References of "Schulz, André 50003056"
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See detailErhöhte Stresslevel und depressive Symptome bei primärer Hyperhidrose
Gross, K. M.; Schote, A. B.; Schneider, K. K. et al

in Verleger, R.; Krämer, U.; Beyer, B. (Eds.) et al Abstractband 40. Tagung "Psychologie und Gehirn" (2014)

Unter Hyperhidrose versteht man übermäßiges Schwit-zen in einem Ausmaß, das die Regulation der Körpertemperatur übersteigt. Die Störung gilt bezüglich ihrer Ätiologie, Pathogenese und Genetik als kaum ... [more ▼]

Unter Hyperhidrose versteht man übermäßiges Schwit-zen in einem Ausmaß, das die Regulation der Körpertemperatur übersteigt. Die Störung gilt bezüglich ihrer Ätiologie, Pathogenese und Genetik als kaum hinrei-chend beforscht. Allerdings übt die Erkrankung Schät-zungen zufolge auf eine Million Menschen in Deutschland mitunter einen erheblichen Leidensdruck aus. Im Mittelpunkt der Studie steht die primäre fokale Hyperhidrose, die meist an Händen, Füßen oder Achseln lokalisiert werden kann und der im Gegensatz zur sekundären Hyperhidrose keine körperliche Erkrankung zugrunde liegt. In der durchgeführten Studie gelang es, Daten von je-weils 40 gesunden und hyperhidrotischen Probanden zu erheben. Alle Versuchspersonen beantworteten Frage-bogen zu ihrer Erkrankung, zum chronischen Stress sowie zu depressiven und somatischen Symptomen. Zudem wurden allen Probanden Speichelproben zur Analyse des Stresshormons Cortisol entnommen. Aus einer Varianzanalyse und anschließender Teststär-kenanalyse resultierten folgende Ergebnisse: Die Hyperhidrotiker der Stichprobe zeigten höhere chronische Stresslevel sowie mehr depressive als auch mehr soma-tische Symptome als die Kontrollgruppe. Bemerkenswert ist, dass die Probanden, die vor allem unter den Achseln vermehrt schwitzen, die höchsten Stress- und Depressionslevel aufwiesen. Die sogenannte Cortisol Awakening Response (CAR) gibt Informationen über die Aktivität der Hypophysen-Hypothalamus-Nebennierenrinden-Achse (HHNA) und hat sich als zuverlässiges physiologisches Stresskorrelat erwiesen. Trotz der erhöhten Stresslevel und der erhöhten depres-siven Symptomatik bei Hyperhidrotikern konnte keine Veränderung in der CAR gefunden werden. Dazu muss erklärend hinzugefügt werden, dass die Mehrzahl der Hyperhidrotiker der vorliegenden Stichprobe keinen Stress von pathologischem Wert aufweist. In bisherigen Studien anderer Autoren konnte eine veränderte CAR lediglich bei sehr hoch belasteten Versuchspersonen nachgewiesen werden. [less ▲]

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See detailCortisol, aber nicht intranasales Insulin, beeinflusst die zentrale Verarbeitung von visuellen Nahrungsmittelreizen
Ferreira de Sá, D. S.; Schulz, André UL; Streit, F. et al

in Verleger, R.; Krämer, U.; Beyer, F. (Eds.) et al Abstractband 40. Tagung "Psychologie und Gehirn" (2014)

Glucocorticoide und Insulin sind wichtige endokrine Regulatoren der Energiehomöostase, bislang ist jedoch wenig über ihr Zusammenwirken auf die zentralnervöse Verarbeitung von Nahrungsmittelreizen bekannt ... [more ▼]

