Reference : Burnout am Arbeitsplatz in Luxemburg
E-prints/Working papers : Already available on another site
Social & behavioral sciences, psychology : Social, industrial & organizational psychology
http://hdl.handle.net/10993/28149
Burnout am Arbeitsplatz in Luxemburg
German
[fr] Burnout au travail au Luxembourg
Sischka, Philipp mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Steffgen, Georges mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
14-Jun-2016
7
No
Luxembourg
[en] Burnout ; Quality of Work ; Luxembourg
[en] Die Burnoutprävalenz der luxemburgischen Arbeitnehmer liegt für 2013 bis 2015 zwischen 15,7 und 18,0%. Während Frauen 2013 eine höhere Burnoutprävalenz im Vergleich zu Männern aufweisen, verringert sich diese Differenz 2014 und 2015 etwas. Die 25-34 Jährigen Arbeitnehmer scheinen seltener von Burnout betroffen zu sein. Demgegenüber weisen die 35-44 und 45-54 Jährigen über alle drei Erhebungsjahre überdurchschnittliche Burnoutprävalenzen auf. Differenziert man die Arbeitnehmer nach Voll- und Teilzeitstellen, ergeben sich nur geringfügige Unterschiede. Arbeitnehmer, die 0-5 Jahre in ihrem jetzigen Betrieb arbeiten sind im Vergleich zu Arbeitnehmern mit einer längeren Betriebszugehörigkeitsdauer unterdurchschnittlich von Burnout betroffen. Arbeitnehmer, die eine Reduktion der Belegschaft in ihrem Betrieb konstatieren, sind deutlich stärker von
Burnout betroffen, als Personen, die keine Veränderung oder sogar eine Erhöhung der Belegschaft festgestellt haben. Arbeitnehmer, die von Aktionen zur Aufklärung
von Gesundheitsproblemen in ihrer Organisation berichten, sind ebenfalls weniger stark von Burnout betroffen im Vergleich zu Arbeitnehmern, die berichten, dass in den letzten drei Jahren keine Aktionen zur Aufklärung von Gesundheitsproblemen stattgefunden haben. Differenziert man die Arbeitnehmer nach ISCO-Berufsklassifikation, ist die Burnoutprävalenz unter Managern bzw. Führungskräften am Geringsten, bei Arbeitnehmern die Anlagen bedienen und Montageberufen als auch bei Technikern dagegen am höchsten. Arbeitnehmer mit
deutscher und luxemburgischer Nationalität sind seltener, Arbeitnehmer mit französischer und belgischer Nationalität dagegen öfter von Burnout betroffen.
Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) > Institute for Health and Behaviour
Chambre des salariés Luxembourg
Researchers ; Professionals ; General public
http://hdl.handle.net/10993/28149
http://www.csl.lu/qoeanalyse

File(s) associated to this reference

Fulltext file(s):

FileCommentaryVersionSizeAccess
Open access
Sischka, Steffgen (2016) - Burnout am Arbeitsplatz in Luxemburg.pdfDeutsche VersionPublisher postprint1.33 MBView/Open
Open access
Sischka, Steffgen (2016) - Burnout am Arbeitsplatz in Luxemburg (french).pdfFranzösische VersionPublisher postprint1.32 MBView/Open

Bookmark and Share SFX Query

All documents in ORBilu are protected by a user license.