Reference : Mediennutzung Jugendlicher in Luxemburg
Reports : Expert report
Social & behavioral sciences, psychology : Social, industrial & organizational psychology
http://hdl.handle.net/10993/21477
Mediennutzung Jugendlicher in Luxemburg
German
König, Andreas []
Steffgen, Georges mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
2015
Université du Luxembourg
INSIDE RESEARCH REPORTS
125
9789995993702
[de] Mediennutzung ; Computerspiele ; Luxemburg
[en] Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an luxemburgischen Jugendlichen zu deren Nutzungsverhalten von Computerspielen und des Internets vorgestellt. Ziel der Studie war zum einen, einen diesbezüglich aktualisierten Überblick, und zum anderen, bislang für Luxemburg noch fehlende Prävalenzdaten zur dysfunktionalen Nutzung zu gewinnen. Ausgehend von einem für die luxemburgische Stichprobe modifizierten Fragebogen, der im Rahmen der EU NET ADB Studie (Tsitsika et al., 2013) zum gleichen doppelten Zweck in sieben europäischen Ländern eingesetzt wurde, wurden n=362 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 21 Jahren in Papierform bzw. Online befragt, von denen n=265 den Fragebogen vollständig beantworteten (Papierversion: n=50, Online-Version: n=215). Erfasst wurden neben für den Internetzugang verwendeten Geräten und gewählten Orten vor allem das zeitliche Ausmaß der Nutzung von Computerspielen und Internet allgemein, sowie spezifisch die Häufigkeit, mit der bestimmten Online-Aktivitäten nachgegangen wird.
Die Ergebnisse lassen deutlich werden, dass Computerspiele und das Internet einen großen Teil der Freizeit der befragten Kinder und Jugendlichen einnehmen. Eine umfassende deskriptive und statistische Auswertung der erhobenen Daten zeigt auf, dass sich alle relevanten Parameter im Rahmen der zum Vergleich vorliegenden Daten aus anderen europäischen Ländern (Tsitsika et al., 2013) bewegen. Dies schließt allerdings auch die Feststellung eines vergleichbaren Handlungsbedarfs ein. Dieser betrifft neben präventiven und pädagogischen Maßnahmen der Hinführung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Computerspielen und Internet allgemein, sowie im Speziellen mit altersinadäquaten Inhalten, insbesondere die Versorgung des Anteils an Jugendlichen, die bereits ein klinisch auffälliges pathologisches Nutzungsverhalten zeigen.
http://hdl.handle.net/10993/21477

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