohlbefinden möglichst alltagsnah zu untersuchen, haben wir mithilfe von Experience Sampling über acht Tage u.a. das Konflikterleben am Tag (N = 3866), sowie den wahrgenommenen Stress (N = 808) am Abend, von 108 Lehramtstudierenden erhoben. Zudem erfassten wir Achtsamkeit als personalen Prädiktor des Wohlbefindens. Multi-Level-Analysen, bei denen die Messungen der einzelnen Tage in den Personen „genestet“ waren, zeigten, dass über den Tag aggregierte Wollen- und Sollen-Konflikte (Level 1) den wahrgenommen Stress am Abend (Level 1) vorhersagten. Auch unter Berücksichtigung der Zeit, die Studierende mit Studiums- und Freizeitaktivitäten verbrachten, sowie unter Kontrolle des Stresserlebens am Vortag, zeigten beide Konfliktarten erwartungsgemäß einen positiven (ungünstigen) und das Ausmaß von Freizeit einen negativen (günstigen) Zusammenhang mit dem Stresserleben. Darüber hinaus scheint Achtsamkeit das Ausmaß des Stresserlebens indirekt über eine Verringerung des Konflikterlebens zu reduzieren. Die Befunde belegen erneutstärken die Bedeutung von motivationalen Konflikten für das Wohlbefinden, geben Hinweise auf Wirkrichtungen, und bieten mit Achtsamkeit einen Ansatzpunkt um z.B. mithilfe von Interventionen Einfluss auf das Erleben von Konflikterleben Konflikten und damit das Wohlbefinden Studierender zu nehmen. [less ▲]

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See detailErgänzungsdokumentation des DGFF-Kongresses 1999 in Dortmund.
Hu, Adelheid UL; Aguado, K.

Book published by Homepage der DGFF (2000)

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See detailDie Ergebnisaufteilung bei Beteiligungsgemeinschaften
Haslehner, Werner UL

in Steuer und Wirtschaftskartei (2010)

Bei der Ergebniszurechnung und -aufteilung im Rahmen einer Unternehmensgruppe bestehen Rechtsunsicherheiten, wenn eine finanzielle Verbindung über eine Beteiligungsgemeinschaft hergestellt wird und die ... [more ▼]

Bei der Ergebniszurechnung und -aufteilung im Rahmen einer Unternehmensgruppe bestehen Rechtsunsicherheiten, wenn eine finanzielle Verbindung über eine Beteiligungsgemeinschaft hergestellt wird und die Stimmrechte der Mitbeteiligten von der Kapitalbeteiligung abweichen oder Anteile am einbezogenen Gruppenmitglied außerhalb der Beteiligungsgemeinschaft durch die Mitbeteiligten gehalten werden. Letztere haben bei der Ergebnisaufteilung entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung nach dem klaren Gesetzeswortlaut außer Betracht zu bleiben. Ebenso müssten für die Ermittlung des Ausmaßes des zuzurechnenden Verlusts eines ausländischen Gruppenmitglieds Beteiligungen von Minderbeteiligten bei strenger Auslegung unberücksichtigt bleiben. [less ▲]

Detailed reference viewed: 122 (1 UL)
See detailErgebnisse der landesweiten Befragung der Eltern und des pädagogischen Personals in Maisons Relais
Schumacher, Anette UL

Scientific Conference (2013, January 28)

Detailed reference viewed: 79 (16 UL)
See detailErgebnisse der landesweiten Elternbefragung von Maisons Relais
Schumacher, Anette UL

Speeches/Talks (2013)

Detailed reference viewed: 71 (15 UL)
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See detailErgebnisse der Schulung "BEE SECURE for schools" 2016/17
Tiemann, Aline; Steffgen, Georges UL

Report (2017)

Im vorliegenden Bericht werden die aktuellen Befunde der Evaluation der Schulung BEE SECURE aus dem Jahr 2016/17 dargestellt. Die Schulung zur Förderung der Medienkompetenz wurde in diesem Jahr an 144 ... [more ▼]

Im vorliegenden Bericht werden die aktuellen Befunde der Evaluation der Schulung BEE SECURE aus dem Jahr 2016/17 dargestellt. Die Schulung zur Förderung der Medienkompetenz wurde in diesem Jahr an 144 Grund- und Sekundarschulen in Luxemburg durchgeführt. Im Anschluss an die Schulung wurden jeweils von den Trainern, die die Schulung gehalten hatten und von den Schülern und deren Lehrern Fragebögen ausgefüllt. Somit lagen die Daten von 739 Trainerfragebögen, 768 Lehrerfragebögen und 10062 Schülerfragebögen dem Evaluationsdatensatz zugrunde. Der Lehrerfragebogen beinhaltete verschiedene Aussagen zur Effektivität der Schulung und zur Durchführung der Schulung. Es zeigte sich, dass die Lehrer sowohl mit der Effektivität als auch der Durchführung zufrieden bis sehr zufrieden waren. Die Auswertung der Trainerfragebögen zeigte, dass sie mit den meisten Aspekten des Trainings zufrieden waren. Besonders positiv wurden die Disziplin, das Klassenklima, die Lehrkräfteeinbindung sowie die Organisation bewertet. Weniger positiv wurde der Wissenstand der Schüler im Bezug auf das Internet und die Erfahrungsberichte der Schüler wahrgenommen. In Bezug auf die Schülerdaten zeigte sich, dass knapp über die Hälfte der Schüler bereits schon mal an einer BEE SECURE Schulung teilgenommen hatten. Alle abgefragten Aspekte des Trainings wurden von den Schülern durchweg als sehr positiv eingeschätzt. [less ▲]

Detailed reference viewed: 122 (3 UL)
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See detailErgebnisse der Zukunftswerkstatt im Rahmen des Praxis- und Kontakttages 2018
Flammang, Manou Laure UL

Article for general public (2018)

Im Rahmen des vom PraxisBüro der Universität Luxemburg organisierten Praxis- und Kontakttages 2018, haben ca. 300 Professionelle der Sozialen Arbeit an einer Zukunftswerkstatt mit dem Thema "Was sind die ... [more ▼]

Im Rahmen des vom PraxisBüro der Universität Luxemburg organisierten Praxis- und Kontakttages 2018, haben ca. 300 Professionelle der Sozialen Arbeit an einer Zukunftswerkstatt mit dem Thema "Was sind die Bedürfnisse der Akteure der Sozialen Arbeit?" teilgenommen. Die Ergebnisse wurden gesammelt und von der Autorin analysiert. Der Artikel beschreibt die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt sowie ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit in Luxemburg. [less ▲]

Detailed reference viewed: 111 (14 UL)
See detailErgebnisse des Jugendberichtes 2020
Schumacher, Anette UL; S

in Ergebnisse des Jugendberichtes 2020 (2021)

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See detailErgebnisse des Rundgespräches "Geowissenschaften unter Druck"
Cermak, Jan; Nienaber, Birte UL

in Rundbrief Geographie (2011)

This paper in "Rundbrief Geographie" summarizes the results of a workshop of young researchers on the topic "Geosciences under pressure".

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