References of "Ferreira de Sá, Diana S."
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Peer Reviewed
See detailCortisol rapidly increases baroreflex sensitivity of heart rate control, but does not affect cardiac modulation of startle
Schulz, André UL; Richter, Steffen; Ferreira de Sá, Diana S. et al

in Physiology and Behavior (2020), 215(1), 112792

Cortisol, the final product of human HPA axis activation, rapidly modulates the cortical processing of afferent signals originating from the cardiovascular system. While peripheral effects have been ... [more ▼]

Cortisol, the final product of human HPA axis activation, rapidly modulates the cortical processing of afferent signals originating from the cardiovascular system. While peripheral effects have been excluded, it remains unclear whether this effect is mediated by cortical or subcortical (e.g. brainstem) CNS mechanisms. Cardiac modulation of startle (CMS) has been proposed as a method to reflect cardio-afferent signals at subcortical (potentially brainstem-) level. Using a single blind, randomized controlled design, the cortisol group (n = 16 volunteers) received 1 mg cortisol intravenously, while the control group (n = 16) received a placebo substance. The CMS procedure involved the assessment of eye blink responses to acoustic startle stimuli elicited at six different latencies to ECG-recorded R-waves (R + 0, 100, 200, 300, 400 and 500 ms). CMS was assessed at four measurement points: baseline, -16 min, +0 min, and +16 min relative to substance application. Baroreflex sensitivity (BRS) of heart rate (HR) control was measured non-invasively based on spontaneous beat-to-beat HR and systolic blood pressure changes. In the cortisol group, salivary cortisol concentration increased after IV cortisol administration, indicating effective distribution of the substance throughout the body. Furthermore, BRS increased in the cortisol group after cortisol infusion. There was no effect of cortisol on the CMS effect, however. These results suggest that low doses of cortisol do not affect baro-afferent signals, but central or efferent components of the arterial baroreflex circuit presumably via rapid, non-genomic mechanisms. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailKurzzeitige Nahrungsdeprivation erhöht Herzschlag-evozierte Potenziale (HEPs) als Indikatoren für kortikale Verarbeitung kardial-interozeptiver Prozesse
Schulz, André UL; Ferreira de Sá, Diana S.; Strelzyk, Florian et al

in Trierer Psychologische Berichte (2013), 38(1), 52-53

Interozeption – die Wahrnehmung von Körpervorgängen – spielt bei der Regulation des Essverhaltens möglicherweise eine entscheidende Rolle. Nahrungsdeprivation hat eine Reihe von metabolischen und ... [more ▼]

Interozeption – die Wahrnehmung von Körpervorgängen – spielt bei der Regulation des Essverhaltens möglicherweise eine entscheidende Rolle. Nahrungsdeprivation hat eine Reihe von metabolischen und endokrinologischen Konsequenzen. Bei kurzzeitiger Nahrungsdeprivation zeigt sich eine Erhöhung des sympathischen Tonus, welche dafür verantwortlich sein könnte, dass sich die Interozeptionsgenauigkeit gegenüber kardialer Stimuli gleichzeitig erhöht. Die physiologischen Grundlagen von Interozeption sind die Übermittlung von viszeral-afferenten neuronalen Signalen, während die Wahrnehmung dieser Signale die Lenkung der Aufmerksamkeit auf diese Signale erfordert. Bisherige Ergebnisse gehen auf Leistungen in Herzschlagdetektionsaufgaben zurück. Obwohl diese Methoden mehrfach validiert wurden, sind sie wahrscheinlich ungeeignet dazu, die viszeral-afferente Signalübermittlung und Aufmerksamkeitslenkung auf diese Signale voneinander zu trennen. Daher hatte die vorliegende Studienreihe zum Ziel, den Einfluss von kurzzeitiger Nahrungsdeprivation auf Herzschlag-evozierte Potenziale (HEPs) in Ruhebedingung zu untersuchen. Die HEPs gelten als psychophysiologischer Indikator für die kortikale Verarbeitung kardial-interozeptiver Prozesse. Bislang ist unbekannt, ob metabolische und endokrinologische Prozesse HEPs modulieren können. In einer ersten Studie wurden 16 gesunden Männern (Alter: 23,8 [2,1] Jahre) intravenös sowohl das Stresshormon Cortisol, als auch eine Placebo-Substanz verabreicht. Es zeigte sich, dass Cortisol bei offenen Augen kurzfristig zu einer höheren HEP-Amplitude führte, als bei geschlossenen Augen (p = .03). Daraus kann man ableiten, dass endokrinologische Prozesse das Potenzial haben, die HEP-Amplitude zu modulieren. In der folgenden Studie wurden 16 gesunde Frauen (Alter: 22,6 [1,9] Jahre) sowohl nach standardisierter Nahrungsaufnahme, als auch nach 18-stündiger Nahrungsdeprivation getestet. Es zeigte sich eine Erhöhung der HEP-Amplitude nach Nahrungsdeprivation (p = .02). Gleichzeitig konnten keine Veränderungen der Herzrate, noch der Herzratenvariabilität beobachtet werden. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Nahrungsdeprivation die kortikale Verarbeitung afferenter Signale aus dem kardiovaskulären System intensiviert, was nicht durch eine höhere sympathische Aktivität erklärt werden kann. Mögliche physiologische Signalwege und Implikationen für die Ätiologie von Essstörungen werden diskutiert. [less ▲]

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