Reference : The role of causal ascriptions and perceptions of control in adaptation to chronic disease
Parts of books : Contribution to collective works
Social & behavioral sciences, psychology : Multidisciplinary, general & others
http://hdl.handle.net/10993/18564
The role of causal ascriptions and perceptions of control in adaptation to chronic disease
English
Ferring, Dieter mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Filipp, Sigrun-Heide [> >]
1987
Forschungsberichte aus dem Projekt Psychologie der Krankheitsbewältigung, Nr. 12. Trier: Universität, Fachbereich I - Psychologie, 1987, 19 Seiten, 7 Seiten Anhang, 23 Literaturang.
Trier: Universität, Fachbereich I – Psychologie.
Universität Trier
No
[de] Bewältigungsverhalten ; Kontrollüberzeugungen ; Attribution
[en] Die Rolle von kausalen Zuschreibungen und Kontrollwahrnehmungen bei der Bewältigung von chronischen Krankheiten wird untersucht. In einer Stichprobe von 97 Krebspatienten und 39 Herzinfarktpatienten wurden Attributionsstil, Attributionen in Bezug auf den Beginn der Krankheit, wahrgenommene Kontrolle über krankheitsbezogene Veränderungen und depressive Symptome mit Hilfe von Fragebögen erfasst ("Attributional Style Questionnaire" von Peterson und Mitarbeitern, deutsche Version der "Beck Hopelessness-Scale", "Self-Esteem Scale" von Rosenberg sowie eigens entwickelte Skalen). Wesentliche Ergebnisse waren: (1) Der Attributionsstil und die kausalen Attributionen in bezug auf den Beginn der Krankheit stimmten lediglich bezüglich der Dimension "Wahrgenommene Globalität kausaler Faktoren" überein, nicht jedoch bezüglich der Faktoren "Stabilität" und "Internalität". (2) Kausale Zuschreibungen in bezug auf den Beginn der Krankheit waren von depressiven Symptomen wie Hilflosigkeit und Selbstwertgefühl unabhängig. (3) Ein Zusammenhang zwischen Attributionsstil und depressiven Symptomen bestand lediglich bezüglich der Attributionsdimension "Globalität". (4) Die wahrgenommene aktuelle Kontrolle und die erwartete Kontrolle über krankheitsbedingte Folgen hingen stark mit depressiven Symptomen zusammen. (5) Das Alter war von allen Maßen individueller Wahrnehmungen und Attributionen unabhängig. Mit Zunahme der Zeit, die seit der Diagnose verstrichen war, wurden jedoch kausale Faktoren zunehmend external attribuiert. Diese Befunde werden im Kontext einer für notwendig gehaltenen Modifikation des Paradigmas der gelernten Hilflosigkeit diskutiert.
http://hdl.handle.net/10993/18564

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