References of "Pit-Ten Cate, Ineke 50008840"
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See detailStereotypbasierte Erwartungen und Lehrer*innenverhalten: Auswirkungen eines diagnostischen Etiketts auf die Klassenführung und die Beziehung zwischen Lehrperson und Schüler*innen.
Glock, Sabine UL; Pit-Ten Cate, Ineke UL

Scientific Conference (2022, March 09)

Theoretischer Hintergrund Neben der allgemeinen und domänenspezifischen Kompetenz von Lehrkräften bestimmen die Klassenführung und die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen den Lernerfolg der ... [more ▼]

Theoretischer Hintergrund Neben der allgemeinen und domänenspezifischen Kompetenz von Lehrkräften bestimmen die Klassenführung und die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen den Lernerfolg der Schüler*innen (Korpershoek et al., 2016). Die Klassenführung umfasst Strategien, die durchgeführt werden, um Ordnung zu schaffen (Doyle, 2006) und die aktive Arbeitszeit zu maximieren (Ophardt & Thiel, 2013), wobei eine Kombination von präventiven und intervenierenden Strategien zu einer effektiven Klassenführung beitragen (Little & Akin-Little, 2008). Das Modell des zwischenmenschlichen Lehrer*innenverhaltens (Wubbels et al., 2006) klassifiziert das Verhalten von Lehrkräften in die zwei Dimensionen Einfluss und Nähe, wobei eine Kombination aus autoritärem und tolerantem Verhalten als optimal angesehen wird (Wubbels & Brekelmans, 2005). Eine effektive Klassenführung und das Verständnis der Lehrkräfte für Faktoren im Zusammenhang mit dem Externalisierungs- und Internalisierungsverhalten von Schüler*innen können im Hinblick auf die Umsetzung inklusiver Bildung besonders relevant sein. Die von Lehrer*innen gewählten Strategien können jedoch durch ihre Überzeugungen und Erwartungen an bestimmte Gruppen von Schüler*innen beeinflusst werden (Bibou-Nakou et al., 2000), die mit Stereotypen in Verbindung stehen. Diese Stereotype können durch Etikettierungen aktiviert werden, beispielsweise durch eine Diagnose von sonderpädagogischem Förderbedarf (Hornstra et al., 2010). Solche Diagnosen können die Erwartungen beeinflussen und zu erhöhter Akzeptanz und Toleranz führen, und Lehrer*innen wenden oft unterschiedliche Standards und Strategien an, um auf diese Schüler*innen zu reagieren und sie zu unterstützen (Andreou & Rapti, 2010; Georgiou et al., 2002). Fragestellung Die Studie zielte darauf ab, die Klassenführung und das zwischenmenschliche Lehrer*innenverhalten als Funktion des Schülerverhaltens und einer klinischen Diagnose zu untersuchen. Wir erwarteten erstens, dass die Lehramtsstudierende bei der Konfrontation mit externalisierendem Verhalten im Vergleich zu internalisierendem Verhalten eine strengere Klassenführung und negativeres zwischenmenschliches Verhalten zeigen und zweitens, dass die Lehramtsstudierenden ihre Strategien in Abhängigkeit von einer Diagnose des sonderpädagogischen Förderbedarfs anpassen. Methode An der Studie haben 254 Lehramtsstudierende (143 weiblich) teilgenommen. Die Teilnehmer*innen wurden gebeten, anhand von Schülervignetten eine Bewertung bezüglich einer passenden Klassenführung (Neuenschwander et al., 2003) und eines angemessenen zwischenmenschlichen Lehrer*innenverhaltens abzugeben (Fisher et al., 1995; Wubbels et al., 2006). Die Schülervignetten beschrieben zwei unterschiedliche Schüler mit externalisierende oder internalisierende Verhaltensauffälligkeiten (s.a. Glock, 2016; Glock & Kleen, 2017). Um den Einfluss der Diagnose auf die Antworten der Teilnehmer*innen zu untersuchen, variierten wir systematisch das Vorliegen einer klinischen Diagnose. Daher folgte die Studie einem 2 (Diagnose: ja/nein) x 2 (Verhalten: internalisierend/externalisierend) Zwischensubjekt Design. Ergebnisse und ihre Bedeutung Die Daten zur Klassenführung wurden mit einer 2x2 MANOVA ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten signifikanten Haupteffekte für Schülerverhalten und Diagnose, das heißt die angegebenen Klassenführungsstrategien variierten in Abhängigkeit des Schülerverhaltens (externalisierend vs. internalisierend) und Diagnose (ja/nein). Auch der Interaktionseffekt Verhalten x Diagnose war signifikant. Die Ergebnisse zusätzlicher ANOVAs zeigten, dass Lehramtsstudierende als Antwort auf Schüler mit externalisierenden Verhalten strengere Kontrolle (Regeln setzen) und mehr Flexibilität anwenden als auf internalisierendes Verhalten, vor allem wenn die Schüler mit internalisierenden Verhalten eine Diagnose sonderpädagogischen Förderbedarfs haben. Die Angaben zu dem zwischenmenschlichen Verhalten wurden mit einer 2x2 MANOVA analysiert. Auch hier waren die beiden Haupteffekte (Schülerverhalten und Diagnose) und der Interaktionseffekt (Verhalten x Diagnose) signifikant. Zusätzliche ANOVAs zeigten, dass Lehramtsstudierende im Allgemeinen autoritative zwischenmenschliche Verhaltensmuster bevorzugen, die durch Kooperation und eine gewisse Dominanz charakterisiert werden. Insgesamt zeigen die Befunde, dass Lehramtsstudiere ihre Klassenführung und zwischenmenschliches Verhalten an das Schülerverhalten und an eine klinische Diagnose anpassen. Die Lehramtsstudierenden passten ihre Strategien an, wenn Schüler eine klinische Diagnose erhielten, und wurden toleranter und unterstützender für Schüler mit internalisierendem Verhalten, während sie vor allem strengere Kontrolle und Strategien zur Begrenzung störenden (externalisierenden) Schülerverhalten anwendeten, unabhängig von einer Diagnose. Diese Befunde können teilweise auf bestehende Überzeugungen und Erwartungen hinweisen, insbesondere da die Lehramtsstudierende weniger bereit sind, externalisierendes Verhalten zu tolerieren. [less ▲]

