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See detailParental divorce is associated with an increased risk to develop mental disorders in women
Schaan, Violetta UL; Schulz, André UL; Schächinger, Hartmut et al

in Journal of Affective Disorders (2019), 257(1), 91-99

Background: Parental divorce has been associated with reduced well-being in young adults. It is, however, unclear whether this finding is clinically relevant as studies using structural clinical ... [more ▼]

Background: Parental divorce has been associated with reduced well-being in young adults. It is, however, unclear whether this finding is clinically relevant as studies using structural clinical interviews are missing. This study, therefore, investigated if young adults with divorced parents are at risk to develop mental disorders. Furthermore, differences in parental care, social connectedness, chronic stress and traumatic experiences between children of divorced and non-divorced parents were investigated. Methods: 121 women (mean age: 23 years) were interviewed using the Structured Clinical Interview for DSMIV Axis I (i.e., major mental disorders) and II (i.e., personality disorders) Disorders and asked to complete questionnaires assessing parental care, social connectedness (loneliness, attachment anxiety and avoidance), chronic stress, childhood trauma and depression. Results: Young adults of divorced parents had a higher risk for Axis I but not Axis II disorders as compared to young adults of non-divorced parents. Participants from divorced families as compared to non-divorced families reported more depression, loneliness, childhood trauma, attachment avoidance, attachment anxiety, chronic stress and less parental care. Limitations: Due to the cross-sectional design of this study, conclusions about causality remain speculative. Conclusion: The increased vulnerability of children of divorced parents to develop mental disorders, and to experience more chronic stress, loneliness, attachment avoidance, attachment anxiety, and traumatic experiences during childhood is alarming and highlights the importance of prevention programs and psycho-education during the process of parental divorce. Parental support with regard to adequate caregiving is needed to help parents to better support their children during and after their divorce. [less ▲]

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See detailRespiration
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

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See detailHerzschlag-evozierte Potentiale bei der Borderline Persönlichkeitsstörung: Können Defizite in der kortikalen Repräsentation interozeptiver Signale durch Oxytocin beeinflusst werden?
Schmitz, M.; Müller, L. E.; Schulz, André UL et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Zu den Kernmerkmalen der Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) gehört eine emotionale Dysregulation. Diese zeigt sich v.a. in Schwierigkeiten im Erkennen und Regulieren eigener Emotionen und könnte eng ... [more ▼]

Zu den Kernmerkmalen der Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) gehört eine emotionale Dysregulation. Diese zeigt sich v.a. in Schwierigkeiten im Erkennen und Regulieren eigener Emotionen und könnte eng mit Defiziten in der Repräsentation und Perzeption körpereigener Signale zusammenhängen. Erste eigene Befunde weisen auf reduzierte Herzschlagevozierte Potentiale (HEPs) bei Patienten mit einer akuten BPS, jedoch nicht bei remittierten Patienten gegenüber gesunden Kontrollprobanden hin. Als mögliche Quellen konnten der anterior zinguläre und insuläre Kortex ermittelt werden. Ziele der vorliegenden Studie waren die Replikation reduzierter HEP-Amplituden in einer unabhängigen Stichprobe von N=53 Patientinnen mit BPS und N=60 gesunden Probandinnen und die Untersuchung des Einflusses von Oxytocin auf die HEPs. Effekte von Oxytocin auf interozeptive Prozesse werden diskutiert, bisher fehlte jedoch eine Untersuchung seiner Einflüsse auf die aufgabenunabhängige kortikale Repräsentation. In einem doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Gruppendesign wurde ein 4-minütiges Ruhe EEG und EKG 85 Minuten nach Substanzapplikation (24 I.U. Oxytocin oder Placebo) abgeleitet. Zusätzlich wurde subjektive interozeptive Sensibilität in zwei Fragebögen abgefragt. Hypothesenkonform wiesen die Patientinnen mit BPS signifikant geringere mittlere HEP-Amplituden gegenüber den gesunden Probandinnen auf und berichteten über verringerte interozeptive Sensibilität. Die HEPs korrelierten außerdem negativ mit der Symptomschwere, emotionaler Dysregulation und früher Traumatisierung. Allerdings konnte kein Effekt von Oxytocin auf die HEPs gefunden werden. Unsere Ergebnisse bestätigen eine reduzierte kortikale Repräsentation interozeptiver Signale bei Patientinnen mit BPS, welche in Abwesenheit sozialer Stimuli nicht durch Oxytocin beeinflusst wird. Studien, welche die Modulation der HEPAmplitude während Emotionsregulation untersuchen, könnten helfen, Techniken zu identifizieren, um die Körperwahrnehmung bei Störungsbildern mit ausgeprägter emotionaler Dysregulation zu erhöhen. [less ▲]

