References of "Hornung, Caroline"
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Peer Reviewed
See detailSchulische Kompetenzen von Erstklässlern und ihre Entwicklung nach zwei Jahren.
Hoffmann, Danielle UL; Hornung, Caroline; Gamo, Sylvie UL et al

Poster (2018, November 08)

Jedes Jahr werden in den luxemburgischen Schulen die ÉpStan (Épreuves Standardisées) durchgeführt. Hierbei handelt es sich um nationale Schulleistungstests, welche Kompetenzen im Bereich der Mathematik ... [more ▼]

Jedes Jahr werden in den luxemburgischen Schulen die ÉpStan (Épreuves Standardisées) durchgeführt. Hierbei handelt es sich um nationale Schulleistungstests, welche Kompetenzen im Bereich der Mathematik und den Schulsprachen (Luxemburgisch, Deutsch und Französisch) auf standardisierte Art messen. Der vorliegende Beitrag ist sowohl eine Bestandsaufnahme der Schülerschaft zu Beginn des formalen Bildungswegs als auch ein Bericht ihrer Evolution über zwei Jahre im luxemburgischen Schulsystem. Hierzu haben wir die Daten aus drei Erhebungen (2014, 2015, 2016) der ÉpStan analysiert. Zum einen zeigen wir, anhand von Daten aus drei verschiedenen Kohorten, welche schulischen Kompetenzen Erstklässler (Zyklus 2.1) am Anfang ihrer Schullaufbahn aufweisen. Zudem hatten wir die Möglichkeit die Schüler und Schülerinnen der ersten Erhebung (2014) zwei Jahre später im Zyklus 3.1 nochmals zu testen und somit ihren Entwicklungsverlauf über zwei Jahre im luxemburgischen Bildungssystem zu dokumentieren. Diese ersten längsschnittlichen Daten zeigen, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Zyklus 2.1 das Niveau Avancé in den drei überprüften Kernkompetenzen („Luxemburgisch-Hörverstehen“, „Vorläuferfertigkeiten der Schriftsprache“ und „Mathematik“) erreicht. Somit stellen wir fest, dass die für den ersten Lernzyklus festgehaltenen Bildungsstandards erfüllt sind. Zwei Jahre später fällt die Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Kompetenzränge negativer aus als im Zyklus 2.1. Im Zyklus 3.1 haben vergleichsweise mehr Kinder das Niveau Socle in allen drei Kernkompetenzen („Deutsch-Hörverstehen“, „Deutsch-Leseverstehen“ und „Mathematik“) noch nicht erreicht. Unsere Befunde zeigen außerdem, dass verschiedene außerschulische Faktoren (wie z. B. sozioökonomische Situation, Sprachhintergrund) bereits sehr früh im Verlauf der Schullaufbahn einen äußerst starken Einfluss auf die Testergebnisse haben und sich dieser Einfluss über die Jahre hinweg verstärkt. Abschließend präsentieren und diskutieren wir verschiedene Erklärungsansätze für diesen beobachteten Schereneffekt. [less ▲]

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See detailProject NUMTEST: Assessing basic number competence without language
Greisen, Max UL; Hornung, Caroline; Martin, Romain UL et al

Poster (2017, September 08)

While numerical skills are fundamental in modern societies, some estimated 5-7% of children suffer from a mathematical learning disorder, called developmental dyscalculia (DD). Nevertheless, universally ... [more ▼]

While numerical skills are fundamental in modern societies, some estimated 5-7% of children suffer from a mathematical learning disorder, called developmental dyscalculia (DD). Nevertheless, universally valid diagnostic instruments are still lacking, as all current DD test batteries are based on language instructions. Consequently, their measurements are tightly linked to the specific language context of test administration and thus their results cannot easily be compared across countries. Here we are showing results of the first two pilot studies of a research project that aims to develop a test for basic math abilities that does not rely on language instruction and minimizes language use. To this aim, video and animation based instructions were implemented on touchscreen devices. A first version of the tasks has been tested with two samples of first grade children in Luxembourg’s fundamental schools, of which half completed the same tasks with traditional verbal instructions. Our results indicate that performance in the experimental group was similar or better than the control group using verbal instructions. Relationships between linguistic background and the sample’s performance on one hand and qualitative usability aspects of nonverbal task instruction and tablet-pc use with young children will be discussed. [less ▲]

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