References of "Bendheim, Amelie 50000721"
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See detailHoch zu Ross und in der Luft. Didaktische Überlegungen zum Vergleich episodischer Erzählformen im höfischen Roman und im Superhelden-Comic
Bendheim, Amelie UL; Schuh, Dominik

in Sieber, Andrea; Müller, Carla (Eds.) Literarisches Lernen mit Medienverbünden für Kinder und Jugendliche : Abenteuer/«âventiure» als narrativer Zugang in Theorie und Praxis (2020)

Was nützt es, zwei Figurentypen, die beide nicht – zumindest nicht im wörtlichen Sinne – der Gegenwart entspringen, miteinander in Beziehung zu setzen? Warum könnte es in didaktischer Hinsicht lohnenswert ... [more ▼]

Was nützt es, zwei Figurentypen, die beide nicht – zumindest nicht im wörtlichen Sinne – der Gegenwart entspringen, miteinander in Beziehung zu setzen? Warum könnte es in didaktischer Hinsicht lohnenswert sein, Protagonisten der höfischen Epik mit solchen der Superhelden-Comics des 20. Jahrhunderts zu vergleichen? Ausgehend von der Beobachtung, dass Heldenfiguren sich weitgehend losgelöst von ihren Ursprungskontexten großer medialer Präsenz erfreuen und dabei in eine Art kulturellen Heldenkanon eingeordnet erscheinen, soll die hier vorgestellte Sequenz thematisieren, wie das Konzept ‚Held‘ in verschiedenen narrativen Settings realisiert wird und wie dabei auf bestimmte Erzählverfahren zurückgegriffen wird. Anknüpfend an die literaturdidaktische Überlegungen zur Thematisierung von Helden der mittelalterlichen Literatur von Küenzlen/Mühlherr/Sahm soll der Held dabei im Rekurs auf Joseph Campbell als Protagonist eines universellen Erzählschemas aufgefasst werden. Die Figur gerät also nur insofern in den Blick, als sie zentraler Handlungsträger der hier zum Gegenstand gemachten abenteuerlichen Erzählungen ist. Anhand von Beispielen ritterlich-höfischer Heldenerzählungen einerseits und der Darstellung von Comic-Superhelden andererseits soll der Frage nachgegangen werden, wie unterschiedliche Textsorten produktiv gemacht werden können, um episodische Erzählformen, wie das spezifische Schema der âventiure-Fahrt, im gymnasialen Deutschunterricht zu thematisieren. [less ▲]

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See detailGelücke – Historische Spurensuche in der mittelalterlichen Literatur
Bendheim, Amelie UL

in Forum (2019), (400), 37-40

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See detailFigurationen von Krankheiten. Chancen und Grenzen der Ästhetisierung
Bendheim, Amelie UL; Pavlik, Jennifer UL

Book published by Winter - Jahrbuch Literatur und Medizin; 6 (2019)

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Peer Reviewed
See detailguoter, lieber wân. Ästhetische Spielarten der Liebe im Minnesang damals und heute
Bendheim, Amelie UL; Pavlik, Jennifer UL

in Steger, Florian; Fürholzer, Katharina (Eds.) Jahrbuch Literatur und Medizin (2019)

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See detailEinleitung
Bendheim, Amelie UL; Pavlik, Jennifer UL

in Bendheim, Amelie; Pavlik, Jennifer (Eds.) Figurationen von Krankheiten. Chancen und Grenzen der Ästhetisierung (2019)

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See detailLiebe - Krankheit - Wahn: Lyrische Spielarten im Minnesang
Bendheim, Amelie UL

Speeches/Talks (2018)

„Die Liebe verwundet, die Liebe fesselt, die Liebe macht krank, die Liebe lässt schwach werden.“ Dieser ursprünglich theologisch geprägte Gedanke über die Gewalt der Liebe, lässt sich – auf seinen ... [more ▼]

„Die Liebe verwundet, die Liebe fesselt, die Liebe macht krank, die Liebe lässt schwach werden.“ Dieser ursprünglich theologisch geprägte Gedanke über die Gewalt der Liebe, lässt sich – auf seinen bildlichen Kern reduziert – in zahllosen Varianten in der Weltliteratur aufspüren. Eine besonders auffällige Form scheinen dabei jene Texte zu bieten, die Liebe nicht allein als Auslöser, sondern gar selbst als Krankheit darstellen – zumindest implizit, insofern der Zustand des Verliebtseins mit dem Zustand der Krankheit gleichgesetzt wird. Wohl bekannt sind die körperlichen Symptome dieses Liebeszustandes, die in ihrer klassischen Ausprägung im Erbleichen, Erröten, Zittern, in Sprachlähmung sowie im Bluten aus der Nase bestehen und im Mittelalter als minnesiech bezeichnet werden. Erscheint die Liebeskrankheit im Minnesang noch vornehmlich in metaphorischem Gebrauch (s. das gequälte Herz als Beispiel für den Schmerz der Minne), weisen spätere Wörterbucheinträge (vgl. hierzu die Lemmata ‚Liebesfieber’ oder ‚Jungfernkrankheit’) wiederum auf ein stärker körperlich-physiologisches und auch sexuell-erotisches Verständnis von Liebe hin. Krank macht die Minne nun vor allem – und dem mittelalterlichen medizinischen Duktus der Humoralpathologie folgend – dann, wenn das körperliche Begehren nicht befriedigt werden kann. Der hier skizzierte Vortrag will die Vorstellung von Krankheit in einem größeren semantischen Beziehungsgeflecht in den Blick nehmen, das sich in der mhd. Lyrik in bedeutender Weise hervortut: der Verbindung Liebe – Krankheit – Wahn. Der wân als zentrales Symptom der Minnekrankheit löst – so die hier zu erprobende These –den Geist vom versehrten Körper und definiert damit den Übergang von der körperlichen Krankheit(smetapher) zu einer seelischen Zustandsbeschreibung. Die sprachhistorische Herleitung von mhd. wân vermag diese Beobachtung weiter zu untermauern, insofern der Begriff ein zunächst wertneutrales, semantisch vielfältiges Bedeutungsspektrum impliziert, und sich mit ‚Hoffnung, Zuversicht oder Einbildungskraft’ ins Nhd. übertragen ließe. Im krankhaften Minne-wân öffnen sich Denkräume, denen der Minnesang eine literarische Ausgestaltung verleiht; Minne-wân führt damit nicht nur zu körperlicher Versehrtheit, sondern ist eben auch guoter wân, lieber wân, saelden wân – und damit einer der ersten ‚Testräume’ für die Erprobung gedanklicher Spielarten des lyrischen Ichs in der deutschen Dichtung überhaupt. [less ▲]

