References of "Residori, Caroline 50002928"
     in
Bookmark and Share    
Full Text
See detailProblematische Nutzung sozialer Medien von Kindern und Jugendlichen im Schulalter in Luxembourg – Ergebnisse der HBSC Umfrage 2018
Geraets, Anouk UL; van Duin, Claire UL; Catunda, Carolina UL et al

Report (2022)

Insbesondere unter Jugendlichen hat die Nutzung sozialer Medien in den letzten Jahren zugenommen. Wenn die Nutzung Merkmale einer Sucht aufweist (z.B. Gewöhnung und sozialer Rückzug), dann wird von einer ... [more ▼]

Insbesondere unter Jugendlichen hat die Nutzung sozialer Medien in den letzten Jahren zugenommen. Wenn die Nutzung Merkmale einer Sucht aufweist (z.B. Gewöhnung und sozialer Rückzug), dann wird von einer problematischen Nutzung sozialer Medien gesprochen – im Folgenden PSMU genannt. Dieser Kurzbericht gibt einen Überblick darüber, wie häufig PSMU unter luxemburgischen Schülern vorkommt und welche Merkmale mit einem höheren Risiko für PSMU einhergehen. Dazu wurden Daten der luxemburgischen Health Behavior in School-aged Children (HBSC)-Studie 2018 ausgewertet, an der 8 687 Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren teilnahmen. Laut dieser Umfrage liegt die Häufigkeit von PSMU in dieser Altersgruppe bei 5,9 %. Eine Reihe von Merkmalen aus den Bereichen Soziodemografie, soziale Unterstützung, Wohlbefinden und Mediennutzung wurden als potenzielle Risikofaktoren untersucht. PSMU tritt häufiger bei Mädchen und jüngeren Schülern sowie bei Schülern mit Migrationshintergrund auf. Bei Schülern, die bei beiden Elternteilen aufwachsen, ist PSMU seltener im Vergleich zu Schülern, die bei Alleinerziehenden oder in anderen Familienkonstellationen aufwachsen. Ein Vergleich der Risikofaktoren hat ergeben, dass das Alter, Cybermobbing, Stress, psychosomatische Beschwerden, eine Vorliebe für Online-Interaktion und die Intensität der Kommunikation über elektronische Medien die wichtigsten Risikofaktoren sind. Das Risiko für einen problematischen Umgang mit sozialen Medien ist somit höher bei jüngeren Schülern; Schülern, die andere online mobben; gestressten Schülern; Schülern mit häufigen psychosomatischen Beschwerden; Schülern, die Online-Kommunikation gegenüber einer Kommunikation in der realen Welt vorziehen sowie Schülern, die elektronische Medien generell häufig nutzen. Speziell zur Prävention von PSMU haben sich noch keine Maßnahmen etabliert, aber es gibt gut erforschte Maßnahmen zur Prävention von Internetsucht, die sich in abgewandelter Form möglicherweise auch bei PSMU eignen. [less ▲]

Detailed reference viewed: 34 (6 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailWeight Status and Mental Well-Being Among Adolescents: The Mediating Role of Self-Perceived Body Weight. A Cross-National Survey
Fismen, Anne-Siri; Galler, Martina; Klepp, Knut-Inge et al

in Journal of Adolescent Health (2022)

Purpose Overweight and obesity are associated with poor mental health in adolescents. However, little is known about whether the influence of overweight and obesity on mental well-being is mediated by ... [more ▼]

Purpose Overweight and obesity are associated with poor mental health in adolescents. However, little is known about whether the influence of overweight and obesity on mental well-being is mediated by self-perceived body weight. Exploring the mechanisms underlying the relationships between obesity and mental well-being is of interest to policy makers and others working in the field of adolescent health. Methods 76,998). Mixed regression models that included gender and socioeconomic status as covariates were used to identify associations between weight status and mental well-being (life satisfaction and subjective health complaints) and to explore whether self-perceived body weight (feeling too thin or too fat) has a mediating effect. Associations between weight status, self-perceived weight, and mental well-being were further assessed country by country. Results Self-perceived body weight mediated the observed associations between overweight or obesity and mental well-being. Perceiving one's body weight as “too thin” or “too fat” was associated with poorer mental well-being, regardless of weight status. Self-perceived body weight varied by gender, socioeconomic status, and country. Discussion Self-perceived body weight may explain, to a greater extent than body mass index, variation in mental well-being among adolescents. These results are important to policy makers, clinicians, and others targeting adolescent health. [less ▲]

Detailed reference viewed: 69 (25 UL)
Full Text
See detailYoung People and Covid-19 II: Evolution 2020 to 2021, Vaccination Willingness, and Impact of the Pandemic. Key data of the Preliminary Results of a Representative Survey of Adolescents and Young Adults in Luxembourg
Residori, Caroline UL; Schomaker, Léa UL; Bulut, Hamid UL et al

Report (2021)