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See detailSubjektives Wohlbefinden in der 5. und 9. Schulklasse: gibt es einen Zusammenhang mit dem Bildungsweg und der schulischen Leistung?
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Esch, Pascale UL; Keller, Ulrich UL et al

Scientific Conference (2022, March 09)

Der Bildungsauftrag unserer heutigen Wissensgesellschaft vereint ein vielseitiges Spektrum an Kompetenzen, die den Schüler*innen vermittelt werden sollen. Die Lernziele beinhalten nicht nur akademischen ... [more ▼]

Der Bildungsauftrag unserer heutigen Wissensgesellschaft vereint ein vielseitiges Spektrum an Kompetenzen, die den Schüler*innen vermittelt werden sollen. Die Lernziele beinhalten nicht nur akademischen Erfolg, sondern auch schulisches Wohlbefinden. In der Bildungsforschung haben affektive und sozio-emotionale Faktoren sowie deren Einfluss auf das Erreichen von Lernzielen über die letzten Jahrzehnte an Interesse gewonnen (s.a. Hascher et al., 2018). Subjektives Wohlbefinden (SWB) ist ein komplexes, multidimensionales Phänomen, welches emotionale, soziale und kognitive Facetten umfasst (Hascher & Edlinger, 2009). Das SWB wird als Grundlage für erfolgreiches Lernen betrachtet (Hascher & Hagenauer, 2011), wobei der Zusammenhang je nach Entwicklungsstadium der Schüler*innen variieren kann. Ergebnisse einer Metaanalyse (Bücker et al., 2018) zeigten eine statistisch signifikante mittlere Effektstärke für den Zusammenhang zwischen SWB und Leistung, wobei diese Ergebnisse über verschiedene Ebenen soziodemografischer Merkmale, SWB-Domäne und Indikatoren der Leistung hinweg stabil waren. Außerdem zeigten Gutman und Voraus (2012) in einer längsschnittlichen Studie mit einer Kohorte von Schüler*innen zwischen 7 und 13 Jahren, schwache bis mittlere Korrelationen zwischen unterschiedlichen Dimensionen des Wohlbefindens und aktueller sowie späterer akademischer Leistung. In dieser Studie haben wir den Zusammenhang zwischen verschiedenen Dimensionen des SWB und standardisierten Kompetenztestergebnissen zu verschiedenen Zeitpunkten (5. und 9. Schulkasse) untersucht. Ein erstes Ziel bestand darin, die Unterschiede des Wohlbefindens in Bezug auf das Entwicklungsstadium zu untersuchen, wobei wir auch den Einfluss von Klassenwiederholung und Schulzweig betrachteten. Ein weiteres Ziel der Studie bestand darin, den Zusammenhang zwischen SWB und Leistung unter Berücksichtigung sozio-demografischer Variablen zu ermitteln. Die Ergebnisse basieren auf den Daten der gesamte Kohorte von Fünft- und Neuntklässler*innen (N=5159 bzw. N=6279), die im Rahmen des nationalen Schulmonitoring (Luxembourg School Monitoring Programm „Épreuves Standardisées“; Martin et al., 2015) im November 2018 in Luxemburg erhoben wurden. Im Rahmen dieser Erhebung wurden sowohl standardisierte Schulleistungstests als auch ein Fragebogen zu soziodemographischen