Reference : Migranten in den Medien der europäischen Grenzregion SaarLorLux (1990-2010). Eine ver...
Dissertations and theses : Doctoral thesis
Social & behavioral sciences, psychology : Communication & mass media
Arts & humanities : History
Arts & humanities : Languages & linguistics
http://hdl.handle.net/10993/21733
Migranten in den Medien der europäischen Grenzregion SaarLorLux (1990-2010). Eine vergleichende Inhalts- und Diskursanalyse
German
[en] Migrants in the media of the greater region SaarLorLux (1990-2010): A comparative content and discours analysis
Kreutzer Geb. Esposito, Elena mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
10-Jul-2015
University of Luxembourg, ​Walferdange, ​​Luxembourg
Saarland University, ​Saarbrücken, ​​Deutschland
Docteur en Sciences de Langage
400
Heimböckel, Dieter mailto
Zimmermann, Clemens mailto
Sieburg, Heinz mailto
Patrut, Iulia-Karin mailto
Parr, Rolf mailto
Hüser, Dietmar mailto
[de] Inhaltsanalyse ; Diskursanalyse ; Grenzforschung
[de] Aufbauend auf einem aus dem Forschungsstand und seinen Defiziten abgeleiteten Mehrmethodenansatz richtet die Studie von Elena Kreutzer ihren Fokus auf die kulturwissenschaftliche Grenzgebiets-Forschung mit Blick auf Medienanalysen. Dabei liegt ihr thematischer Fokus auf der Darstellung von Migranten in den Printmedien Saarbrücker Zeitung, Républicain Lorrain und Luxemburger Wort der als hochgradig interkulturell umschriebenen europäischen Grenzregion SaarLorLux. Die inhalts- und diskursanalytischen Ergebnisse zeigten im Inter-Media-Vergleich folgende Einsichten und Erkenntnisse auf: Einerseits stellten sich über die inhaltsanalytischen Befunde heraus, dass sich die nationalen Systemkontexte in den Medieninhaltsanalysen zu journalistischen Darstellungsmerkmalen, Themenagenden sowie Handlungs- und Aussagenträgern widerspiegeln. Andererseits konnte die Arbeit über die Interdiskursanalyse übergreifende Denkmuster eruieren: Diese wurden in einem gemeinsamen Grundbestand an Kollektivsymbolen und Argumentationsmustern nachgewiesen, der von kulturenübergreifenden, aber dennoch medienspezifischen Elementen ergänzt wurde. Dabei zeigt sich in allen drei Printmedien, dass topische Muster nicht nur defensiv zur Abwehr restriktiver Bestimmungen bzw. Bestätigung vorherrschender Abwehrdiskurse verwendet wurden, sondern zeitweise auch offensiv zur Begründung zuzugs- oder integrationsfavorisierender Maßnahmen. Während auf Basis der Pro- und Contra-Tendenz in der saarländischen und lothringischen Tageszeitung jedoch ein verstärkt problem- und risikoorientierter Blick auf Migration und Migranten ermittelt wurde, richtete die luxemburgische Zeitung ihren Fokus phasenweise auf Potentiale und Ressourcen von Einwanderung und Vielfalt in Luxemburg. Die europäische Grenzregion als Ganzes in Betracht ziehende Zusammenhänge wurden weitgehend mittels grenzüberschreitender Hinweise in Sonderseiten hergestellt. Als Hinweis auf eine grenzüberschreitend kommunizierende Grenzregion genügt dieser Befund jedoch nicht
Researchers ; Professionals ; Students ; General public
http://hdl.handle.net/10993/21733
FnR ; FNR784438 > Elena Kreutzer > > Migranten in der Wahrnehmung der Presse der Großregion: das Luxemburger Wort, Le Républicain Lorrain und die Saarbrücker Zeitung (1990 bis 2007) > 01/10/2010 > 14/08/2015 > 2010

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