This document provides an overview of the empirical basis for the results we present in the report “Young People and Covid-19 II: Evolution 2020 to 2021, Willingness for Vaccination and Effects of the ... [more ▼]

This document provides an overview of the empirical basis for the results we present in the report “Young People and Covid-19 II: Evolution 2020 to 2021, Willingness for Vaccination and Effects of the Pandemic1“ (Schomaker et al. 2021). Here, we present in detail the indicators mentioned in the report. Our analyses are based on the preliminary and weighted data of the 2986 participants of the YAC 2021 survey, who completed the questionnaire between the 2nd of August and the 22nd of September 2021. The methodological procedures on which the data is based are described in the next section. The data is marked according to the sections in the report and is organized in tables that provide an overview of the respective frequency distributions in percentage values. The data in this collection is disaggregated by gender, age group, migration status and socioeconomic status. [less ▲]

Detailed reference viewed: 110 (49 UL)
Full Text
See detailWie Jugendliche die Covid-19-Pandemie und die Maßnahmen wahrnehmen
Residori, Caroline UL; Schomaker, Léa UL; Schobel, Magdalena et al

in Willems, Helmut Erich; Samuel, Robin (Eds.) Wohlbefinden und Gesundheit von Jugendlichen in Luxemburg (2021)

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 7 - Laut den YAC+-Befragungen aus dem Sommer 2020 findet die große Mehrheit der Jugendlichen die Maßnahmen der luxemburgischen Regierung gerechtfertigt und angemessen ... [more ▼]

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 7 - Laut den YAC+-Befragungen aus dem Sommer 2020 findet die große Mehrheit der Jugendlichen die Maßnahmen der luxemburgischen Regierung gerechtfertigt und angemessen. Jugendliche akzeptieren die Maßnahmen, um andere, insbesondere Risikogruppen, zu schützen. - Jugendliche fühlen sich dennoch vor allem durch die soziale Distanzierung und die Kontaktbeschränkungen belastet und halten diese Maßnahmen weniger konsequent ein als andere Maßnahmen. - Jugendliche fühlen sich von der Nachrichten- und Informationsflut zu Covid-19 teilweise überfordert. Sie schränken ihren Nachrichtenkonsum gezielt ein, um sich selbst zu schützen. - Die Schulschließung und das damit verbundene Lernen auf Distanz ist für einige Jugendliche eine neue Erfahrung und durchaus bereichernd; für andere steigt dadurch der empfundene Schulstress und sie berichten von Lernschwierigkeiten. - Übergänge – insbesondere von der Schule ins Studium oder vom Studium in den Beruf – werden von den Jugendlichen pandemiebedingt als zunehmend belastend wahrgenommen und fördern Zukunftsängste. - Kurzarbeit, steigende (Jugend-)Arbeitslosigkeit und Einkommensverluste führen dazu, dass sich die Jugendlichen Sorgen um ihre Zukunft machen. - Die meisten Jugendlichen haben sich mit der Pandemie arrangiert und versuchen das Beste aus der Situation zu machen, indem sie Tätigkeiten nachgehen, für die sie sonst keine Zeit hatten. Zudem pflegen sie soziale Kontakte online und verbringen viel Zeit mit der Familie. [less ▲]

Detailed reference viewed: 153 (25 UL)
Full Text
See detailWas Jugendliche für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit tun oder nicht tun
Heinen, Andreas UL; Schobel, Magdalena UL; Residori, Caroline UL et al

in Samuel, Robin; Willems, Helmut Erich (Eds.) Wohlbefinden und Gesundheit von Jugendlichen in Luxemburg (2021)

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 5 - Jugendliche entwickeln ein umfangreiches Repertoire an gesundheits- und Wohlbefindensorientierten Verhaltensweisen. Ein großer Teil der Jugendlichen ernährt sich gesund ... [more ▼]

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 5 - Jugendliche entwickeln ein umfangreiches Repertoire an gesundheits- und Wohlbefindensorientierten Verhaltensweisen. Ein großer Teil der Jugendlichen ernährt sich gesund, treibt Sport und verzichtet auf Alkohol und Tabak, um bewusst der eigenen Gesundheit nicht zu schaden bzw. diese zu fördern. - Eine kleine Gruppe von Jugendlichen weist ein höheres Risikoverhalten auf. Diese Jugendlichen rauchen und trinken viel, sind sportlich weniger aktiv, häufiger an Mobbing und Schlägereien beteiligt und bewerten ihre Gesundheit und Lebenszufriedenheit niedriger. - In den wohlbefindensorientierten und gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen zeigen sich teilweise große Unterschiede nach Geschlecht, Alter und sozioökonomischem Status. - Wohlbefindensorientiertes Handeln zeigt sich vor allem im Freizeitbereich – je nach Vorliebe unternehmen Jugendliche beispielsweise etwas mit ihren Freunden, gehen Hobbys nach oder entspannen sich zu Hause. - Der Konsum von Alkohol oder Tabak, Medienkonsum oder ungesunde Ernährung werden ambivalent bewertet und können neben gesundheitsschädigenden Folgen auch kurzfristig positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben (z. B. durch Entspannung, Spaß mit Freunden, sozialen Austausch). - Jugendliche nehmen sich als selbstwirksam wahr, d. h., sie gehen davon aus, dass sie ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit in hohem Maße selbst beeinflussen können und nutzen entsprechende Bewältigungsmechanismen und Verhaltensstrategien zur Stärkung ihrer Resilienz. - Durch die Covid-19-Pandemie hat sich das Freizeitverhalten der Jugendlichen stark verändert. Der Rückgang gesellschaftlicher Aktivitäten belastet sie, sie nehmen jedoch alternative Freizeitbeschäftigungen als Ausgleich auf. [less ▲]