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See detailSpirometrie
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

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See detailBaroreflex-Sensitivität
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

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See detailHerzschlag-evozierte Potenziale bei Bulimia nervosa
Lutz, Annika UL; Van Dyck, Zoé UL; Schulz, André UL et al

Poster (2019)

Die ursprüngliche Annahme, dass Essstörungspatient/innen unter einem umfassenden Defizit der interozeptiven Wahrnehmung leiden, wird inzwischen differenzierter betrachtet. Unterschiedliche Befunde ergeben ... [more ▼]

Die ursprüngliche Annahme, dass Essstörungspatient/innen unter einem umfassenden Defizit der interozeptiven Wahrnehmung leiden, wird inzwischen differenzierter betrachtet. Unterschiedliche Befunde ergeben sich je nach betrachtetem Organsystem (Herz, Magen), Verarbeitungsebene (neuronal, Selbstbericht) und Diagnose. Die bisherige Befundlage ist jedoch unübersichtlich und widersprüchlich. Für Bulimia nervosa (BN) wurde sowohl reduzierte, als auch unveränderte Herzschlagwahrnehmung berichtet. Mit dem vorliegenden Beitrag steuern wir weitere Ergebnisse zur Herzschlagwahrnehmung bei und ergänzen diese um einen physiologischen Indikator der kortikalen Verarbeitung kardio-afferenter Signale (Herzschlag-evozierte Potenziale, HEPs). Es wurden 22 Frauen mit akuter oder teilremittierter BN (BMI 23,94±3,61; Alter 31,86±11,20) und 22 gesunde Frauen untersucht (BMI 24,24±3,37; Alter 31,00±10,15). Die Stichproben wurden nach Alter und BMI parallelisiert. Die Teilnehmerinnen führten eine Herzschlagwahrnehmungsaufgabe nach Schandry durch, während ein 64-Kanal-EEG aufgezeichnet wurde. HEPs wurden als mittlere EEG-Amplitude von 455ms bis 595ms nach der R-Zacke berechnet. Die Ergebnisse zeigen keine signifikanten Gruppenunterschiede in Herzschlagwahrnehmung, HEPs und Herzrate. Dies bestätigt vorherige Befunde einer intakten Herzschlagwahrnehmung bei BN. Zusätzlich können wir von einer intakten kortikalen Verarbeitung kardio-afferenter Reize ausgehen. Die Wahrnehmung des Herzschlags ist insbesondere für die Verarbeitung und Regulation von Emotionen relevant. Auf Basis der vorliegenden und früheren Befunde ist davon auszugehen, dass defizitäre Emotionsregulation bei BN nicht auf veränderte Herzschlagwahrnehmung zurückzuführen ist. [less ▲]

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See detailMethodische Herausforderungen bei der Erfassung der interozeptiven Genauigkeit im Vorschulalter
Opdensteinen, K.; Schaan, L.; Pohl, A. et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Im Vorschulalter entwickeln sich zentrale Fähigkeiten in Kognition, Sprache und Emotion. Dennoch ist wenig über das bewusste Erleben innerer Körperempfindungen bei Vorschulkindern bekannt, da es an ... [more ▼]

