Reference : Arbeiten unter Hitler. NS-Sozialpolitik und Herrschaftspraxis im besetzten Luxemburg ...
Dissertations and theses : Doctoral thesis
Arts & humanities : History
http://hdl.handle.net/10993/32584
Arbeiten unter Hitler. NS-Sozialpolitik und Herrschaftspraxis im besetzten Luxemburg 1940-1944
German
[en] Working under Hitler. NS Social policy and exercice of rule in occupied Luxembourg 1940-1944
Schoentgen, Marc Mike Claude mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
31-May-2017
University of Luxembourg, ​​Luxembourg
Docteur en Histoire
745
Pauly, Michel mailto
Majerus, Benoît mailto
Patel, Klaus Kiran mailto
Lemmes, Fabian mailto
Artuso, Vincent mailto
[en] National socialism ; WWII ; german occupation ; social policy ; Deutsche Arbeitsfront ; trade unions ; Luxembourg ; Civil administration ; ARBED ; forced labor ; steel industry ; Stillhaltekommissar
[de] Nationalsozialismus ; Zweiter Weltkrieg ; deutsche Besatzungsherrschaft ; Sozialpolitik ; Deutsche Arbeitsfront ; Gewerkschaften ; Luxemburg ; Zivilverwaltung ; ARBED ; Zwangsarbeit ; Stahlindustrie ; Stillhaltekommissar
[de] Die Arbeit untersucht Grundlagen, Konzeptionen und Auswirkungen der nationalsozialistischen Besatzungsherrschaft in Luxemburg (1940-1944) in den Bereichen der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Berücksichtigung findet auch die NS-Volkstums- und Kulturpolitik.
Staatliche Maßnahmen führten in der Besatzungszeit dazu, dass während einer relativ langen Phase die Auswirkungen des Krieges auf das Alltags- und Arbeitsleben wenig spürbar waren. Damit trug die Sozialpolitik zu einer politischen und psychologischen Stabilisierung des Regimes bei.
Besonders betroffen von der Politik des nationalsozialistischen Gauleiters Gustav Simon waren die Luxemburger Gewerkschaften, die von den Machthabern instrumentalisiert und anschließend liquidiert wurden. An ihre Stelle trat die Deutsche Arbeitsfront, größte Massenorganisation des Regimes, die ihre vielfältigen Aktivitäten in den Bereichen der Sozial-, Wirtschafts-, Freizeit- und Kulturpolitik auch auf Luxemburg ausdehnte.

Genauer untersucht wird die Institution des Stillhaltekommissars für das Organisationswesen, der die Gewerkschaften und andere Vereine liquidierte beziehungsweise nazifizierte. Damit wurden die Fundamente der Luxemburger Gesellschaft in Frage gestellt.

Die Neuordnungspolitik des Regimes wird u.a. am Beispiel des Industriegebiets im Süden Luxemburgs dargestellt. Im Arbeitermilieu sahen die nationalsozialistischen Machthaber ein Experimentierfeld ihrer Politik.

Krieg und Besatzung hatten letztlich auch Auswirkungen auf die großen Industriebetriebe. Gerade hier änderte sich ab der zweiten Hälfte des Krieges durch unterschiedliche Formen der Repression und Zwangsarbeit der Alltag der Menschen.

Übergreifend befasst sich die Arbeit auch mit der Luxemburger Kriegsgesellschaft beziehungsweise den unterschiedlichen Reaktionen der Arbeiter und Angestellten auf Verlockung und Zwang.

Kapitel:
1. Die NS-Sozialpolitik in Luxemburg
2. Die Luxemburger Gewerkschaften im Krieg.
3. Das Luxemburger Industriegebiet
4. Der Stillhaltekommissar für das Organisationswesen
5. Die Deutsche Arbeitsfront
6. Arbeiten im Krieg
http://hdl.handle.net/10993/32584

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