References of "Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform"
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Peer Reviewed
See detailFührt eine negative Erfahrung mit der Polizei zwangsläufig zu einer negativen Bewertung der Polizei? Die Rolle von Assimilations- und Kontrasteffekten bei "part-whole question sequences"
Heinz, Andreas UL; Steffgen, Georges UL

in Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2015), 98(4), 320-334

Method research has shown that responses to an item can depend on the question order. This applies especially to part-whole question sequences: If a specific item is asked before a general item, the ... [more ▼]

Method research has shown that responses to an item can depend on the question order. This applies especially to part-whole question sequences: If a specific item is asked before a general item, the respondents might react in two different ways. They might include their validation of the specific item into the assessment of the general item (assimilation effect) or they might ignore them (contrast effect). Although many questionnaires contain part-whole question sequences, these effects are rarely discussed or even investigated in applied research. The article outlines the theoretical background of question order effects in general with a particular regard to part-whole question sequences. Furthermore, a split ballot experiment verifies the impact of question order effects on the general assessment of the police. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailSchuldfähigkeit, Dissozialität und Psychopathy - eine Gutachtenanalyse
Schmidt, Alexander F. UL; Scholz, Oskar B.; Nedopil, Norbert

in Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2004), 87

Theoretischer Hintergrund: Neuere Ansätze der Schuldfähigkeitsbegutachtung machen auf das Problem der differentialdiagnostischen Abgrenzung von Dissozialität und störungsbedingtem Verhalten aufmerksam ... [more ▼]

Theoretischer Hintergrund: Neuere Ansätze der Schuldfähigkeitsbegutachtung machen auf das Problem der differentialdiagnostischen Abgrenzung von Dissozialität und störungsbedingtem Verhalten aufmerksam. Aus differentialtypologischer Sicht kommt dem Psychopathy-Konstrukt sensu Hare hierbei eine besondere Bedeutung zu. Fragestellung: In welchem empirischem Zusammenhang mit der Schuldfähigkeit lässt sich das Psychopathy-Konstrukt als Extrembeispiel des dissozialen Typus finden? Methode: Aus einer Inhaltsanalyse von 33 Schuldfähigkeitsgutachten liegen die PCL-R Scores vor. Hieraus werden Gruppenunterschiede berechnet, Zusammenhangsmaße für Gesamtscore und Einzelfaktoren mit den jeweiligen Schuldfähigkeitsgruppen und das Klassifizierungsvermögen. Ergebnisse: Es findet sich kein statistisch bedeutsamer Unterschied zwischen Schuld- und vermindert Schuldfähigen. Für Faktor 2 der PCL-R findet sich ein mäßiger Zusammenhang mit verminderter Schuldfähigkeit und eine geringe diskriminatorische Bedeutung. Diskussion: Die Befunde werden vor den historisch-konventionalen Forderungen von Justiz und Psychiatrie einerseits und entwicklungspsychologischer Befunde zum Phänomen der Dissozialität andererseits diskutiert. [less ▲]

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