References of "Wiegmann, Eva 50008779"
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See detailKultur als interkulturelle Herausforderung
Wiegmann, Eva UL; Osthues, Julian UL; Heimböckel, Dieter UL et al

in Wiegmann, Eva (Ed.) Interkulturelles Labor. Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation (2016)

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See detailInterkulturelles Labor. Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation
Wiegmann, Eva UL

Book published by Peter Lang (2016)

Mobilität und Migration rücken Interkulturalität in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Inwiefern ist das Land Luxemburg aufgrund seiner kulturellen, sozialen und sprachlichen ... [more ▼]

Mobilität und Migration rücken Interkulturalität in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Inwiefern ist das Land Luxemburg aufgrund seiner kulturellen, sozialen und sprachlichen Besonderheiten ein Labor für interkulturelle Herausforderungen und Entwicklungen, speziell auf europäischer Ebene, allgemeiner auch für gesellschaftliche Prozesse im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation? Dieser Frage widmet sich der vorliegende Band. Dabei beschränkt sich das Buch nicht auf die nationale Perspektive, sondern sucht auch darüber hinaus der Vielschichtigkeit interkultureller Prozesse unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Perspektiven sowie methodischer und theoretischer Zugriffe Rechnung zu tragen. [less ▲]

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See detailSatirische Verortung Luxemburgs in Europa und der Welt. Guy Rewenigs Glossen über ein „unwiderstehliches Land“
Wiegmann, Eva UL

in Wiegmann, Eva (Ed.) Interkulturelles Labor. Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation (2016)

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See detailDer literarische Text als dritter Raum. Relektüre Homi Bhabhas aus philologischer Perspektive
Wiegmann, Eva UL

in German as a Foreign Language (2016)

Die Rezeption bzw. Anwendung der unterschiedlichen interkulturellen und postkolonialen Theorien in der Literaturwissenschaft verläuft in der Regel auf einer thematisch-motivischen bzw. kontextuellen ... [more ▼]

Die Rezeption bzw. Anwendung der unterschiedlichen interkulturellen und postkolonialen Theorien in der Literaturwissenschaft verläuft in der Regel auf einer thematisch-motivischen bzw. kontextuellen Analyseebene oder sie werden bei der Erforschung und Einordnung spezifischer Diskurse fruchtbar gemacht. Von dem Forschungsparadigma der Interkulturalität kann für die Philologie aber nur dann ein wirklich erneuernder methodischer Impuls ausgehen, „wenn“, wie Alexander Honold betont, „wir das Ferment der kulturellen Differenz als eine der elementaren Antriebskräfte literarischer Produktivität überhaupt aufzufassen und zu durchdenken versuchen.“ In diesem Sinne soll hier der Versuch unternommen werden, das in der interkulturellen bzw. postkolonialen Theoriebildung Homi K. Bhabhas entwickelte Konzept der Hybridität bzw. des ‚Dritten Raumes‘ jenseits einer reinen Verortung der Kultur unter dem Paradigma einer Verortung der Literatur zu denken. Dabei soll die Überlagerung oder Mischung von unterschiedlich kulturell codierten Zeichensystemen in einem literarischen Text als intermediärem Raum thematisiert werden und das daran anschließende ästhetische Innovationspotential am Beispiel von Yoko Tawada und Stefan George zur Sprache kommen. [less ▲]

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See detailExterne Wirksamkeit literarischer Imagination. Überlegungen am Beispiel schweizerischer imagerie culturelle
Wiegmann, Eva UL

in KulturPoetik (2016), (1), 26-48

This article deals with the interactions of literary imagination, cultural identity for-mation processes and cultural policy strategies. Literature here is understood not just as a reflection of ... [more ▼]

This article deals with the interactions of literary imagination, cultural identity for-mation processes and cultural policy strategies. Literature here is understood not just as a reflection of collective memory, and it is not reduced to a representation of the col-lective mentality of a society at a particular moment in time. Instead, using the Swiss cultural imagination during the era of ›intellectual national defence‹ against Nazi Ger-many as an example, the influence of literary imaginings on the formation and trans-formation of models of collective identity models is examined. The analysis will focus on the specific potential of literary imagination, which, under certain conditions, can achieve a high level of effectiveness in the socio-political area. [less ▲]

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See detailDekonstruktion imperialer Denkstrukturen in Christian Krachts postkolonialem Schweiz-Roman ‚Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten‘
Wiegmann, Eva UL

in Osthues, Julian; Beck (Eds.) Postkolonialismus und (Inter-)Medialität. Perspektiven der Grenzüberschreitung im Spannungsfeld von Literatur, Musik, Fotografie, Theater und Film (2016)

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See detailRendezvous mit Venus. Unheimliche Begegnungen mit der Antike in Eichendorffs ‚Das Marmorbild‘
Wiegmann, Eva UL

Speeches/Talks (2015)

