References of "Uhrmacher, Martin 50003235"
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See detaildilecti fideles nostri? Niederadelige Herrschaftsbildung im 13. Jahrhundert: Der Aufstieg der Vögte von Hunolstein.
Uhrmacher, Martin UL

in Ebeling, Dietrich; Henn, Volker; Holbach, Rudolf (Eds.) et al Landesgeschichte als multidisziplinäre Wissenschaft. Festschrift für Franz Irsigler zum 60. Geburtstag. (2001)

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Peer Reviewed
See detailAuf Aeneas' Spuren
Uhrmacher, Martin UL; Fleck, Udo

in Archaeologie in Deutschland (2001), 2001(4), 58-63

Butrint an der Südküste Albaniens ist ein Mikrokosmos der Geschichte im östlichen Mittelmeerraum: Von der frühen griechischen Archaik bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Stadt besiedelt, seit 1994 ... [more ▼]

Butrint an der Südküste Albaniens ist ein Mikrokosmos der Geschichte im östlichen Mittelmeerraum: Von der frühen griechischen Archaik bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Stadt besiedelt, seit 1994 gräbt dort ein britisch-albanisches Archäologenteam und knüpft an italienische Kampagnen an, die der Zweite Weltkrieg unterbrochen hat. Diese Forschungen und vor allem die 1997 erfolgte Aufnahme Butrints in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes bewirkten, dass die einzigartige und bisher nahezu unberührte Kulturstätte verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. [less ▲]

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See detailDas Ende der Lepra im Rheinland im Spiegel des Prozesses um die 'Große Siechenbande' 1712
Uhrmacher, Martin UL

Scientific Conference (2000, May 17)

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See detailLeprosorien im Mittelalter und früher Neuzeit
Uhrmacher, Martin UL

Book published by Rheinland-Verlag (2000)

Das Ziel der Untersuchung ist die Erfassung aller Leprosorien in den Rheinlanden und die Analyse der sich vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit erstreckenden Entwicklungslinien. Als Leprosorien oder ... [more ▼]

Das Ziel der Untersuchung ist die Erfassung aller Leprosorien in den Rheinlanden und die Analyse der sich vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit erstreckenden Entwicklungslinien. Als Leprosorien oder Siechenhäuser werden hierbei alle Anstalten definiert, die speziell der Unterbringung Lepra¬kranker gedient haben. Ihre Darstellung erfolgt auf der Grundlage der OH-Karte im Ma߬stab 1:500.000. In diesem Kartenausschnitt konnten für den Untersuchungszeitraum, der sich von der ersten urkundlichen Erwähnung eines Siechen¬hauses im Jahre 1180 bis zur Schlie¬ßung der letzten Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhun¬derts erstreckt, insgesamt 182 Lepro¬sorien nachgewiesen werden. Da für keine dieser Ein¬richtungen ein Gründungsbeleg überlie¬fert ist, werden sie entsprechend ihrem urkundlichen Erstbeleg nach drei Zeitstufen diffe-renziert. Als erster Zeitschnitt wurde das Jahr 1350 wegen der dramatischen Reduzierung der Bevölkerungszahl in Folge des Pestzuges von 1348-1350 festgelegt. Der zweite Zeitschnitt wurde für das Jahr 1550 vorgenommen, weil ab der Mitte des 16. Jahrhunderts der endgültige Rückgang der Lepra einsetzte. Für die Siechenhäuser ohne einen Erstbeleg wurde gemeinsam mit den Leprosorien, deren Existenz nicht zweifels¬frei nachgewiesen werden konnte, eine vierte "Zeitstufe" er¬gänzt. Die Kennzeichnung der Einrichtungen wird durch eine Kreissignatur vorgenommen; beschriftet sind sie mit dem Ortsnamen. Als problematisch erwies sich das breite Spektrum der als Leprosorien zu bezeichnenden Ein¬richtungen; es reicht von der einfachen Hütte eines Feldsiechen bis hin zu wirtschaftlichen "Großbetrieben" – wie beispielsweise Köln–Melaten – mit speziellen Verwaltern oder Proviso¬ren, Dienstpersonal, eigener Kapelle, für eine dauerhafte Nutzung gebauten Häusern und mitunter beachtlichem Vermögen. Durch die Erarbeitung und Zusammenstellung der acht wichtigsten Kriterien einer voll ausgebildeten Anlage wird der Idealtypus eines rhei¬nischen Leprosoriums umrissen. An diesem Idealtypus können dann die in Größe und Ausstattung stark variierenden Siechenhäuser in ihrer Bedeutung gemessen werden. In der Hauptkarte werden die wichtigsten "Standortfaktoren" sowie die für die Größe und Be¬deutung eines Siechenhauses entscheidenden Kriterien der Organisationsformen verzeichnet. Die Dar¬stellung der einzelnen Kriterien (Kapelle, Hagioskop, Seelsorge, Friedhof, Leprosenordnung, Provisoren, Lepraschau, Leprosenbruderschaft, Hochgerichtsstätte, Schellenknecht und Siechennachen) erfolgt durch Piktogramme. Der Katalog ist nach Ortsnamen alphabetisch geordnet. Er enthält in folgender Reihung Informationen zu den Siechenhäusern: Bezeichnung, topographische Lage, urkundliche Ersterwähnung, Gebäude, Kapelle, Hagioskop, Seelsorge, Hinrichtungsstätte, Insassen, Verwaltung, Stiftungen und Schenkungen sowie Einkünfte und Besitz, Leprosenordnung, Lepraschau, Leprosenbruderschaft, Schließung. [less ▲]

