Reference : Ärgerbezogene kognitive Verhaltenstherapie eines Jugendlichen in der Heimunterbringun...
Scientific journals : Article
Social & behavioral sciences, psychology : Treatment & clinical psychology
http://hdl.handle.net/10993/35721
Ärgerbezogene kognitive Verhaltenstherapie eines Jugendlichen in der Heimunterbringung. Eine Fallgeschichte.
German
[en] Anger-related cognitive behavioral therapy of an adolescent in residential care. A case history.
Reiser, Manon []
Steffgen, Georges mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
2019
Verhaltenstherapie
Karger
29
2
118-128
Yes (verified by ORBilu)
International
1016-6262
1423-0402
[de] kognitive Verhaltenstherapie ; ärgerbezogene Intervention ; Jgendlicher in Heimunterbringung
[de] Jugendliche aus stationären Einrichtungen (z.B. Heime) sind häufig von der Chronifizierung einer psychischen Störung bedroht [Schmid, 2007].
Unter anderem aufgrund von Traumatisierungen sind externalisierende Verhaltensprobleme, z.B. wiederholter unangemessener Ärgerausdruck, festzustellen, die einen Behandlungserfolg in Frage stellen. Erforderlich ist es daher problematische Ärgerreaktionen von Jugendlichen zu thematisieren, und den Umgang mit Ärger zu verändern.
In dieser Falldarstellung wird die Umsetzung eines 10-wöchigen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ärgerbewältigungstrainings [Schwenkmezger et al., 1999] bei einem fremdplatzierten verhaltensauffälligen Jugendlichen aufgezeigt [Steffgen et al., 2014].
Die eingesetzten testdiagnostischen Verfahren belegen, dass die Bereitschaft zu aggressiven Verhaltensweisen sowie des nach außen gerichteten Ärgerausdrucks reduziert, und die Ärgerkontrolle erhöht wurde. Insgesamt konnte die Wirksamkeit der programmgestützten Intervention am Einzelfall nachgewiesen werden. Jugendliche in der Heimunterbringung können somit durch die Teilnahme an einer Ärgerintervention Nutzen ziehen, indem sie lernen ihre Emotionsregulation zu optimieren, um dadurch ihre soziale Kompetenz zu erhöhen. Ihre gesellschaftliche Eingliederung ließe sich dadurch erleichtern.
http://hdl.handle.net/10993/35721

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