References of "Esch, Pascale 50008571"
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See detailSubjektives Wohlbefinden in der 5. und 9. Schulklasse: gibt es einen Zusammenhang mit dem Bildungsweg und der schulischen Leistung?
Pit-Ten Cate, Ineke UL; Esch, Pascale UL; Keller, Ulrich UL et al

Scientific Conference (2022, March 09)

Der Bildungsauftrag unserer heutigen Wissensgesellschaft vereint ein vielseitiges Spektrum an Kompetenzen, die den Schüler*innen vermittelt werden sollen. Die Lernziele beinhalten nicht nur akademischen ... [more ▼]

Der Bildungsauftrag unserer heutigen Wissensgesellschaft vereint ein vielseitiges Spektrum an Kompetenzen, die den Schüler*innen vermittelt werden sollen. Die Lernziele beinhalten nicht nur akademischen Erfolg, sondern auch schulisches Wohlbefinden. In der Bildungsforschung haben affektive und sozio-emotionale Faktoren sowie deren Einfluss auf das Erreichen von Lernzielen über die letzten Jahrzehnte an Interesse gewonnen (s.a. Hascher et al., 2018). Subjektives Wohlbefinden (SWB) ist ein komplexes, multidimensionales Phänomen, welches emotionale, soziale und kognitive Facetten umfasst (Hascher & Edlinger, 2009). Das SWB wird als Grundlage für erfolgreiches Lernen betrachtet (Hascher & Hagenauer, 2011), wobei der Zusammenhang je nach Entwicklungsstadium der Schüler*innen variieren kann. Ergebnisse einer Metaanalyse (Bücker et al., 2018) zeigten eine statistisch signifikante mittlere Effektstärke für den Zusammenhang zwischen SWB und Leistung, wobei diese Ergebnisse über verschiedene Ebenen soziodemografischer Merkmale, SWB-Domäne und Indikatoren der Leistung hinweg stabil waren. Außerdem zeigten Gutman und Voraus (2012) in einer längsschnittlichen Studie mit einer Kohorte von Schüler*innen zwischen 7 und 13 Jahren, schwache bis mittlere Korrelationen zwischen unterschiedlichen Dimensionen des Wohlbefindens und aktueller sowie späterer akademischer Leistung. In dieser Studie haben wir den Zusammenhang zwischen verschiedenen Dimensionen des SWB und standardisierten Kompetenztestergebnissen zu verschiedenen Zeitpunkten (5. und 9. Schulkasse) untersucht. Ein erstes Ziel bestand darin, die Unterschiede des Wohlbefindens in Bezug auf das Entwicklungsstadium zu untersuchen, wobei wir auch den Einfluss von Klassenwiederholung und Schulzweig betrachteten. Ein weiteres Ziel der Studie bestand darin, den Zusammenhang zwischen SWB und Leistung unter Berücksichtigung sozio-demografischer Variablen zu ermitteln. Die Ergebnisse basieren auf den Daten der gesamte Kohorte von Fünft- und Neuntklässler*innen (N=5159 bzw. N=6279), die im Rahmen des nationalen Schulmonitoring (Luxembourg School Monitoring Programm „Épreuves Standardisées“; Martin et al., 2015) im November 2018 in Luxemburg erhoben wurden. Im Rahmen dieser Erhebung wurden sowohl standardisierte Schulleistungstests als auch ein Fragebogen zu soziodemographischen und sozio-emotionalen Aspekten durchgeführt. Vier Domäne des SWB wurden erfasst: Selbstkonzept, Schulangst, soziale- sowie emotionale Inklusion. Die standardisierten Leistungstests umfassten Leseverstehen in Deutsch und Französisch sowie Mathematik. Zusätzlich wurden über einen Schüler- oder Elternfragebogen weitere sozio-demographische Merkmale erfasst. Der Zusammenhang zwischen SWB und Entwicklungsstadium (Schulklasse) unter Einbeziehung von Klassenwiederholung und Schulzweig wurde mittels zwei mixed model Analysen überprüft. Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler*innen in der 5. Klasse höhere Werte von SWB angaben als Schüler*innen in der 9. Klasse, F(8,121164)=180.61, p<.001. Zusätzlich wurde das SWB negativ beeinflusst durch Klassenwiederholung, F(8, 63989)=17.75, p<.001. Neuntklässler*innen in anspruchsvolleren Schulzweigen gaben höhere Werte von SWB an als Schüler*innen in niedrigeren Schulzweigen, F(2,40219)=15.71, p<001. Die Schulleistung wurde über eine schrittweise Regression vorhergesagt: zunächst wurden sozio-demographische Hintergrundvariable (Geschlecht, Migrationshintergrund, HISEI der Eltern) dem Model hinzugefügt und, in einem zweiten Schritt, Indikatoren des SWB. Die Ergebnisse zeigten, dass in der 5. Klasse 13% und in der 9. Klasse 19% der Varianz in der Schulleistung durch soziodemografische Variablen vorausgesagt werden kann. Sowohl für Fünft- als auch für Neuntklässler*innen, erklärten die Dimensionen des SWB zusätzliche 6% bzw. 4% der Varianz. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Entwicklungsstadium, Klassenwiederholung und Schulzweig einen Einfluß auf das SWB der Schüler*innen haben. Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass das SWB über soziodemografische Merkmale hinaus zur Erklärung der schulischen Leistung beiträgt. In Anbetracht ihrer Ergebnisse, kann diese Studie auch die Diskussion um Klassenwiederholung als pädagogische Intervention und um die Praxis der Aufgliederung von Schüler*innen nach Leistungsniveau innerhalb und zwischen Schulformen bereichern. Während sich die meisten Studien zu den Effekten dieser Interventionen auf die schulische Leistung konzentrierten, zeigt die vorliegende Studie, dass diese Maßnahmen auch das SWB betreffen. Weitere (längsschnittliche) Studien könnten darauf eingehen, inwieweit es letztendlich zu einem kumulativen Effekt auf die schulische Leistung kommen kann oder ob und inwiefern das SWB den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren und der schulischen Leistung beeinflussen kann. [less ▲]