und sozio-emotionalen Aspekten durchgeführt. Vier Domäne des SWB wurden erfasst: Selbstkonzept, Schulangst, soziale- sowie emotionale Inklusion. Die standardisierten Leistungstests umfassten Leseverstehen in Deutsch und Französisch sowie Mathematik. Zusätzlich wurden über einen Schüler- oder Elternfragebogen weitere sozio-demographische Merkmale erfasst. Der Zusammenhang zwischen SWB und Entwicklungsstadium (Schulklasse) unter Einbeziehung von Klassenwiederholung und Schulzweig wurde mittels zwei mixed model Analysen überprüft. Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler*innen in der 5. Klasse höhere Werte von SWB angaben als Schüler*innen in der 9. Klasse, F(8,121164)=180.61, p<.001. Zusätzlich wurde das SWB negativ beeinflusst durch Klassenwiederholung, F(8, 63989)=17.75, p<.001. Neuntklässler*innen in anspruchsvolleren Schulzweigen gaben höhere Werte von SWB an als Schüler*innen in niedrigeren Schulzweigen, F(2,40219)=15.71, p<001. Die Schulleistung wurde über eine schrittweise Regression vorhergesagt: zunächst wurden sozio-demographische Hintergrundvariable (Geschlecht, Migrationshintergrund, HISEI der Eltern) dem Model hinzugefügt und, in einem zweiten Schritt, Indikatoren des SWB. Die Ergebnisse zeigten, dass in der 5. Klasse 13% und in der 9. Klasse 19% der Varianz in der Schulleistung durch soziodemografische Variablen vorausgesagt werden kann. Sowohl für Fünft- als auch für Neuntklässler*innen, erklärten die Dimensionen des SWB zusätzliche 6% bzw. 4% der Varianz. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Entwicklungsstadium, Klassenwiederholung und Schulzweig einen Einfluß auf das SWB der Schüler*innen haben. Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass das SWB über soziodemografische Merkmale hinaus zur Erklärung der schulischen Leistung beiträgt. In Anbetracht ihrer Ergebnisse, kann diese Studie auch die Diskussion um Klassenwiederholung als pädagogische Intervention und um die Praxis der Aufgliederung von Schüler*innen nach Leistungsniveau innerhalb und zwischen Schulformen bereichern. Während sich die meisten Studien zu den Effekten dieser Interventionen auf die schulische Leistung konzentrierten, zeigt die vorliegende Studie, dass diese Maßnahmen auch das SWB betreffen. Weitere (längsschnittliche) Studien könnten darauf eingehen, inwieweit es letztendlich zu einem kumulativen Effekt auf die schulische Leistung kommen kann oder ob und inwiefern das SWB den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren und der schulischen Leistung beeinflussen kann. [less ▲]

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See detailAcademic Achievement and Subjective Well-being: A Representative Cross-sectional Study
Wollschläger, Rachel UL; Esch, Pascale UL; Keller, Ulrich UL et al

in Heinen, Andreas; Samuel, Robin; Vögele, Claus (Eds.) et al Wohlbefinden und Gesundheit im Jugendalter (2022)

