Reference : Vertrauensbildende Gespräche als Werkzeug der Sicherheit? Die DGAP als Gesprächskanal...
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Arts & humanities : History
http://hdl.handle.net/10993/33274
Vertrauensbildende Gespräche als Werkzeug der Sicherheit? Die DGAP als Gesprächskanal zwischen der Sowjetunion und Westdeutschland (1955–1990)
-
Bunout, Estelle mailto [University of Luxembourg > Luxembourg Center for Contemporary and Digital History (C2DH) > >]
Arnd Bauerkämper [Freie Universität Berlin]
Natalia Rostislavleva [RGGU]
2014
Sicherheitskulturen im VergleichКультуры безопасности: сравнительное измерениеDeutschland und Russland / UdSSR seit dem späten 19. JahrhundertГермания и Россия / СССРв конце XIX – начале XXI вв.
Ferdinand Schöningh
193-218
Yes
978-3-506-77721-8
Paderborn
[en] DGAP
[en] Die Sicherheitsvorstellungen in der Bundesrepublik standen im Kalten Krieg im engen Zusammenhang mit den Vorstellungen der sowjetischen Sicherheitspolitik. Die sowje- tische Sicht von europäischen Sicherheitsfragen, darunter die »deutsche Frage«, wurde in der Bundesrepublik Deutschland allerdings durch die schwierigen Kommunikations- möglichkeiten, aber auch wegen des Mangels an Vertrauen gegenüber den sowjetischen Quellen verzerrt. Angesichts des vorherrschenden Misstrauens, das die Lösung der deutschen Frage in den Augen mancher westdeutscher Akteure der außenpolitischen Diskussion behinderte, kam es zu Bemühungen, das Verhältnis von Vorurteilen zu be- freien. Durch »neutrale« wissenschaftliche Analysen und spätere direkte Kontakte mit sowjetischen Experten wollte man ermöglichen, glaubwürdige Kenntnisse über die Si- cherheitskultur der Sowjetunion zu gewinnen.Diese Entwicklung lässt sich anhand der Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Aus- wärtige Politik (DGAP) mit ihrer Studiengruppe »Ost« und der bilateralen Gespräche mit dem Moskauer Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (Институт мировой экономики и международных отношений, IMEMO) gut nachvollziehen, be- sonders weil sich dort die Träger der verschiedenen Einstellungen der westdeutschen Gesellschaft gegenüber der Sowjetunion außerhalb der Öffentlichkeit austauschen konnten. Zudem zeigen die Unterredungen, die an Empathie orientiert waren, das Streben nach Vertrauensaufbau.
http://hdl.handle.net/10993/33274
https://hal.univ-lorraine.fr/hal-01562568

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