Reference : (Erziehungs-)Objekte beim Kinderarzt. Zur Materialität von Erziehung in Kindervorsorg...
Scientific journals : Article
Social & behavioral sciences, psychology : Sociology & social sciences
Social & behavioral sciences, psychology : Education & instruction
http://hdl.handle.net/10993/9999
(Erziehungs-)Objekte beim Kinderarzt. Zur Materialität von Erziehung in Kindervorsorgeuntersuchungen.
German
Bollig, Sabine mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Kelle, Helga []
Seehaus, Rhea []
2012
Zeitschrift fur Pädagogik. Beiheft
Beltz
58
Die Materialität der Erziehung. Kulturelle und soziale Aspekte pädagogischer Objekte. 58. Beiheft.
218-237
Yes (verified by ORBilu)
0514-2717
Weinheim
Germany
[en] Materiality ; Ethnography ; Prevention
[de] Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Medizin und Familie in Hinblick auf die Verteilung präventiver Aufgaben am Kinderkörper und die Frage, wie diese Verteilung im Zusammenspiel von Programmen, Instrumenten und Praktiken geleistet wird. Wir präsentieren dazu eine Praxisanalyse von Kinderuntersuchungsheften. Wir fragen danach, welche Handlungsprogramme ihnen auf der Ebene der Dokumente eingeschrieben sind und wie sich diese in den situierten Praktiken
ihres Gebrauchs verschieben – und wie die Hefte erst in diesen Prozessen der
Translation die je lokale Praxis der Vorsorgen instrumentieren. Im zweiten Abschnitt
beziehen wir uns für die Grundlegung unseres Forschungsansatzes zunächst auf theoretische
Verhältnisbestimmungen von (diagnostischen) Artefakten und Praktiken, und
zwar im Kontext der historischen Forschung (2.1) und der Actor-Network-Theory (2.2).
Im dritten Abschnitt verdichten wir Ergebnisse unserer Dokumentenanalysen von Untersuchungsheften aus Deutschland, Österreich und England (3.1). Wir analysieren dann
einen kurzen Ausschnitt aus einer Vorsorgeuntersuchung in Deutschland und zeigen,
wie sich die Programmatik in der Praxis verschiebt und wie die Untersuchungshefte als
‚Erziehungsobjekte‘ die Konzipierung elterlicher Aufgaben praktisch instrumentieren
(3.2). Im Fazit (4.) reflektieren wir die dokumenten- und praxisanalytischen Ergebnisse
im Kontext.
http://hdl.handle.net/10993/9999

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