Formal education is a very important, time-intensive, and highly consequential aspect of adolescents’ everyday life. School as well as education can influence adolescents’ well-being in both the short ... [more ▼]

Formal education is a very important, time-intensive, and highly consequential aspect of adolescents’ everyday life. School as well as education can influence adolescents’ well-being in both the short- and long-term. In return, adolescents’ well-being in- and outside school may affect their educational achievement. The objective of the present study is to investigate how self-reported dimensions of adolescents’ subjective well-being (SWB) in an educational context (i.e., academic self-concept, school anxiety, social and emotional inclusion) relate to educational pathways (regular vs. irregular school transitions; attendance of more vs. less prestigious secondary school tracks) and standardized assessment scores in key academic areas (i.e., mathematics and languages). Drawing on representative data emerging from the Luxembourg School Monitoring Programme “Épreuves Standardisées” (academic year 2018/2019), the relationship between academic achievement and students’ self-reported well-being was analysed cross-sectionally for the entire student cohorts of 5th and 9th graders. Result indicated that grades and educational pathways affect SWB, whereby in general lower ratings of SWB were observed in older students, students that experienced grade retention and students in lower secondary school tracks. Furthermore, ratings of SWB explained a significant proportion of variance in academic achievement in bot Grade 5 and Grade 9. These findings highlight the importance of student´ SWB in education. SWB may not only affect academic achievement, but also impact motivation and engagement and hence long-term educational success. Implications of the findings for research and educational debate are discussed. [less ▲]

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See detailRésultats du monitoring scolaire national ÉpStan dans le contexte de la pandémie de COVID-19 (Matériels supplémentaires)
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Rapport National sur l´Éducation au Luxembourg 2021 (2021)

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See detailL’inclusion au Luxembourg : définitions, opinions et disposition à la mise en œuvre de pratiques éducatives inclusives
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Powell, Justin J W UL; Krischler, Mireille UL

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Rapport National sur l´Éducation au Luxembourg 2021 (2021)

Detailed reference viewed: 61 (2 UL)
Peer Reviewed
See detailBefunde aus dem nationalen Bildungsmonitoring ÉpStan vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie (Supplement)
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Nationaler Bildungsbericht Luxemburg 2021 (2021)

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Peer Reviewed
See detailInklusion in Luxemburg: Definitionen, Ansichten und Bereitschaft zur inklusiven Bildung
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Powell, Justin J W UL; Krischler, Mireille UL

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Nationaler Bildungsbericht Luxemburg 2021 (2021)

Detailed reference viewed: 72 (1 UL)
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Peer Reviewed
See detailBefunde aus dem nationalen Bildungsmonitoring ÉpStan vor dem Hintergrund der COVID-19- Pandemie
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Nationaler Bildungsbericht Luxemburg 2021 (2021)

Detailed reference viewed: 39 (10 UL)
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Peer Reviewed
See detailRésultats du monitoring scolaire national ÉpStan dans le contexte de la pandémie de COVID-19
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Rapport national sur l’éducation au Luxembourg 2021 (2021)

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See detailTeacher expectations and emotions concerning students with special needs or immigrant background
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Krischler, Mireille UL

Scientific Conference (2021, August 23)

Teachers are faced with increasingly heterogenous student groups, whereby the successful inclusion of all students largely depend on teachers´ competence and attitudes. Attitudes are understood as a ... [more ▼]

Teachers are faced with increasingly heterogenous student groups, whereby the successful inclusion of all students largely depend on teachers´ competence and attitudes. Attitudes are understood as a multifaceted construct with cognitive, affective and conative components. In the current study we investigated to what extent teachers´ expectations concerning students´ academic performance - reflecting the cognitive component of attitudes - varied as a function of specific student characteristics (special educational needs and immigrant background). In addition, we assessed teachers´ emotions - reflecting the affective component of attitudes - concerning the inclusion of these students in mainstream education. Result confirmed previous findings that teachers´ expectations and emotions vary as a function of student characteristics. Teachers had lower expectations of the academic performance of students with learning difficulties than students with challenging behaviour, whereby the estimates of German proficiency were also affected by the immigrant background of the student. Teachers felt however less positive about the inclusion of students with challenging behaviour than of students with learning difficulties, regardless of the immigrant background of the student. Results will be discussed in relation to theory and their practical implications. [less ▲]

