Reference : Langzeitkonsequenzen von frühkindlichem Stress
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Poster
Social & behavioral sciences, psychology : Neurosciences & behavior
http://hdl.handle.net/10993/32005
Langzeitkonsequenzen von frühkindlichem Stress
English
Schaan, Violetta mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Schulz, André mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Vögele, Claus mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
2017
No
International
35. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs
25-05-2017 to 27-05-2017
DGPs Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie
Chemnitz
Germany
[en] Traumatische Belastungen während der Kindheit können das Risiko für die Entwicklung unsicherer Bindungsstile erhöhen, die bereits mit langfristigen psychischen und körperlichen Gesundheitsproblemen in Beziehung gebracht wurden. Die zugrundeliegenden Prozesse sind allerdings noch weitestgehend unklar.
Wir präsentieren zwei Studien, die den Zusammenhang zwischen kindlichem Stress und Gesundheit im Erwachsenenalter sowie Körperwahrnehmung und Gedächtnisfähigkeit untersuchen.
In der ersten Studie nahmen 199 Teilnehmer an einer Onlineumfrage teil, bei der Gesundheit, frühkindliches Trauma, Resilienz und Zurückweisungssensitivität gemessen wurden. Teilnehmer mit geschiedenen Eltern berichteten erhöhte psychische Belastungswerte, kindliches Trauma, Zurückweisungssensitivität und weniger Resilienz. Die Beziehung zwischen elterlicher Scheidung und psychischer Gesundheit konnte vollständig durch diese vier Faktoren erklärt werden (Varianzaufklärung 44%).
In einer zweiten Studie wurden bei 60 Teilnehmern verschiedene Selbstbericht-Parameter erhoben und die Gedächtnis- und Interozeptionsfähigkeit vor und nach einem Stresstest untersucht. Erwachsene mit einer Vorgeschichte von elterlicher Trennung berichteten mehr bindungsbezogene Angst und Vermeidung als Kontrollpersonen. Das Erlebnis einer elterlichen Scheidung war negativ mit der Gedächtnisleistung nach dem Stresstest korreliert. Weiterhin weisen die Ergebnisse auf einen quadratischen Zusammenhang zwischen Stress und Interozeptionsfähigkeit hin.
http://hdl.handle.net/10993/32005

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