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See detailBefunde aus dem nationalen Bildungsmonitoring ÉpStan vor dem Hintergrund der COVID-19- Pandemie
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Nationaler Bildungsbericht Luxemburg 2021 (2021)

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See detailRésultats du monitoring scolaire national ÉpStan dans le contexte de la pandémie de COVID-19
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Rapport national sur l’éducation au Luxembourg 2021 (2021)

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See detailRésultats du monitoring scolaire national ÉpStan dans le contexte de la pandémie de COVID-19 (Matériels supplémentaires)
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Rapport National sur l´Éducation au Luxembourg 2021 (2021)

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See detailBefunde aus dem nationalen Bildungsmonitoring ÉpStan vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie (Supplement)
Fischbach, Antoine UL; Colling, Joanne UL; Levy, Jessica UL et al

in LUCET; SCRIPT (Eds.) Nationaler Bildungsbericht Luxemburg 2021 (2021)

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See detailDevelopment of a screeneing tool for functional vision impairments in early childhood
Monteiro, Sara UL; Esch, Pascale UL; Hipp, Géraldine et al

Scientific Conference (2021, November 11)

Cerebral Visual Impairment (CVI) is a term used to designate a neurological disorder of the visual pathways impacting visual processes at any given level (Lueck et al., 2019). Due to the advances n ... [more ▼]

Cerebral Visual Impairment (CVI) is a term used to designate a neurological disorder of the visual pathways impacting visual processes at any given level (Lueck et al., 2019). Due to the advances n perinatal and medicinal care, CVI’s occurrence has increased significantly over the last years (Chokron & Dutton, 2016). The condition almost always entails aggregated functional vision impairments, i.e., limitations on the use of binocular vision during everyday tasks (Dutton, 2015). CVI can have effects on school achievements if undetected. Early detection is thus key to offer appropriate aids to avoid a negative impact on learning processes. The aim of this project is to develop a large-scale screener at the beginning of formal schooling, to identify functional vision impairments early on. For this reason, a set of items assessing different visual functions will be incorporated into the Luxembourgish school monitoring program. Based on a theoretical model of object recognition (Humphreys and Riddoch, 1987), we developed items that can be administered in a classroom setting which target different stages of visual perceptual processing, as well as visual functions connected with both dorsal and ventral streams, visual spatial processing and visual memory. We will present the design of the large-scale screener in relation to the theoretical model, as well as the rationale used to include or exclude various perceptual visual functions in the final test. Furthermore, we will explain the foreseen data collection and tool validation processes. [less ▲]

