Reference : Deutsche Übersetzung und Validierung der Yale Food Addiction Scale - German translati...
Scientific journals : Article
Social & behavioral sciences, psychology : Animal psychology, ethology & psychobiology
Social & behavioral sciences, psychology : Neurosciences & behavior
Social & behavioral sciences, psychology : Theoretical & cognitive psychology
Social & behavioral sciences, psychology : Treatment & clinical psychology
Human health sciences : Psychiatry
http://hdl.handle.net/10993/3342
Deutsche Übersetzung und Validierung der Yale Food Addiction Scale - German translation and validation of the Yale Food Addiction Scale
German
Meule, Adrian [University of Würzburg, Germany]
Vögele, Claus mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Kübler, Andrea [University of Würzburg, Germany]
2012
Diagnostica
58
115-126
Yes
National
[de] Esssucht ; Essen ; Abhängigkeit
[en] Yale Food Addiction Scale
[de] Manche Menschen bezeichnen sich als süchtig nach bestimmten Nahrungsmitteln wie Schokolade. Des Weiteren wurden auf Verhaltens- und neurobiologischer Ebene Überschneidungen zwischen Substanzabhängigkeiten und exzessivem Essen wie es bei Bulimia nervosa (BN), Binge Eating Störung (BES) oder Adipositas auftritt, gefunden (Davis & Carter, 2009). Bisher mangelte es im deutschen Sprachraum jedoch an einem Messinstrument, das spezifisch das Konstrukt Esssucht erfasst. Um diese Lücke zu schließen, stellt die vorliegende Arbeit die deutsche Version der Yale Food Addiction Scale (YFAS) von Gearhardt, Corbin & Brownell (2009) vor. Diese Skala ermöglicht es, Menschen mit ausgeprägten Symptomen einer Abhängigkeit von bestimmten Nahrungsmitteln zu identifizieren. Die Diagnosestellung orientiert sich hierbei an den DSM-IV-Kriterien für Substanzabhängigkeit. Die Reliabilität und Validität dieses Fragebogens wurde an einer Stichprobe von überwiegend Studierenden (N = 752) in einer Onlinebefragung getestet. Die einfaktorielle Struktur der YFAS konnte bestätigt werden, bei einer zufriedenstellenden internen Konsistenz (Cronbach's α = .81). Konvergente Validität zeigte sich in mittleren bis hohen Korrelationen mit anderen Maßen problematischen Essverhaltens, während sich die YFAS hinsichtlich der diskriminanten Validität von anderen, aber dennoch verwandten Konstrukten, wie Alkoholabhängigkeit und Impulsivität, unterschied. Weiterhin zeigte sich die YFAS als signifikanter Prädiktor für die Häufigkeit von Essanfällen. Die YFAS scheint somit ein brauchbares Instrument für die Erfassung essensbezogener Verhaltensweisen darzustellen, die einen suchthaften Charakter aufweisen.
Researchers ; Students
http://hdl.handle.net/10993/3342

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