Glucocorticoide und Insulin sind wichtige endokrine Regulatoren der Energiehomöostase, bislang ist jedoch wenig über ihr Zusammenwirken auf die zentralnervöse Verarbeitung von Nahrungsmittelreizen bekannt. Gemäß eines balancierten Guppendesigns wurden gesunden Männern nach einer 15-stündigen Nahrungs-deprivation entweder 40 IE intranasales Insulin (n=13), 30 mg orales Cortisol (n=12), beide Substanzen (n=15) oder ausschließlich Placebo (n=14) verabreicht. Während der Präsentation von Nahrungsmittelbildern sowie nicht-nahrungsbezogenen Bildern (neutrale und positive Kontrolle) wurden akustisch ausgelöste Startle-Reaktion erhoben. Cortisol erhöhte die Startle-Reaktivität während der Prä-sentation von Nahrungsmittelbildern, nicht jedoch wäh-rend der Präsentation von Kontrollbildern. Intranasales Insulin zeigte einen Effekt. Nach dem “frustrative non-reward”-Modell weisen diese Ergebnisse darauf hin, dass Cortisol den Belohnungswert von Nahrungsmittelreizen erhöht. [less ▲]

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See detailPsychophysiologische Indikatoren für Interozeption: Kognition und Klinik
Schulz, André UL; Bertsch, K.

in Verleger, R.; Krämer, U.; Beyer, F. (Eds.) et al Abstractband 40. Tagung "Psychologie und Gehirn" (2014)

Interozeption – die Wahrnehmung von Körpersignalen – spielt bei vielen psychologischen Prozessen eine wichti-ge Rolle, z.B. beim subjektiven Erleben von Emotionen oder bei der Symptomgenese ... [more ▼]

Interozeption – die Wahrnehmung von Körpersignalen – spielt bei vielen psychologischen Prozessen eine wichti-ge Rolle, z.B. beim subjektiven Erleben von Emotionen oder bei der Symptomgenese körperbezogener psychi-scher Störungen. Neben Herzschlagdetektionstests, die als Indikator für die interozeptive Genauigkeit heran-gezogen werden, existieren außerdem einige psychophy-siologische Methoden für die Erfassung interozeptiver Prozesse, wie Herzschlag-evozierte Potenziale, respira-torische Widerstände oder die Kopplung von Stimulus-präsentation an den kardialen Zyklus. Ziel dieses Sym-posiums ist es, neue Erkenntnisse zu psychophysiolo-gischen Mechanismen von Interozeption zu präsentieren, die auf unterschiedliche viszerale Organe zurückgehen, sowie deren Integration in normales und pathologisches Erleben und Verhalten zu diskutieren. Zunächst wird Thomas M. Schilling (Universität Trier) den Einfluss von baro-afferenter neuronaler Signalüber-mittlung auf die Integration multisensorischer Stimuli diskutieren. Daraufhin präesentiert Sibylle Petersen (KU Leuven) Ergebnisse zu Effekten von Kategorisierung von Atemwiderständen auf Wahrnehmung und Atem-verhalten, sowie Zusammenhang dieser Effekte mit Furcht vor interozeptiven Reizen. Zoé van Dyck (Uni-versität Luxemburg) wird anschließend einen Vortrag zum Einfluss von kurzzeitiger Nahrungsdeprivation auf die Herzschlagdetektionsgenauigkeit halten. Von Laura Müller (Universitätsklinikum Heidelberg) werden Daten zu Herzschlag-evozierten Potenzialen als Indikatoren für die kortikale Verarbeitung afferenter Signale aus dem kardiovaskulären System bei Boderline-Persönlichkeits-störung im Vergleich zu Gesunden präsentiert. Zum Abschluss diskutiert André Schulz (Universität Luxem-burg) Konvergenzen und Divergenzen von interozepti-ven Selbstberichten, Herzschlagdetektionsgenauigkeit und Herzschlag-evozierter Potenziale bei Depersonalisa-tions-/Derealisationsstörung im Vergleich zu Gesunden. [less ▲]

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See detailAcoustic startle reactivity while processing reward related food cues during food deprivation: evidence from women in different menstrual cycle phases and men
Ferreira de Sá, D. S.; Plein, D.; Schulz, André UL et al

in Psychophysiology (2014), 51(2), 159-167

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See detailCortisol, but not intranasal insulin, affects the central processing of visual food cues
Ferreira de Sá, D. S.; Schulz, André UL; Streit, F. et al

in Psychoneuroendocrinology (2014), 50(C), 311-320

Stress glucocorticoids and insulin are important endocrine regulators of energy homeostasis, but little is known about their central interaction on the reward-related processing of food cues. According to ... [more ▼]

