Reference : Internationalisierung des Wohnens in Luxemburg – Vom empirischen Fall zum Modell
Scientific Presentations in Universities or Research Centers : Scientific presentation in universities or research centers
Social & behavioral sciences, psychology : Human geography & demography
http://hdl.handle.net/10993/32604
Internationalisierung des Wohnens in Luxemburg – Vom empirischen Fall zum Modell
German
Becker, Tom mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
Christmann, Nathalie mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
15-Jun-2017
International
Internationalisierung des Wohnens – Marktentwicklung, Politiken, Forschungsansätze
from 15-06-2017 to 16-06-2017
AK Geographische Wohnungsmarktforschung & Universität Luxemburg
Esch/Belval
Luxembourg
[de] Luxemburg ; Wohnen ; Internationalisierung
[de] Aufgrund der sozioökonomischen und räumlichen Entwicklung des Großherzogtums ist der
luxemburgische Wohnungsmarkt seit mehr als zwei Jahrzehnten vor allem durch ausgeprägte und dauerhafte Knappheiten und hohe Kauf- und Mietpreise gekennzeichnet. Etliche Städte und Metropolregionen in Europa zeigen ähnliche Tendenzen auf. Spezifisch für unseren Fall sind jedoch erstens die geringe Größe des Landes sowie zweitens die fortwährenden wirtschaftlichen und demografischen Dynamiken, sie sich zum Teil in sehr starken grenzüberschreitenden, internationalen und sogar globalen Verflechtungen ausdrücken.
Die Relevanz der „Internationalisierung“ des Wohnens in (und um) Luxemburg in all ihren Facetten ist allerdings nicht nur aus politischer und soziokultureller Sicht gegeben. Wegen seiner Besonderheit war der Fall in der Vergangenheit auch immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Bis auf einige wenige Ausnahmen waren diese Studien meist quantitativ angelegt und beschränkten sich vor allem auf die durch die sozioökonomischen Entwicklungen verursachten räumlichen Effekte der Internationalisierung des Wohnens. So wurden zwischen seit Mitte der 2000er Jahre z.B. mehrere Studien über Grenzpendlerströme und deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, die Mobilität und das Wohnen in Luxemburg durchgeführt. Auch das Ausmaß und die Beweggründe für den Abzug von im Großherzogtum lebenden luxemburgischen und
ausländischen Bürgern in das grenznahe Ausland wurde im Detail erforscht. Der luxemburgische Immobilienmarkt ist durch eine sehr dynamische Entwicklung und einen hohen Grad an Internationalität gekennzeichnet ist. Unser Beitrag zielt hauptsächlich darauf ab, die bisher vorherrschende wissenschaftliche Debatte über die Frage der Internationalisierung des Luxemburger Wohnungsmarktes erneut zu öffnen und sie um den Aspekt der Governance zu erweitern. Auf diese Weise sollen einerseits der Begriff der „Internationalisierung“ mit seinen z.T. sehr unterschiedlichen Wirkungsweisen im Bereich des Wohnens in Luxemburg differenzierter ergründet und andererseits neue Forschungsansätze entwickelt werden. Unsere Aussagen beruhen im Wesentlichen auf der Auswertung von Dokumenten und Sekundärmaterial zum Thema sowie der aktiven Mitwirkung an relevanten Fachdiskussionen zum Thema Wohnen in Luxemburg.
University of Luxembourg
Researchers ; Professionals
http://hdl.handle.net/10993/32604

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