Reference : Wie können demographische Aspekte von Migration und Integration mit Hilfe der Volkszä...
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Unpublished conference
Social & behavioral sciences, psychology : Sociology & social sciences
Social & behavioral sciences, psychology : Human geography & demography
Sustainable Development
http://hdl.handle.net/10993/28413
Wie können demographische Aspekte von Migration und Integration mit Hilfe der Volkszählung analysiert werden - Das Fallbeispiel Luxemburg
German
Heinz, Andreas mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Raval, Uma mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Willems, Helmut mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
16-Sep-2016
Yes
International
Statistische Woche
13.09-16.09.2016
DStatG, VDSt, DGD
Augsburg
Germany
[de] Migration ; Volkszählung ; Fertilität ; Binnenwanderung ; Zuwanderung ; Haushaltsmatrix
[de] Luxemburg ist in vielerlei Hinsicht ein Musterbeispiel für eine Migrationsgesellschaft: 46,0 % der 563.000 Einwohner sind Ausländer aus über 170 Ländern. Neben den drei Verwaltungssprachen Luxemburgisch, Französisch und Deutsch werden im Land 80 weitere Sprachen gesprochen. Im Vortrag möchten wir vorstellen, inwieweit folgende Aspekte mit den Daten der luxemburgischen Volkszählung analysiert werden können:
1. Klassifikation von Migration: Neben der eigenen Nationalität und dem eigenen Geburtsland wurde erhoben, in welchem Land die Eltern geboren wurden. Damit kann die Art der Migration einerseits sehr kleinteilig klassifiziert werden, andererseits steigt mit der Zahl der Kombinationen die Komplexität der Klassifikation, so dass ein Kompromiss zu finden ist. 2. Haushaltskonstellationen: Zur Unterscheidung von Haushaltskonstellationen hat das luxemburgische Statistikamt STATEC eine neue Frage entwickelt. Mit Hilfe dieser Frage ist es möglich, die Haushaltskonstellationen noch feiner zu untergliedern, als es die Vereinbarung der EU-Kommission zur Harmonisierung der Volkszählungen vorschreibt. Beispielsweise können mit Hilfe der Angaben verschiedene Arten von „Patchwork-Familien“ unterschieden werden.3. Fertilität: Zur Messung der Fertilität wurde nach der Zahl der lebend geborenen Kinder gefragt. Rund 20 Prozent der Frauen über 15 Jahren haben die Frage jedoch nicht beantwortet haben, so dass sich die Frage nach den Gründen für diesen „Item non-response“ stellt und welche Analysemöglichkeiten noch verbleiben. 4. Räumliche Mobilität: Um die räumliche Mobilität zu erfassen, wurde die Bevölkerung nach früheren Wohnorten gefragt. Anhand von Beispielen wird gezeigt, welche Analysemöglichkeiten diese Frage bietet. Der Vortrag veranschaulicht die genannten Aspekte mit den Daten der luxemburgischen Volkszählung. Da die Volkszählungen des Jahres 2011 in allen Ländern der EU stattfanden und weitgehend harmonisiert wurden, werden wir auch darauf eingehen, ob vergleichbare Analysen mit den Daten der deutschen Volkszählung auch möglich wären.
Researchers ; Professionals
http://hdl.handle.net/10993/28413

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