Im Vorschulalter entwickeln sich zentrale Fähigkeiten in Kognition, Sprache und Emotion. Dennoch ist wenig über das bewusste Erleben innerer Körperempfindungen bei Vorschulkindern bekannt, da es an altersangepassten Paradigmen zu Erfassung der interozeptiven Genauigkeit (IG) mangelt. Das Jumping Jack Paradigma (JJP) (Schaan et al., 2019) ist das erste explizite IG-Paradigma für Vorschulkinder, das eine Veränderung des Herzschlages durch eine körperliche Übung in die Erfassung integriert. Aufgrund methodischer Herausforderungen wurde das JJP modifiziert und an einer Stichprobe von 40 Kindern (22 Jungen, 4–6 Jahre) erprobt. Die Wahrnehmung des Herzschlags wurde zu sechs Zeitpunkten (3 Ratings in Ruhephasen und 3 nach Hampelmannsprüngen mit aufsteigender Sprungdauer je 15, 20 und 25s) auf einer 5-stufigen Ratingskala erfasst. Die Berechnung des IG-Wertes erfolgte durch Korrelationen zwischen der selbstberichteten und der objektiv-aufgezeichneten Herzrate. Die objektiv-gemessene Herzrate erhöhte sich in Abhängigkeit der Sprungdauer (F(2;78)=9.19, p<.001; pη²=0.19), während die selbstberichtete Herzrate nach dem zweiten Durchgang am höchsten eingeschätzt wurde (F(2;78)=9.37, p<.001; pη²=.19). Vorschulkinder variierten in ihrer IG (M=0.07, SD=0.37, Range:-0.74–0.88). Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen hinsichtlich der IG. Ältere Jungen zeigten eine höhere IG, verglichen mit jüngeren Jungen (χ²(2)=5.61, p=.05), während bei Mädchen kein Alterseffekt auftrat. Anhand des modifizierten JJP konnte gezeigt werden, dass einige Kinder bereits im Vorschulalter in der Lage sind, Veränderungen körpereigener Empfindungen wahrzunehmen. Die Induktion körperlichen Arousals scheint die Wahrnehmung des Herzschlages mit zunehmendem Alter vor allem bei Jungen zu erleichtern, da ältere Jungen sensitiver waren. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass es im Vorschulalter Geschlechtsunterschiede bei der Körperwahrnehmung geben könnte. [less ▲]

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See detailEffects of acute yohimbine administration on interoception in major depression and childhood adversity
Kuehl, L. K.; Deuter, C. E.; Breden, I.-H. et al

in Psychoneuroendocrinology (2019), 107(Supplement 1), 4

Acute stress, release of stress hormones and chronic stress can affect the processing of visceral-afferent neural signals at different brain levels, which are important for interoception. However, it ... [more ▼]

Acute stress, release of stress hormones and chronic stress can affect the processing of visceral-afferent neural signals at different brain levels, which are important for interoception. However, it remains unclear if these effects are due to activation of the sympatho-adreno-medullary (SAM) axis or hypothalamicpituitary adrenocortical (HPA) axis. With this study, we aimed to investigate the selective effect of SAM axis activation on interoceptive accuracy. Central alpha2-adrenergic receptors represent a negative feedback mechanism of the SAM axis. For major depressive disorder (MDD) and adverse childhood experiences (ACE), alterations in the biological stress systems, including density and sensitivity of central alpha2-adrenergic receptors, have been shown. Healthy individuals without ACE (n = 46), healthy individuals with ACE (n = 23), patients with MDD and without ACE (n = 26) and patients with MDD with ACE (n = 22, all without antidepressant medication) were tested after oral administration of 10mg of yohimbine (alpha2-adrenergic receptors antagonist) and placebo administration in a repeated measures design. Interoceptive accuracy and sensibility were assessed in a heartbeat tracking task. Increases in systolic and diastolic blood pressure after yohimbine administration in all groups confirmed successful activation of the SAM axis. Interoceptive accuracy decreased after yohimbine intake only in the healthy group with ACE, but remained unchanged in all other groups. This ‘group’בdrug’ interaction effect may be due to selective up-regulation of alpha2- adrenergic receptors after experience of childhood trauma, which reduces capacity for attention focus on heartbeats. Suppressed processing of physical sensations in stressful situations may represent an adaptive response in healthy individuals with childhood adversity. [less ▲]

