Reference : Integration und Zusammenhalt? Territoriale und soziale Dimensionen der Grenzgängerbe...
Scientific Presentations in Universities or Research Centers : Scientific presentation in universities or research centers
Social & behavioral sciences, psychology : Regional & inter-regional studies
Multilingualism and Intercultural Studies
http://hdl.handle.net/10993/31507
Integration und Zusammenhalt? Territoriale und soziale Dimensionen der Grenzgängerbeschäftigung in Luxemburg | Intégration et cohésion ? Dimensions territoriales et sociales de l‘emploi frontalier au Luxembourg
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Wille, Christian mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
Pigeron, Isabelle mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
2017
International
Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie "Gemeinwohl und Eigeninteresse"
21.-23.6.2017
Schweizerische Gesellschaft für Soziologie
Zürich
Schweiz
[en] Cross-border workers ; border ; Luxembourg ; SaarLorLux ; representation ; social cohesion
[de] Steigende grenzüberschreitende Arbeitnehmermobilität wird häufig als fortschreitende Integration von benachbarten Grenzregionen und wachsenden sozialen Zusammenhalt über Grenzen hinweg bewertet. Der Vortrag hingegen vertritt die These, dass steigende Grenzgängermobilität vor allem auf regionalen Unterschieden und divergenten Entwicklungen beruht und soziale Kategorisierungen des Wir/die Anderen befördert. Dies wird am Beispiel der 160.000 Grenzgänger aus Frankreich, Belgien und Deutschland mit Arbeitsplatz in Luxemburg rekonstruiert, die dort knapp die Hälfte (44%) der Arbeitskräfte stellen. Die Betrachtungen erfolgen entlang von territorialen Unterschieden zwischen den Grenzregionen (z.B. rechtlicher, infrastruktureller, beschäftigungs- oder vergütungsbezogener Art) sowie der Wahrnehmung der Grenzgänger am Arbeitsort und stützen sich auf Analysen der amtlichen Statistik sowie einer eigenen empirischen Untersuchung. Der Vortrag zeigt, dass die Nicht-Integration von Grenzregionen als Voraussetzung für grenzüberschreitende Arbeitnehmermobilität und in diesem Zusammenhang soziale Abgrenzungsprozesse als Ergebnisse von grenzüberschreitender Arbeitnehmermobilität thematisiert werden können.
University of Luxembourg: UniGR-Center for Border Studies
http://hdl.handle.net/10993/31507

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