Reference : Zwischen Planung und spontaner Ordnung - Stadtentwicklung von Phnom Penh 1860 bis 2010
Books : Book published as author, translator, etc.
Social & behavioral sciences, psychology : Human geography & demography
Arts & humanities : History
http://hdl.handle.net/10993/22406
Zwischen Planung und spontaner Ordnung - Stadtentwicklung von Phnom Penh 1860 bis 2010
German
[en] Between Planning and Spontaneous Order: Citiy development of Phnom Penh 1860-2010
Kolnberger, Thomas mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
2014
Abhandlungen zur Geographie und Regionalforschung, Band 17
Universität Wien - Institut für Geographie und Regionalforschung
540
978-3-900830-83-0
Vienna
Austria
[en] Phnom Penh ; Geography ; History
[en] Der vorliegende Band ist ein umfassendes Werk zur Stadtgeschichte und Stadtentwicklung von Phnom Penh von 1860 bis 2010, in dem ein weiter Bogen von der Stadtentwicklung während der französischen Kolonialherrschaft und den verschiedenen Phasen der Herrschaft der Khmer-Eliten über die Schreckensherrschaft des Khmer Rouge-Regimes bis hin zur parlamentarischen Monarchie seit 1993 spannt. Der interdisziplinäre Untersuchungsansatz, der nicht nur auf die Zugänge der historischen Wissenschaften und der Stadtgeographie zurückgreift, sondern auch Perspektiven der Politikwissenschaft, Soziologie und Architektur miteinbezieht, sollte das Werk nicht nur für Historiker/innen und Geograph/innen interessant machen, sondern darüber hinaus auch für eine generell an Stadtentwicklungsprozessen in Südostasien interessierte Leserschaft. Ausgangspunkte der umfassenden historisch-geographischen Analysen, in denen eine Fülle von bislang noch nicht wissenschaftlich bearbeitetem bzw. öffentlich nicht zugänglichem Quellen- und Archivmaterial, vor allem aus der Zeit des französischen Protektorats, ausgewertet wurde, sind zwei unterschiedliche Entwicklungsphasen, die gleichzeitig markante Zäsuren in der Stadtentwicklung darstellen: nämlich einerseits die Etablierung von Phnom Penh als Kolonialstadt in der Doppelfunktion sowohl als Sitz der französischen Protektoratsverwaltung als auch des kontinuierlich an Einfluss verlierenden Khmer-Königtums von den 1860er-Jahren bis zur Unabhängigkeit 1953 und andererseits der „Neustart“ von Phnom Penh durch seine „Wiederbesiedlung“ nach der Vertreibung der Khmer Rouge im Jahr 1979. Tatsächlich stellt Phnom Penh mit der radikalen De-Urbanisierung der Stadt während der Pol Pot-Zeit und der anschließenden Re-Urbanisierung wohl einen einmaligen Sonderfall in der jüngeren Geschichte Südostasiens dar, quasi eine „Laborsituation“, die eine Reihe interessanter Analyseperspektiven ermöglicht.
Fonds National de la Recherche - FnR ; University of Luxembourg - UL
Researchers ; Professionals ; Students ; General public
http://hdl.handle.net/10993/22406
http://www.univie.ac.at/geographie/ifgr/institut/publikationen/schriftenreihen/AGR.html
Request for download link / Für download-link: thomas.kolnberger@gmx.at; thomas.kolnberger@uni.lu ..................................................................................................................................................................Rezensionen / Reviews (in German Journals) of the printed version (book: Zwischen Planung und spontaner Ordnung - Stadtentwicklung von Phnom Penh 1860 bis 2010) ..................................................................... „Die Stadtgeschichte und –geografie Phnom Penhs leistet in allen Bereichen einen unverzichtbaren Beitrag und bietet eine in weiten Teilen höchst informative und leserliche Gesamtdarstellung.“

Daniel Bultmann in Internationales Asienform 45,3-4 (2014) 437-439.


„Die vorliegende Publikation umfasst den Zeitraum von 1860 bis 2010, den Schwerpunkt bildet dabei die Phase der französischen Protektoratsherrschaft: Es liegt erstmals eine ausgesprochen informative und durch die Auswertung bisher nicht zugängliches Quellen- und Archivmaterial auch höchst verdienstvolle historisch-geographische Gesamtdarstellung Phnom Penhs vor, die in absehbarer Zeit kaum übertroffen werden dürfte.“

Helmut Schneider in Südostasien – Zeitschrift für Politik-Kultur-Dialog 1 (2015), 64-65.


„Der Autor analysiert fächerübergreifend die Stadtentwicklung Phnom Penhs. Hier liegt ein Grundlagenwerk zur (Stadt-)Planung in bester geosystematischer Herangehensweise vor.“

Fabian Thiel in Erdkunde – Archive for Scientific Geography 69, 2 (2015), 196-197


„Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, da es das erst umfassende Werk zur Stadtentwicklung Phnom Penhs ist und damit einen Ausgangspunkt für weitergehende Forschung auf diesem Gebiet bietet. Aufgrund des interdisziplinären Ansatzes ist die Arbeit neben Asienwissenschaftlern außerdem auch für Wissenschaftler der Sozialwissenschaften, Architektur, Geographie, Politikwissenschaft und Geschichte relevant.“

Sebastian Tobginski in Asien – The German Journal on Contemporary Asia 135, April (2015), 112-113.

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