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See detailDevelopment of a large-scale screener for functional vision impairments in early childhood
Monteiro, Sara UL; Esch, Pascale UL; Hipp, Géraldine et al

Scientific Conference (2021, October 21)

Cerebral Visual Impairment (CVI) is a term used to designate a neurological disorder of the visual pathways impacting visual processes at any given level (Lueck et al., 2019). Due to the advances in ... [more ▼]

Cerebral Visual Impairment (CVI) is a term used to designate a neurological disorder of the visual pathways impacting visual processes at any given level (Lueck et al., 2019). Due to the advances in perinatal and medicinal care, CVI’s occurrence has increased significantly over the last years (Chokron & Dutton, 2016). The condition almost always entails aggregated functional vision impairments, i.e., limitations on the use of binocular vision during everyday tasks (Dutton, 2015). CVI can have effects on school achievements if undetected. Early detection is thus key to offer appropriate aids to avoid a negative impact on learning processes. The aim of this project is to develop a large-scale screener at the beginning of formal schooling, to identify functional vision impairments early on. For this reason, a set of items assessing different visual functions will be incorporated into the Luxembourgish school monitoring program. Based on a theoretical model of visual perceptual processing (Humphreys and Riddoch, 1987), we developed timed and non-timed items that can be administered in a large-scale classroom setting which target different stages of visual perceptual processing. Furthermore, we included visual functions connected with both dorsal and ventral streams, visual spatial processing, visual exploration and visual memory. We will present the design of the large-scale screener in relation to the theoretical model, as well as the rationale used to include or exclude various perceptual visual functions in the final test. Furthermore, we will explain the planned data collection and tool validation processes. [less ▲]

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See detailLes compétences scolaires des enfants au début du cycle 2 de l'école fondamentale au Luxembourg et leur développement après deux ans.
Hoffmann, Danielle UL; Hornung, Caroline UL; Gamo, Sylvie UL et al

Report (2018)

Ce chapitre présente les résultats de trois collectes de données (2014, 2015, 2016) des ÉpStan au cycle 2.1 et présente avec quelles compétences scolaires les élèves débutent leur scolarité au début du ... [more ▼]

Ce chapitre présente les résultats de trois collectes de données (2014, 2015, 2016) des ÉpStan au cycle 2.1 et présente avec quelles compétences scolaires les élèves débutent leur scolarité au début du cycle 2.1 et comment celles-ci évoluent sur deux ans. De manière générale, nos résultats montrent que les compétences disciplinaires du cycle 1 portant sur les trois domaines d’apprentissage observés (« compréhension de l’oral en luxembourgeois », « compréhension de l’écrit» et « mathématiques ») sont acquises. Au début du cycle 2.1, la majorité des élèves atteint le Niveau Avancé dans l’ensemble des trois domaines d’apprentissage considérés. Deux ans plus tard, au cycle 3.1, la répartition des élèves sur les différents niveaux de compétence est plus négative qu’au cycle 2.1 et ceci dans la mesure où moins d’enfants ont atteint le Niveau Socle dans l’ensemble des trois domaines d’apprentissage observés. Nos résultats montrent également que, dès le début de la scolarité, différents facteurs extrascolaires (tels que le statut socio-économique et le contexte linguistique) ont une influence extrêmement forte sur les résultats des épreuves et que cette influence augmente au fil des années. [less ▲]

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See detailSchulische Kompetenzen von Erstklässlern und ihre Entwicklung nach zwei Jahren.
Hoffmann, Danielle UL; Hornung, Caroline UL; Gamo, Sylvie UL et al

Report (2018)

Dieses Kapitel stellt die Befunde aus drei Datenerhebungen (2014, 2015, 2016) der ÉpStan im Zyklus 2.1 vor und zeigt welche schulischen Kompetenzen Erstklässler am Anfang ihrer Schullaufbahn aufweisen und ... [more ▼]