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See detailErhöhte Reaktivität Herzschlag-evozierter Potenziale während der Aufmerksamkeits- fokussierung auf den eigenen Herzschlag und erhöhte kardiovaskuläre Aktivität bei Personen mit hoher somatoformer Symptombelastung
Schulz, André UL; Rost, S.; Dierolf, Angelika UL et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Die psychobiologischen Mechanismen der Entstehung körperlicher Symptome bei somatoformen Störungen sind weitgehend unklar. Im Perception-Filter-Modell wird postuliert, dass (1.) verstärkte ... [more ▼]

Die psychobiologischen Mechanismen der Entstehung körperlicher Symptome bei somatoformen Störungen sind weitgehend unklar. Im Perception-Filter-Modell wird postuliert, dass (1.) verstärkte Signalübermittlung von Körperorganen und (2.) verringerte Filterfunktion im ZNS zu (3.) verstärkter Wahrnehmung von Symptomen führt. Bislang existiert jedoch keine Evidenz, die diesen Zusammenhang an einer von somatoformen Symptomen belasteten Population unterstützt. Um diesen Sachverhalt aufzudecken, wurden zunächst 486 Personen aus der Allgemeinbevölkerung anhand einer Online- Version des Screenings für Somatoforme Störungen (SOMS-2) anhand des oberen und unteren Centils in Personen mit hoher (HSB) und niedriger somatoformer Symptombelastung (NSB) geteilt. Jeweils 29 NSB- (21 Frauen; 26,0 J.) und HSBPersonen (27 Frauen; 28,4 J.) wurden im Labor anhand (1.) verstärkter Körpersignale hinsichtlich kardiovaskulärer Aktivität und Cortisol-Aufwachreaktion, sowie (2.) Filterfunktionen im ZNS hinsichtlich Herzschlag-evozierter Potentiale (HEPs) während der Durchführung eines Herzschlagwahrnehmungstests und während Ruhe untersucht. HEPs reflektieren die Repräsentation kardio-afferenter Signale im ZNS. Die HSB-Gruppe zeigte eine höhere Ruhe-Herzrate (72,7 vs. 66,8 bpm) und eine geringere Herzratenvariabilität (RMSSD: 36,8 vs. 52,5 ms) als die LSB-Gruppe. Außerdem zeigten die HSB-Personen bei der Aufmerksamkeitsfokussierung auf den eigenen Herzschlag eine höhere Reaktivität der HEP-Amplitude als die LSB-Personen. Es gab keine Gruppenunterschiede hinsichtlich der Cortisol-Aufwachreaktion. Die Ergebnisse belegen sowohl (1.) die verstärkte Signalübermittlung von Körperorganen, als auch (2.) verringerte Filterfunktionen bei Personen mit hoher somatoformer Symptombelastung. Dies spricht für die Gültigkeit des Perception-Filter-Modells. Die erhöhte HEP-Reaktivität bezüglich der Aufmerksamkeitsfokussierung auf Körperprozesse könnte einen Biomarker für Personen mit hohem Risiko für die Entwicklung von somatoformen Störungen darstellen. [less ▲]

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See detailSomatoforme Symptome: Zusammenhänge mit Low-Frequency-Herzratenvariabilität und Selbstberichte zu chronischem psychosozialen Stress, aber nicht mit HPA-Achsen-Aktivität
Hansen, G.; Larra, M. F.; Vögele, Claus UL et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Nach dem Perception-Filter-Modell der somatoformen Störungen (Rief & Barsky, 2005) könnte verstärkte Signalübermittlung von Körperorganen zur Symptomentstehung beitragen. Dabei wurden insbesondere das ... [more ▼]

