Last 7 days
Bookmark and Share    
See detailInternationalisierung des Luxemburger Wohnungsmarkts: Chance oder Hürde für Alternativen?
Becker, Tom UL; Christmann, Nathalie UL

Presentation (2017, September)

Die internationale Ausrichtung von Städten wirkt sich vielfach als Problem für Wohnungsmärkte aus. Die steigende Nachfrage führt zu Angebotsverknappungen und direkten wie indirekten Folgeeffekten im Markt ... [more ▼]

Die internationale Ausrichtung von Städten wirkt sich vielfach als Problem für Wohnungsmärkte aus. Die steigende Nachfrage führt zu Angebotsverknappungen und direkten wie indirekten Folgeeffekten im Markt insgesamt. Auf diese Weise entwickelt sich das Wohnungswesen zunehmend kritisch. Der Beitrag diskutiert dieses Problem am empirischen Beispiel Luxemburgs, einem stark internationalisierten Kleinstaat und bedeutenden Finanz- und EU-Standort. In Luxemburg gilt der Erwerb von Wohneigentum zwecks Wertsteigerung nach wie vor als Credo einer stark liberalistisch geprägten, konservativen Wohnungsbaupolitik. Zugleich stellt dies für viele Luxemburger als auch für die stetig wachsende Anzahl der im Großherzogtum ansässigen Ausländer die Grundlage für lukrative Vermögensanlagen dar. Seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise steht die Anwerbung ausländischer Investoren zunehmend auf der wirtschaftspolitischen Agenda. Die ökonomische Stabilität des Landes und die relative Sicherheit von Immobilieninvestitionen fördern diese Entwicklung. Öffentlicher Wohnungsbau ist nach wie vor eine Randerscheinung. Die einzige Antwort, die in dieser Situation zu einem Konsens führt, sind Baulückenprogramme, verdichtetes Wohnen und urbane Großprojekte. Diese profitorientierte Wirtschaftsentwicklung ist im europäischen Kontext nicht einzigartig. Sie führte jedoch in diesem spezifischen Fall in der Vergangenheit zu beispiellosen Folgen: Bezogen auf die geringe Größe des Landes und im Licht eines starken, primär migrationsbedingten Bevölkerungsanstiegs, wachsender Einkommensunterschiede und einem immer stärker werdenden Nachfrageüberhang, wird bezahlbarer Wohnraum zunehmend knapp. Dieser Trend zeichnet sich nicht nur im Ballungsgebiet der Hauptstadt ab, sondern indes auch in ländlich geprägten, peripheren Gebieten des Kleinstaats. Bisher vorherrschende Machtverhältnisse, Ideologien und Kulturen geraten immer mehr unter Druck. Spannungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Eigentümern und Mietern werden immer deutlicher, aber deren Aushandlung spielt sich oftmals in einem Vakuum ab. Die Verschuldung der Haushalte steigt weiter an. Nach der globalen Finanzkrise haben sich jedoch einige bottom-up Wohnungsbauinitiativen gegründet. Sie tragen dazu bei, den Diskurs über die Wohnungsfrage öffentlich auszutragen und bieten somit die Chance für die Etablierung von alternativen Wohnmodellen. Die Aushandlungsprozesse um diese neuen Bewältigungsstrategien finden jedoch statt in einem Setting, in dem die Devise „der Markt wird es schon richten“ seit Jahren die Politik (beg)leitet. Ihre Implementation ist langwierig. Die Kombination von sozioökonomischen Rahmenbedingungen, starken Interessengruppen sowie informellen Arrangements hat zu institutionellen Lock-Ins geführt, die eine Hürde für die Etablierung von Alternativen darstellen. [less ▲]

Detailed reference viewed: 11 (0 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailStandards for duty of care? Debating intermediary liability from a sectoral perspective
Ullrich, Carsten UL

in Journal of Intellectual Property, Information Technology and Electronic Commerce Law (2017), 8(2),

Detailed reference viewed: 60 (11 UL)
Full Text
See detailFacts and Statements of the 12th FIEP European Congress
Bund, Andreas UL

Presentation (2017, September)

Detailed reference viewed: 13 (1 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailEmbedding of the Personalized Sentiment Engine PERSEUS in an Artificial Companion
Guo, Siwen UL; Schommer, Christoph UL

in International Conference on Companion Technology, Ulm 11-13 September 2017 (2017, September)

The term Artificial Companion has originally been introduced by Y. Wilks [1] as “...an intelligent and helpful cognitive agent, which appears to know its owner and their habits, chats to them and diverts ... [more ▼]

The term Artificial Companion has originally been introduced by Y. Wilks [1] as “...an intelligent and helpful cognitive agent, which appears to know its owner and their habits, chats to them and diverts them, assists them with simple tasks. . . ”. To serve the users’ interests by considering a personal knowledge is, furthermore, demanded. The following position paper takes this request as motivation for the embedding of the PERSEUS system, which is a personalized sentiment framework based on a Deep Learning approach. We discuss how such an embedding with a group of users should be realized and why the utilization of PERSEUS is beneficial. [less ▲]