Dieses Kapitel stellt die Befunde aus drei Datenerhebungen (2014, 2015, 2016) der ÉpStan im Zyklus 2.1 vor und zeigt welche schulischen Kompetenzen Erstklässler am Anfang ihrer Schullaufbahn aufweisen und wie sich diese über zwei Jahre hinweg entwickeln. Allgemein betrachtet, sind die für den Zyklus 1 festgehaltenen Bildungsstandards in den drei überprüften Kernkompetenzen („Luxemburgisch-Hörverstehen“, „Vorläuferfertigkeiten der Schriftsprache“ und „Mathematik“) erfüllt. In allen drei Kompetenzen erreicht die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Zyklus 2.1 das Niveau Avancé. Zwei Jahre später, im Zyklus 3.1, fällt die Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Kompetenzränge negativer aus als im Zyklus 2.1. Hier haben vergleichsweise mehr Kinder das Niveau Socle in allen drei Kernkompetenzen noch nicht erreicht. Unsere Befunde zeigen außerdem, dass verschiedene außerschulische Faktoren (wie z. B. sozioökonomische Situation, Sprachhintergrund) bereits sehr früh im Verlauf der Schullaufbahn einen äußerst starken Einfluss auf die Testergebnisse haben und dass sich dieser Einfluss über die Jahre hinweg verstärkt. [less ▲]

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See detailSchulische Kompetenzen von Erstklässlern und ihre Entwicklung nach zwei Jahren.
Hoffmann, Danielle UL; Hornung, Caroline; Gamo, Sylvie UL et al

Poster (2018, November 08)

Jedes Jahr werden in den luxemburgischen Schulen die ÉpStan (Épreuves Standardisées) durchgeführt. Hierbei handelt es sich um nationale Schulleistungstests, welche Kompetenzen im Bereich der Mathematik ... [more ▼]

Jedes Jahr werden in den luxemburgischen Schulen die ÉpStan (Épreuves Standardisées) durchgeführt. Hierbei handelt es sich um nationale Schulleistungstests, welche Kompetenzen im Bereich der Mathematik und den Schulsprachen (Luxemburgisch, Deutsch und Französisch) auf standardisierte Art messen. Der vorliegende Beitrag ist sowohl eine Bestandsaufnahme der Schülerschaft zu Beginn des formalen Bildungswegs als auch ein Bericht ihrer Evolution über zwei Jahre im luxemburgischen Schulsystem. Hierzu haben wir die Daten aus drei Erhebungen (2014, 2015, 2016) der ÉpStan analysiert. Zum einen zeigen wir, anhand von Daten aus drei verschiedenen Kohorten, welche schulischen Kompetenzen Erstklässler (Zyklus 2.1) am Anfang ihrer Schullaufbahn aufweisen. Zudem hatten wir die Möglichkeit die Schüler und Schülerinnen der ersten Erhebung (2014) zwei Jahre später im Zyklus 3.1 nochmals zu testen und somit ihren Entwicklungsverlauf über zwei Jahre im luxemburgischen Bildungssystem zu dokumentieren. Diese ersten längsschnittlichen Daten zeigen, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Zyklus 2.1 das Niveau Avancé in den drei überprüften Kernkompetenzen („Luxemburgisch-Hörverstehen“, „Vorläuferfertigkeiten der Schriftsprache“ und „Mathematik“) erreicht. Somit stellen wir fest, dass die für den ersten Lernzyklus festgehaltenen Bildungsstandards erfüllt sind. Zwei Jahre später fällt die Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Kompetenzränge negativer aus als im Zyklus 2.1. Im Zyklus 3.1 haben vergleichsweise mehr Kinder das Niveau Socle in allen drei Kernkompetenzen („Deutsch-Hörverstehen“, „Deutsch-Leseverstehen“ und „Mathematik“) noch nicht erreicht. Unsere Befunde zeigen außerdem, dass verschiedene außerschulische Faktoren (wie z. B. sozioökonomische Situation, Sprachhintergrund) bereits sehr früh im Verlauf der Schullaufbahn einen äußerst starken Einfluss auf die Testergebnisse haben und sich dieser Einfluss über die Jahre hinweg verstärkt. Abschließend präsentieren und diskutieren wir verschiedene Erklärungsansätze für diesen beobachteten Schereneffekt. [less ▲]

