References of "Reuchlein, B"
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Peer Reviewed
See detailInterozeption bei Depersonalisations-/Derealisationsstörung: veränderte kortikale Repräsentation afferenter Körpersignale bei intakter Repräsentation auf Hirnstammebene
Schulz, André UL; Matthey, J. H.; Köster, S. et al

in Wittchen, H.-U.; Härtling, S.; Hoyer, J. (Eds.) Abstractband - Wieviel Psychologie steckt in der Psychotherapie? (2015)

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See detailKörperwahrnehmung bei Depersonalisations-/Derealisationsstörung: Übereinstimmungen und Diskrepanzen zwischen subjektiven Berichten, behavioralen und psychophysiologischen Indikatoren
Schulz, André UL; Köster, S.; Reuchlein, B. et al

in Zimmermann, T.; Heinrichs, N.; Hahlweg, K. (Eds.) Abstractband Tradition und Aufbruch - 32. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs (2014)

Patienten mit Derpersonalisations-/Derealisations-störung (DP/DR) berichten häufig von einer Di-tanzierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie Empfindungen, die möglicherweise eng mit ... [more ▼]

Patienten mit Derpersonalisations-/Derealisations-störung (DP/DR) berichten häufig von einer Di-tanzierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie Empfindungen, die möglicherweise eng mit Körperprozessen zusammenhängen, wie Emotionen. Es ist unklar, inwiefern diese subjektiven Berichte mit behavioralen Messwerten, wie z.B. die Genauigkeit in experimentellen Interozeptionsparadigmen, oder psychophysiologischen Indikatoren für Interozeption übereinstimmen. 23 Patienten mit DP/DR und 24 gesunde Kontrollprobanden absolvierten eine Herz-schlagzählaufgabe (Schandry-Paradigma) und eine Herzschlagdiskriminationsaufgabe (Whitehead-Para-digma). Weiter wurden Herzschlag-evozierte Hirnpo-tenziale (HEPs) mittels EEG und EKG während einer fünfminütigen Ruhephase und während des Schandry-Paradigmas gemessen. HEPs gelten als elektrophysi-ologischer Indikator für die kortikale Verarbeitung kardial-interozeptiver Prozesse. Die DP/DR-Patienten-gruppe unterschied sich erwartungsgemäß hinsichtlich ihrer DP/DR-Symptome (CDS; S-CDS), subjektiver Wahrnehmung von Körpersignalen (KEKS), Depres-sivität (BDI-II) und State-/Trait-Ängstlichkeit (STAI-S;-T) von der Kontrollgruppe. Es zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich der Genauigkeit in beiden Herzschlagdetektionstests zwischen den Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte höhere HEP-Amplituden während der Herzschlagzählaufgabe als während der Ruhe-phase, wie bereits mehrfach gezeigt. Im Gegensatz dazu zeigte sich dieser Unterschied in der DP/DR-Patientengruppe nicht (p = .03). Die selbstberichteten Defizite in der Wahrnehmung von Körpersignalen bei DP/DR decken sich nicht mit deren tatsächlicher Leistung in experimentellen Interozeptionsaufgaben. Dies könnte auf Probleme von DP/DR-Patienten hinweisen, Körpersignale in die Wahrnehmung des Selbst zu integrieren. Obwohl DP/DR-Patienten vergleichbare Genauigkeit in der Herzschlagdetektion zeigten, konnte jedoch keine Erhöhung der HEPs bei DP/DR während dieser Aufgabe gemessen werden, was auf eine dysfunktionale Repräsentation interozeptiver Signale auf kortikaler Ebene hinweist. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass bei DP/DR die Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eigene Körpersignale schwerer fällt, da diese eine negative affektive Valenz haben. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailStriking discrepancy of anomalous body experiences with normal interoceptive accuracy in depersonalization-derealization disorder
Michal, M.; Reuchlein, B.; Adler, J. et al

in PLoS ONE (2014), 9(2), 89823

BACKGROUND: Disembodiment is a core feature of depersonalization disorder (DPD). Given the narratives of DPD patients about their disembodiment and emotional numbing and neurobiological findings of an ... [more ▼]