Detailed reference viewed: 18 (5 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailLaboratory experiment for damage assessment using the DAD-method
Erdenebat, Dolgion UL; Waldmann, Danièle UL; Teferle, Felix Norman UL

in Conference proceedings SMAR 2017 (2017, September)

In the following, a new analytical method, the Deformation Area Difference (DAD) method for damage assessment of bridge structures is applied using experimental test results of a statically loaded beam ... [more ▼]

In the following, a new analytical method, the Deformation Area Difference (DAD) method for damage assessment of bridge structures is applied using experimental test results of a statically loaded beam. An essential prerequisite for the application of this method is a high precise measurement of the deflection line. In this paper, the results from a laboratory experiment using modern measurement techniques such as photogrammetry and displacement sensors are discussed. A reinforced concrete beam is stepwise loaded until reaching the ultimate limit state. The DAD-method is applied to the resulting data from the measurements and the outcome is discussed for further optimisation of the method. In principle, the measured deflection line of the beam contains already essential information on discontinuities which occur due to cracking. These entries are processed and visualised using the DAD-method. This study shows that a high accuracy of the measurement techniques in combination with the DAD-method can become an effective tool for damage detection. [less ▲]

Detailed reference viewed: 31 (6 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailJoanAudit: A Tool for Auditing Common Injection Vulnerabilities
Thome, Julian UL; Shar, Lwin Khin UL; Bianculli, Domenico UL et al

in 11th Joint Meeting of the European Software Engineering Conference and the ACM SIGSOFT Symposium on the Foundations of Software Engineering (2017, September)

JoanAudit is a static analysis tool to assist security auditors in auditing Web applications and Web services for common injection vulnerabilities during software development. It automatically identifies ... [more ▼]

JoanAudit is a static analysis tool to assist security auditors in auditing Web applications and Web services for common injection vulnerabilities during software development. It automatically identifies parts of the program code that are relevant for security and generates an HTML report to guide security auditors audit the source code in a scalable way. JoanAudit is configured with various security-sensitive input sources and sinks relevant to injection vulnerabilities and standard sanitization procedures that prevent these vulnerabilities. It can also automatically fix some cases of vulnerabilities in source code — cases where inputs are directly used in sinks without any form of sanitization — by using standard sanitization procedures. Our evaluation shows that by using JoanAudit, security auditors are required to inspect only 1% of the total code for auditing common injection vulnerabilities. The screen-cast demo is available at https://github.com/julianthome/joanaudit. [less ▲]

Detailed reference viewed: 114 (27 UL)
Peer Reviewed
See detailKomplexes Problemlösen und Intelligenz
Greiff, Samuel UL

Scientific Conference (2017, September)

Detailed reference viewed: 3 (1 UL)
Peer Reviewed
See detailDie Trainierbarkeit von komplexem Problemlösen im Rahmen eines Trainings für Experimentieren.
Stebner, Ferdinand; Kunze, Thiemo UL; Kemper, Christoph UL et al

Scientific Conference (2017, September)

Detailed reference viewed: 7 (3 UL)
Peer Reviewed
See detailZusammenhänge zwischen Zahlenstrahlschätzfähigkeit, Mathematikleistung und Schülercharakteristika: Eine Vollerhebung mit 6484 Luxemburgischen Neuntklässlern
Nurayadin, Sevim; Ugen, Sonja UL; Martin, Romain et al

Scientific Conference (2017, September)

In der Zahlenstrahlschätzaufgabe sehen die Probanden eine Zahl und einen leeren Zahlenstrahl, bei dem nur die erste und die letzte Position markiert und mit ihrem Wert beschriftet sind. Die Aufgabe der ... [more ▼]