Nach dem Perception-Filter-Modell der somatoformen Störungen (Rief & Barsky, 2005) könnte verstärkte Signalübermittlung von Körperorganen zur Symptomentstehung beitragen. Dabei wurden insbesondere das sympathische Nervensystem und die HPA-Achse als primäre physiologische Stressachsen diskutiert. Aufgrund hoher Heterogenität somatoformer Störungen ist die Befundlage zu beiden Achsen jedoch gemischt, was dafürspricht, größere Populationen ohne Multi-Komorbidität zu untersuchen. Bei einer studentischen Stichprobe (N=217; 113 w; Alter: 18-33 [M=23.0; SD=2.9] Jahre; BMI=22.2 [SD=2.8]) wurden selbstberichteter chronischer Stress (Trierer Inventar für Chronischen Stress/TICS) und somatoforme Symptome (Screening für Somatoforme Störungen/SOMS-2) erhoben. Alle Probanden lieferten Cortisol- Aufwachreaktionen (Erwachen, +15,+30,+45,+60 Min.) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, sowie ein Cortisol-Tagesprofil. Zusätzlich wurde im Labor in einer 10-minütigen Ruhemessung EKG zur Bestimmung der Ruhe-Herzratenvariabilität (RMSSD, pNN50, SDNN; Low- und High-Frequency) als Indikatoren des zentralen sympathischen und parasympathischen Tonus erfasst. Diejenigen TICS-Skalen, die psychosozialen Stress reflektieren, sowie „Chronische Besorgnis“ waren zwischen r=.16 und .26 mit somatoformen Symptomen korreliert. Die Skala „Chronische Besorgnis“ korrelierte außerdem positiv mit dem Tagescortisolspiegel (r=.19), sowie negativ mit SDNN (r=-.20), RMSSD (r=-.17), pNN50 (r=-.17), LF-Power (r=-.19) und HF-Power (r=-.16; alle ps < .05). Somatoforme Symptome korrelierten hingegen nicht mit Indikatoren der physiologischen Stressachsen. In einem Regressionsmodell mit Somatisierungsindex als Kriterium zeigte sich nur für die TICS-Skalen „Mangel an sozialer Anerkennung“ (b=.19) und „Chronische Besorgnis“ (b=.25), sowie LF-HRV (b=.20) signifikante Vorhersagekraft. Die Annahmen des Perception-Filter-Modells konnten nur hinsichtlich des sympathischen Nervensystems bestätigt werden, was daher als Frühindikator für somatoforme Störungen betrachtet werden könnte. Dennoch sind selbstberichteter chronischer Stress, vor allem „Besorgnis“, bei gesunden Probanden die stärksten Prädiktoren für somatoforme Symptome. [less ▲]

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See detailInteroception in Bulimia Nervosa: Evidence at cortical and self-report levels
Lutz, Annika UL; Van Dyck, Zoé UL; Schulz, André UL et al

in Psychophysiology (2019), 56(S1), 117

Bulimia nervosa (BN) is characterized by recurrent episodes of binge eating and compensatory behaviors, such as self- induced vomiting. Body image disturbance is also prominent in BN. Current research is ... [more ▼]