BACKGROUND: Disembodiment is a core feature of depersonalization disorder (DPD). Given the narratives of DPD patients about their disembodiment and emotional numbing and neurobiological findings of an inhibition of insular activity, DPD may be considered as a mental disorder with specific impairments of interoceptive awareness and body perception. METHODS: We investigated cardioceptive accuracy (CA) of DPD patients (n = 24) as compared to healthy controls (n = 26) with two different heartbeat detection tasks ("Schandry heartbeat counting task" and "Whitehead heartbeat discrimination task"). Self-rated clearness of body perception was measured by questionnaire. RESULTS: Contrary to our hypothesis, DPD patients performed similarly to healthy controls on the two different heartbeat detection tasks, and they had equal scores regarding their self-rated clearness of body perception. There was no correlation of the severity of "anomalous body experiences" and depersonalization with measures of interoceptive accuracy. Only among healthy controls CA in the Schandry task was positively correlated with self-rated clearness of body perception. Depersonalization was unrelated to severity of depression or anxiety, while depression and anxiety were highly correlated. Anxiety and depression did not modify the associations of depersonalization with interoceptive accuracy. CONCLUSIONS: Our main findings highlight a striking discrepancy of normal interoception with overwhelming experiences of disembodiment in DPD. This may reflect difficulties of DPD patients to integrate their visceral and bodily perceptions into a sense of their selves. This problem may be considered an important target for psychotherapeutic treatment approaches. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailNeurophysiologische Evidenz für eine veränderte ZNS-Repräsentation afferenter Signale aus dem kardiovaskulären System bei Depersonalisations-/Derealisationsstörung
Schulz, André UL; Köster, S.; Reuchlein, B. et al

in Abstractband Tradition und Aufbruch - 32. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs (2014)

Patienten mit Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DP/DR) berichten häufig von einer Distanzierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie Empfindun-gen, die möglicherweise eng mit Körperprozessen ... [more ▼]

Patienten mit Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DP/DR) berichten häufig von einer Distanzierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie Empfindun-gen, die möglicherweise eng mit Körperprozessen zu-sammenhängen, wie Emotionen. Während es zahlreiche neurophysiologische Belege für ein verändertes Erleben bei DP/DR gibt, existieren bislang keine derartigen Be-funde für eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Bei 23 Patienten mit DP/DR und 24 gesunden Kontroll-probanden wurden Herzschlag-evozierte Hirnpotenziale (HEPs) mittels EEG und EKG während einer fünfminü-tigen Ruhephase und während einer Herzschlagzähl-aufgabe (Schandry) gemessen. HEPs gelten als elektro-physiologischer Indikator für die kortikale Verarbeitung kardial-interozeptiver Prozesse. Außerdem wurde die Genauigkeit in dieser Herzschlagzählaufgabe und einer Herzschlagdiskriminationsaufgabe (Whitehead). Die DP/DR-Patientengruppe unterschied sich erwartungsgemäß hinsichtlich ihrer DP/DR-Symptome (CDS; S-CDS), subjektiver Wahrnehmung von Körpersignalen (KEKS), Depressivität (BDI-II) und State-/Trait-Ängstlichkeit (STAI-S;-T) von der Kontrollgruppe. Es zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich der Genau-igkeit in beiden Herzschlagdetektionstests zwischen den Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte höhere HEP-Amplituden während der Herzschlagzählaufgabe als während der Ruhephase, wie bereits mehrfach gezeigt. Im Gegensatz dazu zeigte sich dieser Unterschied in der DP/DR-Patientengruppe nicht (Interaktion: p = .03). Obwohl DP/DR-Patienten vergleichbare Genauigkeit in der Herzschlagdetektion zeigten, konnte jedoch keine Erhöhung der HEPs bei DP/DR während dieser Aufgabe gemessen werden, was auf eine dysfunktionale Reprä-sentation interozeptiver Signale auf kortikaler Ebene hinweist. Dies könnte bedeuten, dass DP/DR-Patienten die gleichen interozeptiven Signale empfangen wie Gesunde, aber diese Signale nicht adäquat in ihr Selbst integrieren können. Die Gruppenunterschiede im HEP-Pattern könnten außerdem damit zusammenhängen, dass Patienten mit DP/DR die Fokussierung der Aufmerk-samkeit auf eigene Körpersignale als aversiv wahrneh-men. [less ▲]

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