In der Zahlenstrahlschätzaufgabe sehen die Probanden eine Zahl und einen leeren Zahlenstrahl, bei dem nur die erste und die letzte Position markiert und mit ihrem Wert beschriftet sind. Die Aufgabe der Probanden besteht darin, die Position der Zahl auf dem Strahl anzugeben. Der vorherrschende Ansatz in der Literatur geht davon aus, dass diese Aufgabe die Qualität der mentalen Repräsentation numerischer Größen erfasst. Diese gibt Lernen ein Verständnis von numerischen Größen und ihren Interrelationen, das eine wichtige Grundlage für den Erwerb anspruchsvollerer mathematischer Kompetenzen z.B. in Arithmetik oder Algebra darstellt. Zahlreiche Studien fanden positive Korrelationen zwischen der Zahlenstrahlschätzfähigkeit und der Mathematikleistung. Daher bietet es sich an, die Zahlenstrahlschätzaufgabe zur Diagnostik mathematischer Leistung und Entwicklung zu nutzen. Jedoch ist zum einen noch unklar, wie die Zahlstrahlschätzfähigkeit in der Population ausgeprägt und verteilt ist. Zum anderen ist offen, inwieweit die Korrelation mit der Mathematikleistung eine Scheinkorrelation darstellt, die auf den Einfluss anderer Personeneigenschaften zurückgeht. Um diese Punkte zu klären, analysierten wir Daten aus einer Vollerhebung aller Neuntklässler in Luxemburg (N = 6484). Die Schüler lösten die Zahlenstrahlschätzaufgabe mit ganzen Zahlen sowie Brüchen, absolvierten einen standardisierten Mathematikleistungstest und beantworteten zahlreiche Fragen zu domänenspezifischen (Matheängstlichkeit, Selbstkonzept, Interesse, Testmotivation) und domänenübergreifenden (Geschlecht, Immigrationsstatus, Gewissenhaftigkeit und elterlicher sozioökonomischer Status) Personenmerkmalen. Wir dokumentierten Mittelwerte und Verteilungseigenschaften der Zahlenstrahlschätzfähigkeit für diverse Subpopulationen (Jungen, Mädchen, Migranten, Schulformen etc.). Die Ergebnisse von Mehrebenenregressionsmodellen zeigten, dass die Zahlenstrahlschätzfähigkeit erheblich enger als alle anderen erhobenen Personeneigenschaften mit der Mathematikleistung zusammenhing. Der Zusammenhang war stärker für das Schätzen von Brüchen als ganzen Zahlen. Die Ergebnisse bestätigen die Annahme, dass die Zahlenstrahlschätzfähigkeit eine zentrale Komponente mathematischen Vorwissens erfasst, die weiteres Lernen leitet. In Anbetracht der einfachen Handhabung kann die Aufgabe vielfältig eingesetzt werden, um die mathematische Leistung in der Schule zu messen oder vorherzusagen. Zukünftige Studien sollten verstärkt die Nutzung der Aufgabe in Interventionen erproben. [less ▲]

Detailed reference viewed: 11 (2 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailThe axisymetric failure mechanism of circular shallow foundations and pile foundations in non-cohesive soils
Van Baars, Stefan UL

in Computations and Materials in Civil Engineering (2017), 2(1), 1-15

In 1920 Prandtl published an analytical solution for the bearing capacity of a centric loaded strip footing on a weightless in-finite half-space, based on a so-called Prandtl-wedge failure mechanism ... [more ▼]

In 1920 Prandtl published an analytical solution for the bearing capacity of a centric loaded strip footing on a weightless in-finite half-space, based on a so-called Prandtl-wedge failure mechanism. Reissner extended this solution for a surrounding surcharge and Keverling Buisman and Terzaghi for the soil weight. Meyerhof and other researchers presented correction factors for the shape of the shallow foundation, which would suggest that, the failure mechanism of circular shallow foundations, is related to the Prandtl-wedge failure mechanism. Meyerhof and Koppejan adapted this Prandtl-wedge failure mechanism also for pile foundations. The numerical calculations made in this article show that the Prandtl-wedge cannot be applied to circular shallow foundations and pile foundations in non-cohesive soils. The failure zone (plastic zone) below a loaded circular plate or pile tip, is far wider and deeper than the Prandtl-wedge. The calculations also show that there is, for these axisymmetric cases, failure both in and out of the standard x-y plane, but most of the failure is due to out-of-plane (tangential) failure. Therefore, this failure mechanism is different from the Prandtl-wedge failure mechanism. Also interesting are the circular and diagonal thin zones below the plate and around the pile tip, where there is no out-of-plane failure, although there is still in-plane failure. In these thin zones without out-of-plane failure, the tangential (out-of-plane) stresses are relatively high due to large shear strains, formed during previous shearing or sliding of the soil. [less ▲]

Detailed reference viewed: 17 (1 UL)
See detailInterkulturelle Annäherung im Zeichen der Exogamie - Kommunikationsstrategien im König Rother
Bendheim, Amelie UL

Scientific Conference (2017, September)

Detailed reference viewed: 6 (0 UL)
Peer Reviewed
See detailOrganizational learning and complex problem solving. Towards a better understanding of the modern workplace.
Jaster, Christian UL; Mainert, Jakob; Greiff, Samuel UL

Scientific Conference (2017, September)

Detailed reference viewed: 2 (0 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailDynamics of Income Rank Volatility: Evidence from Germany and the US
Chauvel, Louis UL; Hartung, Anne UL; Palmisano, Flaviana

E-print/Working paper (2017)

This paper presents a methodology for comparing income rank volatility profiles over time and across distributions. While most of the existing measures are affected by changes in marginal distributions ... [more ▼]

This paper presents a methodology for comparing income rank volatility profiles over time and across distributions. While most of the existing measures are affected by changes in marginal distributions, this paper proposes a framework that is based on individuals’ relative positions in the distribution, and is neutral in relation to structural changes that occur in the economy. Applying this approach to investigate rank volatility in Germany and the US over three decades, we show that while poorer individuals within both countries are the most volatile, the volatility trend for the middle class in each of these countries differs. [less ▲]

Detailed reference viewed: 23 (4 UL)