Reference : Entwicklung der Argumentationsfähigkeit von Geschwistern bei sukzessiver Zweisprachig...
Scientific congresses, symposiums and conference proceedings : Unpublished conference
Arts & humanities : Languages & linguistics
http://hdl.handle.net/10993/14674
Entwicklung der Argumentationsfähigkeit von Geschwistern bei sukzessiver Zweisprachigkeit. Eine Fallstudie.
English
[lb] Development of persuasive speech of two emergent bilingual children. A case study.
Kirsch, Claudine mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Languages, Culture, Media and Identities (LCMI) >]
28-Jun-2013
15
http://www.ph-heidelberg.de/journalisten/veranstaltungen-termine/artikel/mehrsprachigkeit-als-chance.html
No
No
International
Mehrsprachigkeit als Chance.Fünfte internationale Tagung zu Herausforderungen und Potenziale von Mehrsprachigkeit in Schule, Hochschule und weitere Bildungsinstitutionen am 28. - 29.06.13
from 28.6 to 29.6
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Heidelberg
Germany
[en] persuasive speech ; bilingualism ; early childhood
[en] Die Argumentationsfähigkeit ist ein integraler Teil täglicher Gespräche. Trotzdem wurde sie wenig bei kleinen Kindern untersucht. Die wenigen Studien haben gezeigt, dass drei bis sechsjährige Kinder viele verschiedene Strategien benutzen, wie zum Beispiel fragen, behaupten, bitten, begründen, protestieren oder bedrohen (Bartsch, Wright & Estes, 2010; Trawick-Smith, 1992; Weiss & Sachs, 1991). Die Anzahl und der Typ der Strategien ändern mit der kindlichen Entwicklung (Bartsch, Wright und Estes 2010, Kline & Clinton 1998, Nippold 1994). Momentan gibt es wenig Studien mit jungen zweisprachigen Kindern.

Diese Studie untersucht die Argumentationsfähigkeit von zweisprachigen Brüdern im Alter von 3 und 5 Jahren über einen Zeitraum eines Jahres. Zu Beginn der Studie sprachen die Kinder Englisch, verstanden aber Luxemburgisch. Durch den Umzug nach Luxemburg wurden sie bald mehrsprachig. Die Datenerhebung bestand aus Videoaufzeichnungen und Beobachtungen. Der Schwerpunkt der Analyse lag auf den benutzten argumentativen Strategien, den Sprachen und den Veränderungen.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Dreijährige weniger Strategien benutzte und hauptsächlich auf Behauptungen, Bitten und Protestieren zurückgriff. Der Fünfjährige benutzte mehr und mehr verschiedene Strategien aufgrund seiner verbesserten sprachlichen und intellektuellen Fähigkeiten und seines erhöhten sozialen Bewusstseins. Zweisprachige Strategien wurden von beiden Kindern selten benutzt. Die Anzahl der non-verbalen Strategien fiel und die Länge und Komplexität der Äußerungen in beiden Sprachen erhöhte sich.
http://hdl.handle.net/10993/14674

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