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See detailsis mortuus mundo, vivens iterum deo - Das Leprosenwesen am Mittelrhein bis zum 18. Jahrhundert
Uhrmacher, Martin UL

Scientific Conference (1998, November 13)

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Peer Reviewed
See detailFreiheitsprivilegien und gefreite Orte in den Grafschaften Sponheim
Uhrmacher, Martin UL

in Kurtrierisches Jahrbuch 37 (1997)

Untersuchungsgegenstand der Studie sind die Freiheitsprivilegien, welche die Grafen von Sponheim seit dem beginnenden 13. Jahrhundert bis zum Erlöschen des Grafenhauses im Jahre 1437 einer Reihe von Orten ... [more ▼]

Untersuchungsgegenstand der Studie sind die Freiheitsprivilegien, welche die Grafen von Sponheim seit dem beginnenden 13. Jahrhundert bis zum Erlöschen des Grafenhauses im Jahre 1437 einer Reihe von Orten ihres Herrschaftsraumes verliehen. Von besonderem Interesse sind die Hintergründe der sponheimischen Freiheitsbriefe und die Motive, welche die Grafen zur Vergabe von Freiheitsbriefen bewogen, sodann auch die tatsächliche Entwicklung der Orte auf der Grundlage ihrer Privilegien. Beide Aspekte finden ihren sichtbarsten Ausdruck in der Zentralität der gefreiten Siedlungen. Sie umfaßte einen von Ort zu Ort wie auch in seiner zeitlichen Entwicklung jeweils variierenden Kanon verschiedener Funktionen politisch-administrativer, wirtschaftlicher und kultisch-religiöser Art, der durch eine Karte dokumentiert wird. Diese erfaßt insgesamt zwölf Zentralitätskriterien, in politisch-herrschaftlicher Hinsicht die Tatsache der Privilegierung, eventuelle Funktionen als Residenz, Burg- und Amtssitz, die Befestigung und den Entwicklungsgrad kommunaler 'Verfassungsorgane' (Schultheiß, Schöffen, Geschworene, Stadtsiegel), ökonomisch die Existenz eines regelmäßig (oder permanent) stattfindenden Marktes, eines Münzateliers und die – gleichfalls herrschaftlich initiierte – Niederlassung bzw. Tätigkeit gewerblicher Geldverleiher (Juden und Lombarden). Anhand der vorgestellten Freiheitsprivilegien zeigte sich eine planvoll und kontinuirlich betriebene Städte- oder Privilegierungspolitik der Sponheimer Grafen. Zunächst wurden die Residenzorte der Teilgrafschaften gefreit, um sie rechtlich aus der Masse der umgebenden Dörfer herauszuheben. In einer zweiten Phase, die im direkten Zusammenhang mit dem Territorialisierungsprozeß im 14. und 15. Jahrhundert stand, wurden ausschließlich solche Orte privilegiert, die bereits Sitz eines Amtes waren oder für die eine solche Funktion nach der Privilegierung belegt werden kann. Die Sponheimer nutzten die Ausstellung von Freiheitsbriefen demnach vor allem als zentrales Instrument ihrer Territorialpolitik. Als Resultat der über einen Zeitraum von ca. 200 Jahren skizzierten Entwicklung spann sich im 15. Jahrhundert ein relativ dichtes Netz landesherrlicher 'Städtegründungen' über den sponheimischen Herrschaftsbereich. [less ▲]

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