Stress glucocorticoids and insulin are important endocrine regulators of energy homeostasis, but little is known about their central interaction on the reward-related processing of food cues. According to a balanced group design, healthy food deprived men received either 40 IU intranasal insulin (n=13), 30 mg oral cortisol (n=12), both (n=15), or placebo (n=14). Acoustic startle responsiveness was assessed during presentation of food and non-food pictures. Cortisol enhanced startle responsiveness during visual presentation of "high glycemic" food, but not during presentation of neutral and pleasant non-food pictures. Insulin had no effect. Based on the "frustrative non-reward" model these results suggest that the reward value of high glycemic food items is specifically increased by cortisol. [less ▲]

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See detailAcoustic startle reflex in the processing of reward related food cues during food deprivation: evidence from men and women
Ferreira de Sá, D. S.; Plein, D. E.; Schulz, André UL et al

in Psychophysiology (2013), 50(Supplement 1), 121

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See detailModulation der Schreckreaktion durch viszeral-afferente Signale aus dem kardialen und respiratorischen System
Schulz, André UL; Schilling, T. M.; Schächinger, H.

in Pauli, P.; Kübler, A.; Hewig, J. (Eds.) et al 39. Tagung Psychologie und Gehirn - Abstracts (2013)

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See detailShort-term food deprivation increases heartbeat-evoked brain potentials
Ferreira de Sá, D. S.; Schächinger, H.; Schulz, André UL

in Pauli, P.; Kübler, A.; Hewig, J. (Eds.) et al 39. Tagung Psychologie und Gehirn - Abstracts (2013)

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See detailThe cortisol awakening response is unrelated to psychophysiological cold pressor stress reactivity
Kozik, B.; Larra, M.; Schilling, T. M. et al

in Psychophysiology (2013), 50(Supplement 1), 122

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See detailPsychomotor evidence for protection of cognitive processing
Schächinger, H.; Schilling, T. M.; Larra, M. et al

in Psychophysiology (2013), 50(Supplement 1), 6

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See detailStress und Interozeption: Die Rolle von Aufmerksamkeit und physiologischen Stressindikatoren
Schulz, André UL; Vögele, Claus UL; Schächinger, H.

in Vögele, Claus (Ed.) 11. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie - Selbstregulation und Gesundheit (2013)

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See detailBorderline-Persönlichkeitsstörung: emotionale Dysregulation aufgrund verminderter Herzwahrnehmungsfähigkeit?
Müller, L. E.; Schulz, André UL; Izurieta, N. et al

in Pauli, P.; Kübler, A.; Hewig, J. (Eds.) et al 39. Tagung Psychologie und Gehirn - Abstracts (2013)

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See detailCortisol rapidly affects amplitudes of heartbeat-evoked brain potentials - Implications for the contribution of stress to an altered perception of physical sensations?
Schulz, André UL; Strelzyk, F.; Ferreira de Sá, D. S. et al

in Psychoneuroendocrinology (2013), 38(11), 2691-2698

Little is known about the impact of stress and stress hormones on the processing of visceral-afferent signals. Clinical data suggest that cortisol may lower the threshold for interoceptive stimuli, while ... [more ▼]

Little is known about the impact of stress and stress hormones on the processing of visceral-afferent signals. Clinical data suggest that cortisol may lower the threshold for interoceptive stimuli, while a pharmacological administration of cortisol decreases the sensitivity for physical symptoms. To clarify the role of cortisol for the processing of interoceptive signals, we investigated 16 healthy men on two occasions, once during the infusion of 4mg of cortisol and once during the infusion of a placebo substance. Heartbeat-evoked potentials (HEP; derived from resting EEG and ECG, during open and closed eyes), which are psychophysiological indicators for the cortical processing of cardioceptive signals, were measured over 6-min periods once before, and four times after the infusion (1-7, 11-17, 21-27 and 31-37min). We found that HEP amplitudes were higher during open than during closed eyes between 1 and 17min after cortisol infusion. There was no effect of cortisol on heart rate. We conclude that cortisol may rapidly modulate the cortical processing of cardioceptive neural signals. These results may have relevance for the effects of stress on the development and maintenance of psychosomatic symptoms. [less ▲]