Detailed reference viewed: 222 (7 UL)
Full Text
See detailWie Jugendliche ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit einschätzen
Heinz, Andreas UL; Residori, Caroline UL; Schulze, Tabea Sophie UL et al

in Samuel, Robin; Willems, Helmut Erich (Eds.) Wohlbefinden und Gesundheit von Jugendlichen in Luxemburg (2021)

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 4 - Wohlbefinden wird von den Jugendlichen komplex definiert und umfasst neben der Gesundheit und einer inneren Zufriedenheit auch ein glückliches Leben mit sozialer ... [more ▼]

WICHTIGE ERGEBNISSE AUS KAPITEL 4 - Wohlbefinden wird von den Jugendlichen komplex definiert und umfasst neben der Gesundheit und einer inneren Zufriedenheit auch ein glückliches Leben mit sozialer Einbindung, artnerschaft und einem erfüllenden Beruf in einer insgesamt sicheren und zuverlässigen Gesellschaft. - Die meisten Jugendlichen verstehen Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit und sie sind insgesamt nur wenig durch Krankheiten betroffen. Mädchen und junge Frauen haben häufiger multiple psychosomatische Beschwerden, diagnostizierte psychische Krankheiten, Stress und moderate depressive Symptome im Vergleich zu Jungen bzw. jungen Männern. - Bei drei Viertel der luxemburgischen Jugendlichen sind das affektive Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit mittel bis hoch. Entsprechend gering ist der Anteil der Jugendlichen, die unzufrieden mit ihrer Lebenssituation sind. - Ein niedriger sozioökonomischer Status geht einher mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Übergewicht, multiple psychosomatische Beschwerden, psychische Erkrankungen, ein niedriges affektives Wohlbefinden sowie eine niedrige Lebenszufriedenheit. - Im Zuge der Covid-19-Pandemie machen Jugendliche sich mehr Gedanken über ihre mentale Gesundheit. Je nach verfügbaren Ressourcen nahm ihre Lebenszufriedenheit ab, nur bei einer Minderheit stieg sie trotz der Pandemie an. [less ▲]

Detailed reference viewed: 169 (18 UL)
Full Text
See detailTabellenband - Jugendbericht 2020
Residori, Caroline UL; Schembri, Emanuel UL; Bulut, Hamid UL et al

Report (2021)

Detailed reference viewed: 74 (23 UL)
Peer Reviewed
See detailTypes of health-related behaviours: a cluster analysis of the Luxembourgish HBSC data
Heinz, Andreas UL; Willems, Helmut Erich UL; van Duin, Claire UL et al

Scientific Conference (2021, June)

Background: Although it is known that health behaviours, socio-demographic variables and outcomes correlate, it is rarely investigated if there are typical patterns of these variables among the research ... [more ▼]

Background: Although it is known that health behaviours, socio-demographic variables and outcomes correlate, it is rarely investigated if there are typical patterns of these variables among the research subjects. Objectives: To find out whether the students can be divided into distinct groups based on their health behaviour and whether these groups differ in other ways (outcomes and socio-demographics). Method: In step 1, a hierarchical cluster analysis was carried out to determine the number of groups and to identify the cluster centres. In step 2, this information was entered as the initial values of a cluster centre analysis. In step 3, the clusters were characterised using additional variables. Results: The 8065 students surveyed could be divided into 5 distinct groups based on their data on smoking, drinking, soft drinks, exercising, fighting and bullying, with cluster 1 and cluster 5 representing the strongest contrast. Cluster 1 comprises students whose health behaviour is generally positive. It is the largest cluster with 49.5% of students. Cluster 5 comprises students whose behaviour is consistently negative. It is the smallest cluster with 7.1% of students. Students in cluster 2 are close to average on many variables, but their dental health is problematic because they frequently consume soft drinks and rarely brush their teeth. Students in cluster 3 are physically inactive, their mental health is poor, but they are also rarely injured. The students in cluster 4 stand out because of their aggressive behaviour. Conclusion: With the help of cluster analysis, it is possible to categorise the students into a small number of groups based on their health behaviour. These groups are coherent in terms of health behaviour, many outcome variables and socio-demographic variables. [less ▲]

Detailed reference viewed: 85 (21 UL)