An sog. Epochenschwellen, an denen die traditionellen Identitätskonstruktionen vom geschichtlichen Fortschritt überholt werden, dienen Auseinandersetzungen mit dem kulturell Anderen in besonderen Maße der ... [more ▼]

An sog. Epochenschwellen, an denen die traditionellen Identitätskonstruktionen vom geschichtlichen Fortschritt überholt werden, dienen Auseinandersetzungen mit dem kulturell Anderen in besonderen Maße der Identitätsklärung, -sicherung oder -konstruktion, darüber hinaus aber auch der progressiven Erweiterung der Selbst- und Weltwahrnehmungsmöglichkeiten. Um Wertvorstellungen neu auszutarieren fand immer wieder eine Auseinandersetzung mit der Antike statt, die als diachroner Referenzpunkt stets im Spannungsfeld von Fremdkultur und europäischem Kulturerbe steht und in der literarischen Imagination eine Kopplung von Verfremdungseffekten mit Aspekten horizonterweiternder Fremdbegegnung ermöglicht. Insbesondere die literarische Romantik, die sich trotz einer tendenziell eher nationalistischen Ausrichtung insgesamt durch eine Schwäche für exotische Motive auszeichnet (vgl. Lope 1985), weist in ihrem progressiven Ringen um eine Neuverortung von Kultur und Ästhetik auffallend häufig Imaginationen von Begegnung mit zum Leben erweckten historischen Hochkulturen in der Gegenwart auf. Anders als synchrone Fremdkulturen entzieht sich die Antike, wie sie beispielsweise in Joseph von Eichendorffs Novelle Das Marmorbild in Erscheinung tritt, einer empirischen Festschreibarkeit und Erforschbarkeit, wie sie Reiseberichte aus der Zeit um 1800 (bspw. von Alexander von Humboldt) suggerieren . Als vergangene Kulturform ist sie in der Gegenwart nicht mehr konkret erfassbar und nur noch in bruchstückhaften Relikten vorhanden, die der literarischen Imagination verschiedenste Spielräume öffnen. Dementsprechend ist die Repräsentation vergangener Hochkulturen in der Romantik häufig von einer Aura des Rätselhaften umgeben. Die Konfrontation mit dieser unheimlichen Fremdheit ist, wie am Beispiel von Eichendorffs Novelle gezeigt werden soll, auf eine Pluralisierung der Weltzugänge ausgerichtet, wobei das hermeneutische Spektrum auf divergierende, diachrone Kulturformen projiziert wird. [less ▲]

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See detailNeuer Realismus und Neu Rechte
Wiegmann, Eva UL

Presentation (2015, August 25)

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See detailRevision des kulturellen Gedächtnisses im Spannungsfeld multipler Nah-und Fernfremde
Wiegmann, Eva UL

Speeches/Talks (2015)

Der Beitrag fokussiert den trilateralen Kultur- und Gedächtnisraum Luxemburg und lehnt sich dabei an das theoretische Konzept der lieux de mémoire an, das sich nicht nur auf konkrete Orte, sondern auch ... [more ▼]

Der Beitrag fokussiert den trilateralen Kultur- und Gedächtnisraum Luxemburg und lehnt sich dabei an das theoretische Konzept der lieux de mémoire an, das sich nicht nur auf konkrete Orte, sondern auch auf darüber hinausgehende komplexere Zusammenhänge bezieht und damit diskursiv erzeugte Raumkonstruktionen in den Blick nimmt. Das luxemburgische Territorium steht seitjeher im Spannungsfeld multipler „Nahfremde“ (Harald Weinrich), deren normative Konnotation sich jedoch im Verlaufe der letzten 100 Jahre, vor allem natürlich aber im Kontext der Europäischen Union massiv verändert hat. Die ständige Bedrohung durch Hegemonialansprüche umliegender Staaten ist einer Affirmation gewichen, die gerade in der Geschichte wechselnder Fremdherrschaft und den damit einhergehenden transkulturellen Erinnerungsgeflechten einen Mehrwert erkennt und der Luxemburger „Mischkultur“ (Batty Weber) einen europäischen, wenn nicht globalen Vorbildcharakter verleiht. Diese dominante Prägung des kulturellen Gedächtnisses sowie die Autoimagination des Großherzogtums Luxemburgs als weltoffenes und interkulturelles Land par excellence wird im gegenwärtigen literarischen Diskurs des Landes stark hinterfragt und mit dem Umgang mit Migranten aus der „Fernfremde“ konfrontiert. Guy Helmingers Roman Neubrasilien erzählt bspw. ein Konter-Narrativ, das im weitesten Sinne an das postkoloniale Projekt der Gegengeschichtsschreibung anknüpft. Indem der transkulturellen Erinnerungsraum über den Bereich der zentraleuropäischen Nahfremde hinaus bis nach Montenegro und Brasilien ausgeweitet wird, unternimmt dieser Text eine Art Revision des kulturellen Gedächtnisses, indem er das Vergessene oder Verdrängte wieder in Erinnerung zu bringen sucht. In diesem konkreten Fall handelt es sich um die Geschichte Luxemburgischer Auswanderer, die im frühen 19. Jahrhundert keine andere Möglichkeit sahen als ihr Glück im fernen Brasilien suchen. Dabei wird diesem Erzählstrang ein zweiter gegenübergestellt, der die Immigration von Montenegrinern ins heutige Luxemburg zum Gegenstand hat. In dieser Konfrontation von gestern und heute, von Aus- und Einwanderung werden ortsgebundenen Symboliken der Erinnerung in Bewegung versetzt und aus dem rein nationalen Bezugsrahmen gelöst. Dabei vermittelt das literarische Medium hier nicht nur ein Konter-Narrativ, sondern stellt über die Transformation der Sinnbezüge auch handlungsleitende Grenzziehungen zwischen Eigenem und Fremden, Nahfremde und Fernfremde in Frage. [less ▲]