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See detailPrag in der Zeit der Luxemburger Dynastie. Literatur, Religion und Herrschaftskulturen zwischen Bereicherung und Behauptung
Bendheim, Amelie UL; Sieburg, Heinz UL

Book published by transcript (2018)

Böhmen im 14. Jahrhundert kann als historischer Modellfall der Durchmischung, Konkurrenz und Bereicherung von Kulturen in einem komplexen Kommunikationsraum gesehen werden, der von Trägerschaften wie dem ... [more ▼]

Böhmen im 14. Jahrhundert kann als historischer Modellfall der Durchmischung, Konkurrenz und Bereicherung von Kulturen in einem komplexen Kommunikationsraum gesehen werden, der von Trägerschaften wie dem einheimischen Adel, dem regierenden Haus, dem städtischen Patriziat und der Geistlichkeit bestimmt wurde. Unter literaturwissenschaftlicher Perspektive zeichnet der Band das labile Gleichgewicht der Kräfte beispielhaft nach, welches das mehrsprachige und mehrkulturelle Prag in der Zeit der Luxemburger Dynastie erreichte – und auch bald wieder verlor. Daneben erfolgt ein Brückenschlag zur literarischen, kulturellen und politischen Situation der Neuzeit und Gegenwart. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailIuwers zornes unmâze missevellet uns sêre. Legitimität von Maßlosigkeit im mittelalterlichen Erzählkosmos
Bendheim, Amelie UL

in Das Mittelalter (2018), 23(1), 11-28

Ausgehend von den Defiziten bestehender Ansätze zur Beschreibung des Helden in mittelalterlichen Erzählwelten, soll die Maßlosigkeit (unmâze) als neue literaturgeschichtliche Kategorie funktionalisiert ... [more ▼]

Ausgehend von den Defiziten bestehender Ansätze zur Beschreibung des Helden in mittelalterlichen Erzählwelten, soll die Maßlosigkeit (unmâze) als neue literaturgeschichtliche Kategorie funktionalisiert werden. Entgegen der konzeptuellen, binären Typisierung des Protagonisten als ‚Held’ bzw. ‚Ritter’ bildet sie ein flexibles Modell, das relational operiert und damit erlaubt, graduelle Unterscheidungen zwischen den Texten vorzunehmen. Am Beispiel heldenepischen (‚Nibelungenlied’) und romanhaften (‚Flore und Blanscheflur’, ‚Wigalois’) Erzählens im Mittelalter wird gezeigt, wie mit dem maßlosen Helden narrativ umgegangen wird. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der unterschiedlichen Bewertung seines Handelns: Kann sich der Held im Epos über soziale Normen und geltende Gesetze hinwegsetzen (Siegfried bei der Brautwerbung, Hagen mit dem Mord an Siegfried) ohne dafür bestraft zu werden, tritt die Maßlosigkeit im höfischen Roman stärker in den Bereich der Ratio: Sie wird dabei zum einen begrenzt und ‚bemessen’, zum anderen wird maßloses Handeln nun strikt sanktioniert und unterbunden. Unter Bezugnahme auf aktuelle Ausprägungen der Maßlosigkeit im gesellschaftspolitischen Kontext, tritt das Konzept der Maßlosigkeit als unverändert produktives Muster hervor. Seine gesellschaftliche Relevanz regt zu einer epochenübergreifenden literaturgeschichtlichen Inanspruchnahme an, die sich zum Ziel setzt, die Literaturgeschichte als Geschichte der Maßlosigkeit zu neu zu begreifen. [less ▲]

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See detailDer Kaiser bestimmt! Alanus ab Insulis‘ Anticlaudianus und Heinrichs von Mügeln Der Meide Kranz
Bendheim, Amelie UL

in Bendheim, Amelie; Sieburg, Heinz (Eds.) Prag in der Zeit der Luxemburger Dynastie. Literatur, Religion und Herrschaftskulturen zwischen Bereicherung und Behauptung (2018)

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See detailInterkulturelle Annäherung im Zeichen der Exogamie - Kommunikationsstrategien im König Rother
Bendheim, Amelie UL

Scientific Conference (2017, September)

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