Reference : Psychophysiologische Indikatoren für Interozeption: Kognition und Klinik
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Paper published in a book
Social & behavioral sciences, psychology : Neurosciences & behavior
http://hdl.handle.net/10993/17260
Psychophysiologische Indikatoren für Interozeption: Kognition und Klinik
German
Schulz, André mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Integrative Research Unit: Social and Individual Development (INSIDE) >]
Bertsch, K. []
2014
Abstractband 40. Tagung "Psychologie und Gehirn"
Verleger, R.
Krämer, U.
Beyer, F.
Schildmann, M.
Tzvi, R.
Wilhoeft, A.
University Press
28
Yes
Lübeck
Germany
40. Tagung "Psychologie und Gehirn"
19-06-2014 to 21-06-2014
Lübeck
Germany
[en] Interozeption – die Wahrnehmung von Körpersignalen – spielt bei vielen psychologischen Prozessen eine wichti-ge Rolle, z.B. beim subjektiven Erleben von Emotionen oder bei der Symptomgenese körperbezogener psychi-scher Störungen. Neben Herzschlagdetektionstests, die als Indikator für die interozeptive Genauigkeit heran-gezogen werden, existieren außerdem einige psychophy-siologische Methoden für die Erfassung interozeptiver Prozesse, wie Herzschlag-evozierte Potenziale, respira-torische Widerstände oder die Kopplung von Stimulus-präsentation an den kardialen Zyklus. Ziel dieses Sym-posiums ist es, neue Erkenntnisse zu psychophysiolo-gischen Mechanismen von Interozeption zu präsentieren, die auf unterschiedliche viszerale Organe zurückgehen, sowie deren Integration in normales und pathologisches Erleben und Verhalten zu diskutieren.
Zunächst wird Thomas M. Schilling (Universität Trier) den Einfluss von baro-afferenter neuronaler Signalüber-mittlung auf die Integration multisensorischer Stimuli diskutieren. Daraufhin präesentiert Sibylle Petersen (KU Leuven) Ergebnisse zu Effekten von Kategorisierung von Atemwiderständen auf Wahrnehmung und Atem-verhalten, sowie Zusammenhang dieser Effekte mit Furcht vor interozeptiven Reizen. Zoé van Dyck (Uni-versität Luxemburg) wird anschließend einen Vortrag zum Einfluss von kurzzeitiger Nahrungsdeprivation auf die Herzschlagdetektionsgenauigkeit halten. Von Laura Müller (Universitätsklinikum Heidelberg) werden Daten zu Herzschlag-evozierten Potenzialen als Indikatoren für die kortikale Verarbeitung afferenter Signale aus dem kardiovaskulären System bei Boderline-Persönlichkeits-störung im Vergleich zu Gesunden präsentiert. Zum Abschluss diskutiert André Schulz (Universität Luxem-burg) Konvergenzen und Divergenzen von interozepti-ven Selbstberichten, Herzschlagdetektionsgenauigkeit und Herzschlag-evozierter Potenziale bei Depersonalisa-tions-/Derealisationsstörung im Vergleich zu Gesunden.
http://hdl.handle.net/10993/17260

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