Bulimia nervosa (BN) is characterized by recurrent episodes of binge eating and compensatory behaviors, such as self- induced vomiting. Body image disturbance is also prominent in BN. Current research is trying to determine which dimensions and sensory domains of body perception are affected in BN. Regarding heartbeat perception, findings are inconclusive, with some studies reporting reduced and others reporting unaltered interoceptive accuracy in BN. The current study contributes further data on heartbeat perception by using an indicator of the cortical processing of cardio- afferent signals (heartbeat evoked potentials, HEPs). We investigated 22 women with current or partially remitted BN (BMI 23.94[3.61]; age 31.86[11.20]) and 22 healthy women (HC; BMI 24.24[3.37]; age 31.00[10.15]). Participants performed a heartbeat perception task (according to Schandry) with concurrent 64- channel- EEG and ECG recording. HEPs were calculated as mean EEG amplitudes in the interval 455- 595ms after the R- peak of the ECG. Results show no significant differences between the BN and HC groups, neither for heartbeat perception, HEPs, or mean heartrate. These results confirm previous findings of intact heartbeat perception in BN. In addition, cortical processing of cardio- afferent signals is unaltered. Heartbeat perception is particularly relevant for emotion processing and regulation. The previously reported emotion- regulation deficits in BN appear not to be based on altered CNS processing of cardiac signals [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailHerzschlag-evozierte Potenziale bei Bulimia nervosa
Lutz, Annika UL; Van Dyck, Zoé UL; Schulz, André UL et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Die ursprüngliche Annahme, dass Essstörungspatient/innen unter einem umfassenden Defizit der interozeptiven Wahrnehmung leiden, wird inzwischen differenzierter betrachtet. Unterschiedliche Befunde ergeben ... [more ▼]

Die ursprüngliche Annahme, dass Essstörungspatient/innen unter einem umfassenden Defizit der interozeptiven Wahrnehmung leiden, wird inzwischen differenzierter betrachtet. Unterschiedliche Befunde ergeben sich je nach betrachtetem Organsystem (Herz, Magen), Verarbeitungsebene (neuronal, Selbstbericht) und Diagnose. Die bisherige Befundlage ist jedoch unübersichtlich und widersprüchlich. Für Bulimia nervosa (BN) wurde sowohl reduzierte, als auch unveränderte Herzschlagwahrnehmung berichtet. Mit dem vorliegenden Beitrag steuern wir weitere Ergebnisse zur Herzschlagwahr nehmung bei und ergänzen diese um einen physiologischen Indikator der kortikalen Verarbeitung kardio-afferenter Signale (Herzschlag-evozierte Potenziale, HEPs). Es wurden 22 Frauen mit akuter oder teilremittierter BN (BMI 23,94±3,61; Alter 31,86±11,20) und 22 gesunde Frauen untersucht (BMI 24,24±3,37; Alter 31,00±10,15). Die Stichproben wurden nach Alter und BMI parallelisiert. Die Teilnehmerinnen führten eine Herzschlagwahrnehmungsaufgabe nach Schandry durch, während ein 64-Kanal-EEG aufgezeichnet wurde. HEPs wurden als mittlere EEG-Amplitude von 455ms bis 595ms nach der R-Zacke berechnet. Die Ergebnisse zeigen keine signifikanten Gruppenunterschiede in Herzschlagwahrnehmung, HEPs und Herzrate. Dies bestätigt vorherige Befunde einer intakten Herzschlagwahrnehmung bei BN. Zusätzlich können wir von einer intakten kortikalen Verarbeitung kardio-afferenter Reize ausgehen. Die Wahrnehmung des Herzschlags ist insbesondere für die Verarbeitung und Regulation von Emotionen relevant. Auf Basis der vorliegenden und früheren Befunde ist davon auszugehen, dass defizitäre Emotionsregulation bei BN nicht auf veränderte Herzschlagwahrnehmung zurückzuführen ist. [less ▲]

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See detailInterozeption bei akutem Stress und Stress-assoziierten Erkrankungen
Schulz, André UL

in Schmidt, S. (Ed.) 14. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie. Das richtige Maß ‒ Gesundheitspsychologie zwischen Individualisierung und Bevölkerungsbezug. (2019)

Hintergrund: Das Gehirn und periphere Körperorgane tauschen permanent Informationen aus. Interozeption erfordert die Aufmerksamkeitslenkung auf afferente Signale vom Körper zum Gehirn. Stress wiederum ... [more ▼]

