Reference : Zugangsbarrieren im Gesundheitssystem - Ein Ländervergleich
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Unpublished conference
Human health sciences : Public health, health care sciences & services
http://hdl.handle.net/10993/33688
Zugangsbarrieren im Gesundheitssystem - Ein Ländervergleich
German
Heinz, Andreas mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
8-Dec-2017
37
Wendt, C. (2009). Mapping European healthcare systems: a comparative analysis of financing, service provision and access to healthcare. Journal of European Social Policy, 19(5), 432-445.
Reibling, N. (2010). Healthcare systems in Europe: towards an incorporation of patient access. Journal of European Social Policy, 20(1), 5-18.
Böhm, K., Schmid, A., Götze, R., Landwehr, C., & Rothgang, H. (2013). Five types of OECD healthcare systems: empirical results of a deductive classification. Health Policy, 113(3), 258-269.
Yes
Soziologie zwischen Theorie und Praxis - Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie
7-9 December 2017
Österreichische Gesellschaft für Soziologie
Graz
Austria
[de] European Social Survey ; Typologien ; Zugangsbeschränkungen
[de] In der international vergleichenden Forschung zu Gesundheitssystemen spielt der Zugang zu Gesundheitsleistungen eine zentrale Rolle. Entsprechende Typologien klassifizieren Gesundheitssysteme u.a. danach, ob Patienten Zuzahlungen leisten müssen, ob sie sich bei Hausärzten einschreiben müssen und nach welchen Regeln sie einen Facharzt konsultieren können (z.B. Reibling 2010, Wendt 2009, Böhm et al 2013). In der Typologie von Wendt gehört Österreich zum „Health service provision-oriented type“, der fast der gesamten Bevölkerung einen einfachen Zugang zu Gesundheitsleistungen bei geringen Zuzahlungen und freier Arztwahl ermöglicht (2009).
Diese Typologien basieren jedoch auf den gesetzlichen Zugangsregeln in einem Land, nicht auf den subjektiven Erfahrungen der Bevölkerung mit Zugangsbarrieren. Im aktuellen European Social Survey (ESS) wurde nach diesen Barrieren gefragt: Haben Befragte medizinische Behandlungen nicht bekommen und was waren die Gründe (z.B. Kosten, Behandlung nicht erhältlich, Warteliste zu lang)?
Der Vortrag stellt die Ergebnisse des ESS vor und geht auf folgende Fragen ein:
• Wie häufig stoßen Kranke in Österreich und in anderen europäischen Ländern auf Zugangsbarrieren?
• Welche Personen in Österreich sind besonders von Zugangsbarrieren betroffen?
Die vorläufigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass es durchaus nennenswerte Zugangsbarrieren im Gesundheitssystem Österreichs gibt und dass ohnehin benachteiligte Personen häufiger als andere auf Zugangsbarrieren stoßen. Für die wissenschaftliche Theorie stellt sich die Frage, ob die gängigen Typologien von Gesundheitssystemen um die subjektiven Erfahrungen ergänzt werden müssen. Für die Praxis stellt sich die Frage, wie schädlich Zugangsbarrieren sind und wie sie abgebaut werden können.
Researchers ; Professionals
http://hdl.handle.net/10993/33688

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