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See detailVerlebendigung der Antike. Zur Funktionalisierung von Geschichte in der Kulturkritik um 1900 am Beispiel von Stefan George und Alfred Schuler
Wiegmann, Eva UL

in Georgi, Sonja; Ilgner, Julia; Lammel, Isabell (Eds.) et al Geschichstransformationen. Medien, Verfahren und Funktionalisierungen historischer Rezeption (2015)

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See detailCulture as Intercultural Challenge
Wiegmann, Eva UL; Osthues, Julian UL; Heimböckel, Dieter UL et al

Presentation (2014, June 05)

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See detailDas Image der Schweiz als ‚Gods Own Country‘: Wechselwirkungen zwischen integrativer Identitätskonstruktion und nationaler Positionsbestimmung in Europa
Wiegmann, Eva UL

in Revue transatlantique d’études suisses (2014), 4

This article examines the genesis and function of a particular image of Switzerland: that of ‘God’s own Country.’ In the context of the ‘Spiritual Defense of the Nation’ (geistige Landesverteidigung) as a ... [more ▼]

This article examines the genesis and function of a particular image of Switzerland: that of ‘God’s own Country.’ In the context of the ‘Spiritual Defense of the Nation’ (geistige Landesverteidigung) as a strategy of cultural politics, this image was thought to possess a highly idealistic potential for enabling all segments of the population to identify with their country. In times of political tension within Europe, this self-image of Switzerland as ‘God’s own country’ functions, on the one hand, as a source of identity and unity in the multilingual, multicultural civic nation (Willensnation). On the other hand, the glorification of Switzerland also includes a clear normative demarcation that exalts the Alpine nation above all other European nations. This normative exaltation, which is constitutive of the motif of divine election, thus not only delineates a position of neutrality, it also resembles on this score the biologically grounded notions of superiority of other nations. Furthermore, the self-attribution of this image also implies an ethical and moral responsibility that the Helvetic refugee and asylum policies failed to meet, particularly at the high point of the image’s utilization. [less ▲]

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See detail„Auf den Alpen, kann man weiter von Europa entfernt sein als auf einer Südseeinsel.“ Zur Funktion des Alpen-Topos im kulturkritischen Diskurs der Schweiz.
Wiegmann, Eva UL

in Lughofer, Johann Georg (Ed.) Das Einschreiben der Berge. Die Alpen in der deutschsprachigen Literatur (2014)

In der schweizerischen Variante der konservativen Kulturkritik spielt der Alpen-Topos eine wesentliche Rolle, da sich in ihm diverse Antithesen zur technischen Moderne in einem Bild verdichten lassen ... [more ▼]

In der schweizerischen Variante der konservativen Kulturkritik spielt der Alpen-Topos eine wesentliche Rolle, da sich in ihm diverse Antithesen zur technischen Moderne in einem Bild verdichten lassen. Dabei fungiert das Motiv der alpinen Gegenwelt in literarischen Werken mit eher kulturpessimistischer Tendenz – etwa in den Schriften Meinrad Inglins aus den 1920er Jahren – vor allem als Zufluchtsort für das unter der Modernisierungslast leidende Individuum. In den offensiveren, auf Erneuerung angelegten Konzeptionen hingegen – z.B. in Leonhard Ragaz "Die neue Schweiz" – stellen die Alpen, bzw. die mit diesem kulturkritischen Topos identifizierte Schweiz den Ausgangpunkt für eine geistige Reformation dar, die nicht nur in der schweizerischen Gesellschaft, sondern in ganz Europa zu einem grundsätzlichen kulturellen Umbruch führen soll. [less ▲]

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See detailEurope's better self? Literary reflections on national identity and political neutrality in Switzerland
Wiegmann, Eva UL

Scientific Conference (2013, December 03)

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See detailGuy Rewenigs satirische Verortung Luxemburgs in Europa und der Welt
Wiegmann, Eva UL

Speeches/Talks (2013)

Detailed reference viewed: 44 (0 UL)