Reference : Komplexes Problemlösen in Large Scale Assessments: Konstruktvalidität eines innovati...
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Unpublished conference
Social & behavioral sciences, psychology : Education & instruction
http://hdl.handle.net/10993/18259
Komplexes Problemlösen in Large Scale Assessments: Konstruktvalidität eines innovativen Assessments
English
[en] Complex problem solving in large scale assessments: Construct validity of an innovative assessment
Mainert, Jakob mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Education, Culture, Cognition and Society (ECCS) >]
Greiff, Samuel mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Education, Culture, Cognition and Society (ECCS) >]
22-Sep-2014
Yes
Yes
National
49. conference of the Deutsche Gesellschaft für Psychologie
22.09.2014
DGPs
Bochum
Germany
[de] Komplexes Problemlösen ; Validierung ; Large Scale Assessments
[de] Aktuelle Tests zum Komplexen Problemlösen (KPL) geben an dynamische und interaktive Probleme, wie sie beim Lernen und am Arbeitsplatz immer mehr vorkommen, zu simulieren. Dabei überschneidet sich KPL empirisch teilweise mit allgemeiner Intelligenz. Einzelbefunde sagen zwar Erfolg in Schule und Beruf durch KPL über Intelligenz hinaus vorher, doch spätestens mit der Aufnahme in Large Scale Assessments (LSA) wie PISA steht eine Validierung von KPL auf Konstruktebene aus, um die Anwendbarkeit in LSA empirisch zu fundieren. Ergebnisse zu konvergenter, divergenter und prädiktiver Validität dreier Messinstrumente für KPL sind die Ausganglage für die Fragestellungen, ob (1) drei KPL-Tests empirisch konvergieren, (2) KPL klar abgrenzbar von Intelligenz ist und (3) KPL auf Konstruktebene Schulerfolg vorhersagt?
Wir untersuchten eine studentische Stichprobe (n=339) mit KPL-Tests ähnlicher zugrundeliegender Struktur und einem Matrizentest zu schlussfolgerndem Denken als Intelligenzmaß. Schulnoten als Maß für Schulerfolg wurden ebenfalls erhoben. Für Frage (1) kam ein Multitrait-Multimethod-Ansatz zum Einsatz, der die Generalisierbarkeit von Ergebnissen einzelner Messmethoden auf die Konstruktebene empirisch prüft. Für die Fragen (2) und (3), die Zusammenhänge zu schlussfolgerndem Denken und Schulerfolg betrachten, verwendeten wir Strukturgleichungsmodelle.
Mit Konsistenzmaßen zwischen .50 und .60 sind die KPL-Tests ausreichend konvergent in dem, was sie messen. Damit sind die KPL-Werte relativ unabhängig von ihren Instrumenten. Wir haben auch Hinweise, dass KPL verschieden ist von Intelligenz, indem letzteres zwei KPL Dimensionen, Wissenserwerb und Wissensanwendung, nur mit βERW=.49 und βANW=.53 vorhersagte. Schulerfolg klärte KPL unabhängig von Intelligenz für naturwissenschaftliche Fächer mit βKPL=.22 auf. Die Ergebnisse bestätigen die Anwendbarkeit von innovativen KPL Assessments auch in sehr großen Erhebungen und stärken nicht zuletzt die Tragfähigkeit von Entscheidungen in der Praxis, die auf solche Ergebnisse zurückgreift und auf deren Validität angewiesen ist.
http://hdl.handle.net/10993/18259

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