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Peer Reviewed
See detailCardiac modulation of startle is altered in depersonalization-/derealization disorder: evidence for impaired brainstem representation of baro-afferent neural traffic
Schulz, André UL; Matthey, J. H.; Vögele, Claus UL et al

in Psychiatry Research (2016), 240(1), 4-10

Patients with depersonalization-/derealization disorder (DPD) show altered heartbeat-evoked brain potentials, which are considered psychophysiological indicators of cortical representation of visceral ... [more ▼]

Patients with depersonalization-/derealization disorder (DPD) show altered heartbeat-evoked brain potentials, which are considered psychophysiological indicators of cortical representation of visceral-afferent neural signals. The aim of the current investigation was to clarify whether the impaired CNS representation of visceral-afferent neural signals in DPD is restricted to the cortical level or is also present in sub-cortical structures. We used cardiac modulation of startle (CMS) to assess baro-afferent signal transmission at brainstem level in 22 DPD and 23 healthy control individuals. The CMS paradigm involved acoustic startle stimuli (105 dB(A), 50 ms) elicited 0, 100, 200, 300, 400 and 500 ms after a cardiac R-wave. In healthy control individuals, we observed lower startle responses at 100 and 300 ms than at 0 and 400 ms after an R-wave. In DPD patients, no effect of the cardiac cycle on startle response magnitude was found. We conclude that the representation of visceral-afferent neural signals at brainstem level may be deficient in DPD. This effect may be due to increased peripheral sympathetic tone or to dysregulated signal processing at brainstem level. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailInterozeption bei Depersonalisations-/Derealisationsstörung: veränderte Repräsentation afferenter Körpersignale auf Ebene des Kortex und des Hirnstamms
Schulz, André UL; Matthey, J. H.; Köster, S. et al

in Kubiak, T.; Wessa, M.; Witthöft, M. (Eds.) et al 15. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation - Abstractband (2016)

Die Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DPD) ist durch eine subjektiv erlebte Distanz von Emotionen, sowie von Empfindungen des eigenen Körpers charakterisiert. Während viele neurophysiologische ... [more ▼]

Die Depersonalisations-/Derealisationsstörung (DPD) ist durch eine subjektiv erlebte Distanz von Emotionen, sowie von Empfindungen des eigenen Körpers charakterisiert. Während viele neurophysiologische Befunde ein verändertes Emotionserleben stützen, gibt es bislang keine neurophysiologischen Korrelate für eine veränderte Interozeption bei DPD. 27 Patienten mit DPD, sowie 27 gesunde Kontrollprobanden absolvierten zwei Herzschlagwahrnehmungstests: eine Herzschlagzählaufgabe (Schandry) und einen Test, bei dem zwischen Herzschlägen und exterozeptiven Signalen diskriminiert werden musste (Whitehead). Außerdem absolvierten die Probanden zwei psychophysiologische Verfahren, die interozeptive Signalübermittlung reflektieren: (1.) Herzschlag- evozierte Potenziale (HEPs), Indikatoren für die kortikale Verarbeitung afferenter Signale vom kardiovaskulären System und (2.) die kardiale Modulation der Schreckreaktion (CMS), welche als Index für die Verarbeitung kardio-afferenter Signale auf Ebene des Hirnstamms gilt. In den Herzschlagwahrnehmungstests gab es keine Gruppenunterschiede zwischen Patienten mit DPD und gesunden Kontrollprobanden, jedoch eine gegenläufige Tendenz beider Gruppen hinsichtlich der Genauigkeit über den Zeitverlauf (negative Lernkurve bei DPD). Bei der Kontrollgruppe zeigte sich ein intakter CMS-Effekt (geringere Schreckreaktionen während der frühen kardialen Phase), während sich bei den DPD-Patienten überhaupt kein CMS-Effekt beobachten ließ (Interaktion: p=.041). Ebenso wurden Gruppenunterschiede im HEP-Pattern beobachtet: gesunde Kontrollprobanden zeigten höhere HEP-Amplituden während der Aufmerksamkeitslenkung auf Körpersignale als während Ruhe. Dieser Effekt konnte bei DPD-Patienten nicht gefunden werden (Interaktion: p=.027). Die gegenläufigen Trends über den Zeitverlauf in verhaltensbasierten Indikatoren für Interozeption (Herzschlagwahrnehmung) bei DPD-Patienten gegenüber Kontrollprobanden impliziert, dass es Patienten weniger gut gelingt, ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit auf Körperempfindungen zu fokussieren. Dieser Unterschied lässt sich auf veränderte Repräsentation afferenter Signale des kardiovaskulären Systems auf Hirnstammebene und auf kortikaler Ebene zurückführen. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailInterozeption bei Depersonalisations-/Derealisationsstörung: veränderte kortikale Repräsentation afferenter Körpersignale bei intakter Repräsentation auf Hirnstammebene
Schulz, André UL; Matthey, J. H.; Köster, S. et al

in Wittchen, H.-U.; Härtling, S.; Hoyer, J. (Eds.) Abstractband - Wieviel Psychologie steckt in der Psychotherapie? (2015)

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