Hintergrund: Das Gehirn und periphere Körperorgane tauschen permanent Informationen aus. Interozeption erfordert die Aufmerksamkeitslenkung auf afferente Signale vom Körper zum Gehirn. Stress wiederum beinhaltet efferente Signalübermittlung vom Gehirn an periphere Körperprozesse. Daher kann die Interaktion von Interozeption und Stress auch als bi-direktionale Signalübermittlung zwischen Gehirn und Körper angesehen werden. Die präsentierte Studienreihe besteht aus 10 Einzelstudien, die folgende Ziele verfolgt: (1.) Die bidirektionale Hirn-Körper-Kommunikation im Normalzustand bei Gesunden zu verstehen und (2.) die Bedeutung potenziell dysregulierter Hirn-Körper-Kommunikation bei Stress-assoziierten Krankheiten aufzudecken. Methode: Dabei werden verschiedene Ebenen interozeptiver Signalübermittlung, wie frühe Repräsentation im zentralen Nervensystem (ZNS), bewusste Wahrnehmung und Aufmerksamkeitslenkung auf Körperprozesse, sowie deren Interpretation untersucht. Die beiden physiologischen Stress-Achsen, die Hypothalamus- Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und die sympatho-adreno-medulläre (SAM-)Achse, stehen dabei im Mittelpunkt der Untersuchungen. Ergebnisse: Zunächst wird anhand von Studien mit Stresstests und pharmakologischen Designs aufgezeigt, dass eine Aktivierung der SAM-Achse sowohl das kardiovaskuläre System stimuliert, aber auch die Aufmerksamkeitslenkung beeinträchtigt. Cortisol wiederum verstärkt Hirn-Körper-Kommunikation vor allem auf Ebene der (kortikalen) ZNS-Repräsentation. Depersonalisierungsstörung, somatoforme Störungen, Depression, posttraumatische Belastungsstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung zeichnen sich alle durch ein hochspezifisches Pattern der Dysregulation hinsichtlich Interozeption und physiologischer Stressachsen aus, was die Heterogenität der Körpersymptome erklären könnte. Darüber hinaus zeigt sich, dass Hirn-Körper-Kommunikation auch den Verlauf kardiovaskulärer Erkrankungen vorhersagen kann. Diskussion: Die Ergebnisse sprechen für die Entwicklung von Präventionsansätzen, die Hirn-Körper-Kommunikation mit bestimmten Trainings zu stärken, um den psychischen und körperlichen Gesundheitsverlauf positiv beeinflussen zu können. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailRespirations-assoziiertes evoziertes Potenzial
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

Detailed reference viewed: 26 (0 UL)
Peer Reviewed
See detailHerzschlag-evoziertes Potenzial (HEP)
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

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Peer Reviewed
See detailDo interoceptive deficits contribute to decision-making problems in academic procrastination
Breden, I.-H.; Dincher, K.; Pereira Pedrosa, R. et al

in Kirschbaum, C. (Ed.) 45. Jahrestagung Psychologie und Gehirn - Abstractband (2019)

Interoception plays an important role for intuitive decision-making. One possible explanation is that the perception of somatic markers when simulating the outcome of different action alternatives guides ... [more ▼]

Interoception plays an important role for intuitive decision-making. One possible explanation is that the perception of somatic markers when simulating the outcome of different action alternatives guides the selection for the potentially best option. In the present study, we aimed at investigating if chronically procrastinating individuals show interoceptive deficits, which may explain poor decision-making performance. We tested 19 chronic procrastinators (14 females) and 22 nonprocrastinating control individuals (14 females), recruited from students and staff of the University of Luxembourg. This study consisted of a laboratory experiment including questionnaires assessing procrastinating behavior and two separate behavioral paradigms. Using the Schandry Heartbeat Perception Task as an indicator for interoceptive accuracy and the Iowa Gambling Task (IGT) for the assessment of decision-making performance. Questionnaire data confirmed significantly higher procrastination scores in that group. While male participants showed a significantly higher interoceptive accuracy score than their female counterparts, procrastinators and non-procrastinators did not differ significantly in interoception. Furthermore, no differences in the choice of deck selections were found between procrastinators and non-procrastinators. Interoceptive accuracy was unrelated to decision-making performance. No significant group differences were found for either analysis regarding the performance development as well as sex differences in the IGT. We observed a learning effect in the IGT, with choices for profitable decks increasing over time and poor choices declining. The current study did neither support reduced decision-making problems, nor interoceptive deficits in procrastination. Future studies should incorporate interoceptive indicators of other organ systems and self-report measures to elucidate possible alterations in procrastination. [less ▲]