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See detailPsychological wellbeing of parents of very young children with type 1 diabetes – baseline assessment
De Beaufort, Carine; Pit-Ten Cate, Ineke UL; Schierloh, Ulrike et al

in Frontiers in Endocrinology (2021), 12(721028),

Background: Type 1 diabetes in young children is a heavy parental burden. As part of pilot phase of the KIDSAP01 study, we conducted a baseline assessment in parents to study the association between ... [more ▼]

Background: Type 1 diabetes in young children is a heavy parental burden. As part of pilot phase of the KIDSAP01 study, we conducted a baseline assessment in parents to study the association between hypoglycemia fear, parental wellbeing and child behavior. Methods: All parents were invited to fill in baseline questionnaires: hypoglycemia fear survey (HFS), WHO-5, Epworth Sleepiness Scale and Strength and Difficulties Questionnaire (SDQ). Results: 24 children (median age: 5-year, range 1-7 years, 63% male, mean diabetes duration: 3 ± 1.7 years) participated. 23/24 parents filled out the questionnaires. We found a higher score for the hypoglycemia fear behavior 33.9 ± 5.6 compared to hypoglycemia worry 34.6 ± 12.2. Median WHO-5 score was 16 (8 - 22) with poor well-being in two parents. Median daytime sleepiness score was high in five parents (>10). For six children a high total behavioral difficulty score (>16) was reported. Pro social behavior score was lower than normal in six children (<6). Parental well-being was negatively associated with HFS total (r = - 0.50, p <.05) and subscale scores (r = - 0.44, p <.05 for HFS-Worry and HFS-Behavior), child behavior (r = - 0.45, p = .05) and positively with child age (r = 0.58, p <.01). HFS, parental well-being nor daytime sleepiness are associated with the HbA1c. Conclusion: Regular screening of parental well-being, hypoglycemia fear and child behavior should be part of routine care to target early intervention. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailIncreasing the diversity of the teacher workforce: Socio-political challenges to reducing inequalities in access to teacher education programs.
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Rivas, Salvador UL; Busana, Gilbert UL

in Frontiers in Education (2021), 6

Cross-border migration leads to a diversification of societies, which is reflected in the education system, where classrooms are composed of students with heterogeneous cultural, linguistic, socio ... [more ▼]

Cross-border migration leads to a diversification of societies, which is reflected in the education system, where classrooms are composed of students with heterogeneous cultural, linguistic, socio-economic characteristics. However, this diversity is only to a limited extent reflected in the teacher population, even though teachers from different backgrounds can bring specific intercultural competencies, have more positive attitudes toward multicultural heterogeneity and act as role models. To facilitate the diversification of the teaching profession, it is imperative that the cohorts of students entering teacher education programs represent the diversity of societies, however studies have shown students with migration background or from families with lower socio-economic status are underrepresented in such programs. This study considered the demographic constellation of applicants for admission into the teacher education program in Luxembourg (2015-2019) and investigated to what extent the admission process (dis)advantages certain groups. Results revealed that although applications come from diverse backgrounds, proficiency in the country´s native languages poses a disadvantage for students with migration background. In addition, applicants coming from more privileged families stand a better chance of being admitted. Results are interpreted within the framework of social mobility and social reproduction. Implications for the admission to the teachers education program are discussed. [less ▲]

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See detailSocial Inequality in Education: Academic Achievement of First-, Second-, and Later-Generation Immigrant Students in Luxembourg
Rivas, Salvador UL; Reichel, Yanica UL; Krämer, Charlotte UL et al

Scientific Conference (2021, April 08)

Students with immigrant backgrounds are often disadvantaged in public educational systems. In Luxembourg, about 50% of primary and secondary school students have an immigrant background, most notably from ... [more ▼]

Students with immigrant backgrounds are often disadvantaged in public educational systems. In Luxembourg, about 50% of primary and secondary school students have an immigrant background, most notably from Italy, the former Yugoslavia and Portugal. Using data from Luxembourg’s national school monitoring program, we investigate and document for the first time, existing and emerging differences in academic achievement among different immigrant generations of students. Our results indicate that student achievement in Math, German and French is differentially affected by immigrant generational status and language spoken at home. In addition, we find secondary effects of student social background. [less ▲]