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See detailHinweise auf veränderte interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit anhand der in Herzschlagwahrnehmung Herzschlagdetektionstests bei Patienten mit einem Depersonalisations-Derealisationssyndrom
Reuchlein, Bettina; Michal, Matthias; Köster, Susann et al

in Trierer Psychologische Berichte (2013), 38(1), 54

Patienten mit Depersonalisations/Derealisationssyndrom (DP) berichten häufig von einer Distanzierung der inneren Selbstwahrnehmung und einer dadurch entstandenen Beeinträchtigung der Emotionswahrnehmung ... [more ▼]

Patienten mit Depersonalisations/Derealisationssyndrom (DP) berichten häufig von einer Distanzierung der inneren Selbstwahrnehmung und einer dadurch entstandenen Beeinträchtigung der Emotionswahrnehmung. Es wird davon ausgegangen, dass die Wahrnehmung von Köpersignalen für das subjektive Erleben von Emotionen eine entscheidende Rolle spielt. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu untersuchen, ob sich diese DP-typischen Symptome in einer geringeren Fähigkeit zur Wahrnehmung interozeptiver Signale widerspiegeln. 14 Patienten mit DP (5 Frauen; Alter: 26,1 [6,0] Jahre) und 22 gesunde Kontrollprobanden (13 Frauen; Alter: 26,5 [1,8] Jahre) absolvierten zwei Herzschlagdetektionsaufgaben, deren Parameter als Indikatoren für kardiale Interozeptionsfähigkeit gelten. Probanden wurden zum einen angewiesen, in einem sich ändernden Zeitintervall ihre Herzschläge zu zählen (Schandry), zum anderen mussten sie entscheiden, ob Tonsequenzen synchron oder verzögert mit dem Herzschlag präsentiert wurden (Whitehead). Da die Parameter in beiden Verfahren dazu tendieren, sich bimodal zu verteilen, wurden beide Gruppen per Mediansplit in „gute“ (HBD+) und „schlechte Herzschlagwahrnehmer“ (HBD-) aufgeteilt. Zusätzlich wurden affektive Beeinträchtigung, Depersonalisationserlebnisse, Körperwahrnehmung, Alexithymie und Somatisierung erhoben (PHQ-15, KEKS, SCL-9, TAS-20, LEAS, BDI-II, STAI, CTQ, FDS, CDS). Im Gegensatz zur ursprünglichen Annahme zeigten DP-Patienten über beide Subgruppen hinweg höhere Leistung im Schandry-Test (p = ,02). Innerhalb der Gruppe HBD+ zeigten die DP-Patienten bessere Leistung im Whitehead-Test als die Kontrollprobanden, wohingegen in der Gruppe HBD- die DP-Patienten schlechtere Leistung zeigten (p = ,02). Diese Ergebnisse implizieren, dass DP-Patienten besser als Gesunde ihre Aufmerksamkeit lediglich auf Körperprozesse lenken können (Schandry). Wenn sie jedoch interozeptive und exterozeptive Signale integrieren müssen (Whitehead), zeigen sich zwei Subgruppen extrem guter und schlechter Herzwahrnehmer. Aus diesem Verteilungsmuster kann man schlussfolgern, dass die Verschaltung interozeptiver Signale beim DP-Syndrom dysfunktional sein könnte. [less ▲]

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See detailSchweißdrüsen, ekkrine
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2013)

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See detailKardiovaskuläre Aktivität
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2013)

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See detailHerzzeitvolumen
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2013)

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Peer Reviewed
See detailElektrokardiogramm
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2013)

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Peer Reviewed
See detailHerzfrequenz
Schulz, André UL

in Wirtz, M. A. (Ed.) Dorsch - Lexikon der Psychologie (2013)

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See detailInterozeption - Physiologische Mechanismen und psychologische Implikationen
Schulz, André UL

in Pauli, P.; Kübler, A.; Hewig, J. (Eds.) et al 39. Tagung Psychologie und Gehirn - Abstracts (2013)

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