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See detailEnhanced Cortical Processing of Cardio-Afferent Signals in Anorexia Nervosa
Lutz, Annika UL; Schulz, André UL; Voderholzer, U. et al

in Clinical Neurophysiology (2019), 130(9), 1620-1627

Objective: To assess cardiac interoception in anorexia nervosa (AN) using a multidimensional approach. Methods: We assessed the physiological dimensions of cardioception, i.e. the peripheral signal itself ... [more ▼]

Objective: To assess cardiac interoception in anorexia nervosa (AN) using a multidimensional approach. Methods: We assessed the physiological dimensions of cardioception, i.e. the peripheral signal itself (heart rate, HR, and heart rate variability, HRV) and its cortical representation (heartbeat evoked potentials, HEPs), and the psychological dimensions of interoceptive accuracy (heartbeat perception) and interoceptive sensibility (confidence ratings). Electroencephalogram (EEG) and electrocardiogram (ECG) were recorded concurrently during rest and while performing a heartbeat perception task in a sample of 19 female in-patients with AN (DSM-5) and 19 healthy control women (HC). Results: HEPs, defined as mean EEG amplitude in a time window of 455-595 ms after the Rpeak of the ECG, were significantly larger in the AN than in the HC group across conditions (p = .002, d = 1.06). There was a trend toward better heartbeat perception in AN, but no group differences in HR, HRV, and confidence ratings. Conclusions: Individuals with AN showed an interoceptive profile of heightened cortical processing, a trend toward heightened interoceptive accuracy, and unaltered cardiac autonomic activation and interoceptive sensibility. Significance: In terms of neurobiological models of AN, enhanced cortical representations of interoceptive signals might reflect a mechanism, which promotes fasting by alleviating negative body states. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailHerzschlagwahrnehmung
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2019)

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Peer Reviewed
See detailInteroceptive accuracy, emotion recognition, and emotion regulation in preschool children
Schaan, Luca; Schulz, André UL; Nuraydin, Sevim et al

in International Journal of Psychophysiology (2019), 138(1), 47-56

Little is known about the conscious experience of internal bodily sensations in preschool-aged children. Given that preschoolers are in the most rapid phase of brain development, and display profound ... [more ▼]

Little is known about the conscious experience of internal bodily sensations in preschool-aged children. Given that preschoolers are in the most rapid phase of brain development, and display profound emotional development, it was the aim of the present study to establish an adapted interoceptive accuracy paradigm and to investigate associations between sociodemographic (age, sex) and emotional variables with interoceptive accuracy. Forty-nine children (aged 4-6 years) completed the jumping jack paradigm, a heartbeat tracking paradigm, which includes a noninvasive physical perturbation via performing jumping jacks for 10 seconds. An interoceptive accuracy score was based on the comparison between self-reported and objectively recorded heart rate prior to and after completion of jumping jacks. Children also completed validated measures for emotion recognition and emotion regulation. Children’s objectively recorded heart rate significantly increased after the JJP by 20 bpm on average. There was a positive relationship between reactivity on self-reported heart rate and objectively recorded heart rate increase. The derived scores for interoceptive accuracy increased with age, suggesting older children to report more self-reported heart rate change than objectively recorded, but were unrelated to children’s sex or BMI. While emotion recognition and regulation significantly increased with age, the interoceptive accuracy score was unrelated to emotion recognition, but marginally associated to emotion regulation. Children with higher interceptive accuracy score (i.e., self-reporting more heart rate change than objectively recorded) received lower emotion regulation score. The present study is the first to depict a novel behavioral paradigm to assess interoceptive accuracy in preschool-aged children. [less ▲]

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