References of "Schaan, L"
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Peer Reviewed
See detailInteroceptive accuracy in preschool - aged children: The Jumping Jack Paradigm (JJP)
Opdensteinen, K.; Schaan, L.; Pohl, A. et al

Poster (2019, September 11)

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See detailInterozeptive Genauigkeit: Ein methodischer Vergleich von zwei Heartbeat Tracking Paradigmen
Haciahmet, C.; Opdensteinen, K.; Schaan, L. et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Diese Arbeit untersucht zwei Herzschlagwahrnehmungsaufgaben mit unterschiedlichen Verarbeitungsmodi - Heartbeat Tracking Task (HTT; Schandry, 1981) und adaptierter Heartbeat Tracking Task (aHTT; adaptiert ... [more ▼]

Diese Arbeit untersucht zwei Herzschlagwahrnehmungsaufgaben mit unterschiedlichen Verarbeitungsmodi - Heartbeat Tracking Task (HTT; Schandry, 1981) und adaptierter Heartbeat Tracking Task (aHTT; adaptiert nach Melloni et al., 2013) - welche Interozeptive Genauigkeit (IG) anhand des Vergleichs von objektiver und selbst-berichteter Herzrate erfassen (Garfinkel et al., 2015). Die Paradigmen unterscheiden sich hinsichtlich des mentalen Zählens (HTT) und motorischen Tappings (aHTT) von kardiovaskulären Empfindungen. Tapping wird in Biofeedback-Studien zur Verbesserung der IG angewendet (Ring et al., 2015), bislang jedoch kaum mit mentalem Zählen verglichen. 74 gesunde Versuchspersonen (MAlter = 22.66, SDAlter = 2.74, 49 Frauen) bearbeiteten den HTT und den aHTT. Die IGScores des HTT waren im Durchschnitt signifikant höher als im aHTT (t(73) = 2.73, p = .01, d = .28). Bei einem Cut-Off von IG = 0.70 konnten 37 gute Herzschlagwahrnehmer/innen im HTT und 27 gute Herzschlagwahrnehmer/innen im aHTT klassifiziert werden. Auch im Selbstbericht zur eigenen Herzschlagwahrnehmungsfähigkeit, zeigte sich bei den Probanden ein höheres Konfidenzrating im HTT als im aHTT (MHTT = 5.00, SD = 2.04; MaHTT = 3.88, SD = 1.77; Z(74) = -5.24, p < .01, d = .59). Zusammenfassend weisen die Ergebnisse auf eine bessere Herzschlagwahrnehmung im HTT hin, sowohl bezüglich der IG-Scores als auch im Selbstbericht. Eine Erklärung für die niedrigeren Interozeptionswerte im aHTT könnte sein, dass die sensorische und motorische Interferenz der Tapping-Aufgaben mit der Detektion von afferenten Herzsensationen konkurrieren, weshalb der salientere Tapping-Stimulus den Aufmerksamkeitsfokus von internalen Prozessen ablenkt (Pennebaker & Hoover, 1984). Zukünftige Studien sollten prüfen, welche spezifischen Einsatzmöglichkeiten sich für HTT und aHTT anbieten, hinsichtlich einer akkuraten und ökonomischen Erfassung von IG. [less ▲]

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See detailMethodische Herausforderungen bei der Erfassung der interozeptiven Genauigkeit im Vorschulalter
Opdensteinen, K.; Schaan, L.; Pohl, A. et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Im Vorschulalter entwickeln sich zentrale Fähigkeiten in Kognition, Sprache und Emotion. Dennoch ist wenig über das bewusste Erleben innerer Körperempfindungen bei Vorschulkindern bekannt, da es an ... [more ▼]

Im Vorschulalter entwickeln sich zentrale Fähigkeiten in Kognition, Sprache und Emotion. Dennoch ist wenig über das bewusste Erleben innerer Körperempfindungen bei Vorschulkindern bekannt, da es an altersangepassten Paradigmen zu Erfassung der interozeptiven Genauigkeit (IG) mangelt. Das Jumping Jack Paradigma (JJP) (Schaan et al., 2019) ist das erste explizite IG-Paradigma für Vorschulkinder, das eine Veränderung des Herzschlages durch eine körperliche Übung in die Erfassung integriert. Aufgrund methodischer Herausforderungen wurde das JJP modifiziert und an einer Stichprobe von 40 Kindern (22 Jungen, 4–6 Jahre) erprobt. Die Wahrnehmung des Herzschlags wurde zu sechs Zeitpunkten (3 Ratings in Ruhephasen und 3 nach Hampelmannsprüngen mit aufsteigender Sprungdauer je 15, 20 und 25s) auf einer 5-stufigen Ratingskala erfasst. Die Berechnung des IG-Wertes erfolgte durch Korrelationen zwischen der selbstberichteten und der objektiv-aufgezeichneten Herzrate. Die objektiv-gemessene Herzrate erhöhte sich in Abhängigkeit der Sprungdauer (F(2;78)=9.19, p<.001; pη²=0.19), während die selbstberichtete Herzrate nach dem zweiten Durchgang am höchsten eingeschätzt wurde (F(2;78)=9.37, p<.001; pη²=.19). Vorschulkinder variierten in ihrer IG (M=0.07, SD=0.37, Range:-0.74–0.88). Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen hinsichtlich der IG. Ältere Jungen zeigten eine höhere IG, verglichen mit jüngeren Jungen (χ²(2)=5.61, p=.05), während bei Mädchen kein Alterseffekt auftrat. Anhand des modifizierten JJP konnte gezeigt werden, dass einige Kinder bereits im Vorschulalter in der Lage sind, Veränderungen körpereigener Empfindungen wahrzunehmen. Die Induktion körperlichen Arousals scheint die Wahrnehmung des Herzschlages mit zunehmendem Alter vor allem bei Jungen zu erleichtern, da ältere Jungen sensitiver waren. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass es im Vorschulalter Geschlechtsunterschiede bei der Körperwahrnehmung geben könnte. [less ▲]

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See detailGastrische Modulation der Schreckreaktion und gastrisch-evozierte Potenziale: zwei neue psychophysiologische Indikatoren für Interozeption des gastrointestinalen Systems
Schulz, André UL; Schaan, L.; Van Dyck, Zoé UL et al

in Kathmann, N. (Ed.) 42. Tagung Psychologie und Gehirn Abstractband (2016)

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Peer Reviewed
See detailGastrisch-evozierte Potenziale: ein neurophysiologischer Indikator für die kortikale Repräsentation afferenter Signale aus dem gastrointestinalen System
Schaan, L.; Van Dyck, Zoé UL; Lutz, Annika UL et al

in Kaiser, J.; Fiebach, C. (Eds.) 41. Tagung Psychologie und Gehirn - Abstracts der Beiträge (2015)

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