References of "Decieux, Jean Philippe Pierre 50001558"
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See detailModeeffekte bei Onlineumfragen Ein multivariater Methodenvergleich unter Zuhilfenahme eines Propensity Score Matchings
Decieux, Jean Philippe Pierre UL

Book published by Akademische Verlagsgemeinschaft (2012)

Wissenschaft und Praxis kombinieren immer häufiger verschiedene Befragungsmethoden, um die Stärken der einzelnen Methoden nutzen zu können. Dieses Vorgehen wird als Mixed Mode Design bezeichnet. Das ... [more ▼]

Wissenschaft und Praxis kombinieren immer häufiger verschiedene Befragungsmethoden, um die Stärken der einzelnen Methoden nutzen zu können. Dieses Vorgehen wird als Mixed Mode Design bezeichnet. Das Kombinieren zweier Befragungsmethoden ist jedoch häufig nicht folgenlos, da jeder Erhebungsmodus spezifische Auswirkung die Ergebnisse einer Befragung hat. Diese Effekte der Befragungsmethode werden Mode Effekte genannt. Sie werden in der Literatur, insbesondere für die Onlinebefragung, bisher vergleichsweise selten untersucht. Verzerrungen durch die Erhebungsmethode sind zwar von geringem Ausmaß, jedoch systematisch und kaum zu unterbinden. Da die Onlinebefragung sich in den letzten Jahren als Datenerhebungsmethode etabliert hat, ist es wichtig den bereits angedeuteten Bedarf an Untersuchungen zu den methodenspezifischen Verzerrungen zu decken. Der Autor untersucht Unterschiede zwischen Onlinebefragung und Telefoninterview bei der Antwort auf sensible Fragen. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detail„Onlineumfrage versus Telefoninterview“ Mit einem goffmanschen Blick auf die Antwortdifferenzen beim "Junk and Crime Survey"
Decieux, Jean Philippe Pierre UL; Hoffmann, Matthias

in 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema "Vielfalt und Zusammenhalt (2012)

Fragen zur Angst vor Übergriffen („Viktimisierungsfurcht“), zu Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen, die als problematisch/gefährlich gelten oder gar Fragen zu eigenen Opfererfahrungen sind in hohem ... [more ▼]

Fragen zur Angst vor Übergriffen („Viktimisierungsfurcht“), zu Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen, die als problematisch/gefährlich gelten oder gar Fragen zu eigenen Opfererfahrungen sind in hohem Maße sensitive Fragen und es ist davon auszugehen, dass sie in u. U. erheblichem Maße in „sozial erwünschter Form“ beantwortet und somit verzerrt werden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Grad der Antwort-Verzerrung und der Umfragemethode? Oder anders gefragt: Gibt es Gründe dafür, anzunehmen, dass die Online-Umfrage für sensible Themen besser geeignet ist als eine Telefonumfrage? In einer in Trier durchgeführten Untersuchung (n = 624) zu diesen Fragen („Junk-&-Crime-Survey“) wurden im Gabler-Häder-Design generierte Telefonnummern randomisiert und es wurde ihnen zufällig eine Befragungsmethode zugeordnet. Die eine Hälfte der Nummern sollte als Telefoninterview realisiert werden, bei der anderen Hälfte wurde telefonisch ein Link zu einer (inhaltlich identischen) Onlineumfrage mitgeteilt (Split-Ballot-Experiment). Dieses Experiment bietet die Möglichkeit eines Vergleichs der beiden Methoden bezüglich der Antwortverteilung. Um den Einfluss von Methodenauswahleffekten (Stichwort „Onliner vs. Nonliner“) abzuschwächen und möglichst nur den Einfluss der Methode zu ermitteln, wurden 1.) Regressionsmodelle mit der Methodenvariable und anderen potenziell verzerrenden Variablen als Prädiktoren gerechnet und 2.) die soziodemografische Struktur der Methoden-Substichproben über ein Zwillingsmatching angeglichen. Der theoretische Rahmen für die Analyse der Geeignetheit von Online-Umfragen bei sensiblen Themen ist für uns Goffmans Unterscheidung von Front- und Backstage: Online-Umfragen betreffen per definitionem ausschließlich die Backstage der Befragten. Da es keine Ko-Präsenz von Befragten und Befragern gibt, gibt es auch keine Interaktion, die im Sinne Goffmans „störungsfrei“ über die Bühne gehen muss. [less ▲]

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See detailJunk and Crime Survey: Kritische Methodenreflexion
Decieux, Jean Philippe Pierre UL; Decieux, Fabienne; Klöckner, Arne et al

Report (2011)

Im Wintersemester 2009/2010 startete das Forschungsprojekt „Sozialreport Trier“. Neben Sekundäranalysen von Daten der amtlichen Statistik und bestehenden Survey Daten wurden auch Primärdaten erhoben. Zum ... [more ▼]

Im Wintersemester 2009/2010 startete das Forschungsprojekt „Sozialreport Trier“. Neben Sekundäranalysen von Daten der amtlichen Statistik und bestehenden Survey Daten wurden auch Primärdaten erhoben. Zum einen eine Onlineerhebung an der Universität Trier, um die Akzeptanz der neuen Hochschulabschlüsse innerhalb der Studierendenschaft zu evaluieren und zum anderen eine Telefonbefragung der Bevölkerung der Stadt. Im Rahmen dieser Befragung ermittlten wir Daten zu den Themenbereichen „Partizipation, Integration und Exklusion“ sowie „Junk and Crime“. Ein besonderes Augenmerk lag neben der Kriminalität und Formen der Belästigungen auch auf der äußeren Erscheinung, der Gebäude, Plätze, Grünanlagen, Denkmäler und Straßen in Trier. Thema sind jedoch nicht die inhaltlichen Ergebnisse dieses „Junk and Crime Surveys“, methodologische Fragestellungen rund um das Mixed Mode Design dieser Studie. [less ▲]

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See detailLebensqualität in der Stadt Luxemburg:Bürgerbefragung
Vogelgesang, Waldemar; Lorig, Philipp; Decieux, Jean Philippe Pierre UL et al

Report (2009)

Die vorliegende Befragungsstudie ‚Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Luxemburg’ ist Teil eines Gesamtprojektes, das im Auftrag der Stadt Luxemburg durchgeführt wurde und an dem drei ... [more ▼]

Die vorliegende Befragungsstudie ‚Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Luxemburg’ ist Teil eines Gesamtprojektes, das im Auftrag der Stadt Luxemburg durchgeführt wurde und an dem drei Institutionen mitgewirkt haben: FOREG (Projektleitung: Dr. Manfred Schenk), CEPS (Leiter der Abteilung GEODE: Patrick Bousch) und die Universität Trier (Teilprojekt Bürgerbefragung: PD Dr. Waldemar Vogelgesang). Ziel der Befragung ist es, aus der Sicht der in der Stadt lebenden Menschen die Stärken und Schwächen ihres urbanen Lebensraums aufzuzeigen. Ein besonderer Schwerpunkt der Studie liegt dabei auf dem Wohnumfeld, der Familien- und Betreuungssituation und auf den sozialen Beziehungen der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse über die Lebens- und Wohnverhältnisse bilden eine wichtige Informationsgrundlage für einen Sozialplan, der für die Stadt Luxemburg erstellt wird. [less ▲]

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