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See detailDifférences inter‐ et intraindividuelles en besoin de cognition
Keller, Ulrich UL; Strobel, Anja; Martin, Romain UL et al

Poster (2016, June)

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See detailThe downward spiral of mental disorders and educational attainment: a systematic review on early school leaving.
Esch, Pascale UL; Bocquet, Valery; Pull, Charles et al

in BMC psychiatry (2014), 14

BACKGROUND: Most psychiatric disorders present symptom patterns that cause severe impairment on the emotional, cognitive and social level. Thus, adolescents who suffer from a mental disorder risk finding ... [more ▼]

BACKGROUND: Most psychiatric disorders present symptom patterns that cause severe impairment on the emotional, cognitive and social level. Thus, adolescents who suffer from a mental disorder risk finding themselves in a downward spiral caused by the reciprocal association of psychological symptoms and negative school experiences that may culminate in early school leaving. In addition to previous collective work that mainly focused on school refusing behaviour among children and was presented as an expert's opinion, the following systematic review fills the knowledge gap by providing a structured overview of the bidirectional association between mental health and secondary school dropout based on a sound methodology and with a particular focus on mediating factors. METHODS: Four electronic databases were searched from January 1990 until June 2014. Selected references were assessed for study details, main results, mediating factors and methodological limitations. Standardized risk of bias assessment was conducted. RESULTS: Mood and anxiety disorders seemed to have a less consequential direct effect on early school leaving than substance use and disruptive behaviour disorders. The association between externalizing disorders and educational attainment was even stronger when the disorder occurred early in life. On the other hand, internalizing disorders were reported to develop as a consequence of school dropout. Only few studies had addressed gender differences, with discrepant results. Socio-economic background, academic achievement and family support were identified as significant mediating factors of the association between mental disorders and subsequent educational attainment. CONCLUSIONS: Findings suggested a strong association between mental health and education, in both directions. However, most studies focused on mediating factors that could not be targeted by intervention programs. [less ▲]

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See detailSanté mentale et éducation au Luxembourg: Etude des facteurs de risque psychosociaux associés au décrochage scolaire
Esch, Pascale UL; Bocquet, Valéry; Pull, Charles et al

in Prévention et promotion de la santé mentale: Une alliance transfrontalière innovante (2014)

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See detailPsychosocial risk and protective factors of secondary school dropout in Luxembourg: the protocol of an exploratory case-control study.
Esch, Pascale UL; Bocquet, Valery; Pull, Charles et al

in BMC public health (2011), 11

BACKGROUND: In Luxembourg, the extensive phenomenon of school dropout is a prime policy concern in the light of individual, social and economic consequences. Although the authorities report an overall ... [more ▼]

BACKGROUND: In Luxembourg, the extensive phenomenon of school dropout is a prime policy concern in the light of individual, social and economic consequences. Although the authorities report an overall decrease of the national dropout rate, the proportion of early school leavers who remain without any specific occupation is still alarming. Therefore, this study intends a shift of focus from system-inherent to individual factors, including mental health and family correlates, to provide a more comprehensive analysis of the dropout phenomenon. METHODS/DESIGN: The objectives of this study are to investigate the type and prevalence of psychiatric disorders among school dropouts and to compare the findings with those by a matched control group of regularly enrolled students. Furthermore, family variables and socioeconomic status will be analysed, as they are factors likely to interfere with both educational attainment and mental health. A trained psychologist will use structured interviews and self-report forms to investigate for mental health issues, information on schooling, socioeconomic situation and family life. Controls will be matched for gender, age, school type and educational grade. DISCUSSION: As school dropouts face a serious risk of long term professional and social marginalization, there is an evident need for action. Identifying psychosocial risk and protective factors of school dropout will deliver solid insight on how to conceive public health strategies for young people who may need a more customized support to carry out their academic potential. TRIAL REGISTRATION: ClinicalTrials.gov Identifier: NCT01354236. [less ▲]

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