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See detailWhat´s in a diagnosis: The Effect of Externalizing and Internalizing Students´ Behaviour on Pre-service Teachers' Classroom Management and Interaction Strategies
Glock, Sabine UL; Pit-Ten Cate, Ineke UL

in British Journal of Educational Psychology (2021), 91(4), 1185-1201

Background. All over the word, classrooms are getting more and more diverse and teachers are required to effectively manage these classes even when students have special education needs (SEN). Aims. The ... [more ▼]

Background. All over the word, classrooms are getting more and more diverse and teachers are required to effectively manage these classes even when students have special education needs (SEN). Aims. The study aimed to investigate classroom management strategies and interpersonal teacher behaviour in relation to students internalizing and externalizing behaviour, whereby we varied the diagnosis of special educational needs. Sample. Two hundred and fifty-four German pre-service teachers (143 female) with a mean age of 26.04 years participated in the study. Method. Using an experimental between-subjects design, a fictitious student was described as exhibiting either internalizing or externalizing behaviour. Additionally, we varied whether the student was diagnosed as having SEN or not. The participants were asked to indicate which strategies they would apply and how they would interact with students. Results. Results showed that teacher interaction in response to both students with internalizing and externalizing behaviour approached ideal interpersonal teacher behaviour (i.e. high level of cooperativeness with certain level of dominance), whereas pre-service teachers applied all classroom management strategies to minimize effects of student behaviour on learning time. Although pre-service teachers adapted their responses based on type of behaviour, they only made allowances for internalizing behaviour while their response to externalizing behaviour did not vary much as a function of a SEN diagnosis. Conclusions. Together, these findings highlight the importance of providing preservice teachers with the pedagogical knowledge concerning effective classroom management and flexible use of strategies in response to diverse student needs in inclusive classrooms. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailEinleitung: Lernstörungen im multilingualen Kontext – Eine Herausforderung
Ugen, Sonja UL; Schiltz, Christine UL; Fischbach, Antoine UL et al

in Ugen, Sonja; Schiltz, Christine; Fischbach, Antoine (Eds.) et al Lernstörungen im multilingualen Kontext: Diagnose und Hilfestellungen (2021)

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Peer Reviewed
See detailDifferenzialdiagnose und weitere Aspekte
Wollschläger, Rachel UL; Muller, Claire UL; Pit-Ten Cate, Ineke UL

in Ugen, Sonja; Schiltz, Christine; Fischbach, Antoine (Eds.) et al Lernstörungen im multilingualen Kontext: Diagnose und Hilfestellungen (2021)

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See detailLernstörungen im multilingualen Kontext: Diagnose und Hilfestellungen.
Ugen, Sonja UL; Schiltz, Christine UL; Fischbach, Antoine UL et al

Book published by Melusina Press (2021)

Um Kinder mit einer Lernstörung durch möglichst angepasste Hilfsmaßnahmen unterstützen zu können, ist eine umfassende Diagnostik maßgeblich. Die Diagnostik von Lernstörungen stellt vor allem in ... [more ▼]

Um Kinder mit einer Lernstörung durch möglichst angepasste Hilfsmaßnahmen unterstützen zu können, ist eine umfassende Diagnostik maßgeblich. Die Diagnostik von Lernstörungen stellt vor allem in multilingualen Kontexten - wie in Luxemburg - eine Herausforderung dar. Auch werden derzeit vorwiegend im Ausland entwickelte diagnostische Tests durchgeführt, welche die luxemburgischen Besonderheiten, wie etwa das Erlernen der schriftsprachlichen und mathematischen Kompetenzen in einer Zweit- oder Drittsprache, nicht berücksichtigen. Ausgehend vom aktuellen Forschungs- und Wissensstand wird ein vertieftes Verständnis im Hinblick auf Lese- und Rechtschreibstörungen und Rechenstörungen dargelegt. Darauf aufbauend werden diagnostische Vorgehensweisen sowie pädagogische Hilfsmaßnahmen mithilfe von Erfahrungswerten praktizierender Fachkräfte aus dem luxemburgischen Förderbereich vorgestellt. [less ▲]

Detailed reference viewed: 381 (24 UL)