Reference : La paix des Pyrénées et son impact en Lorraine et au Luxembourg / Der Pyrenäenfriede ...
Books : Collective work published as editor or director
Arts & humanities : History
http://hdl.handle.net/10993/1437
La paix des Pyrénées et son impact en Lorraine et au Luxembourg / Der Pyrenäenfriede von 1659 und seine Auswirkungen auf Lothringen und Luxemburg. Actes du colloque international organisé du 5 au 7 novembre 2009 au Musée d'Histoire de la Ville de Luxembourg
French
Thewes, Guy [Musée d'Histoire de la Ville de Luxembourg]
Uhrmacher, Martin mailto [University of Luxembourg > Faculty of Language and Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) > Identités, Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) >]
Gantelet, Martial [> >]
2010
Editions Saint-Paul
Hémecht, Revue d'histoire luxembourgeoise/Zeitschrift für Luxemburger Geschichte 62 (3/4)
303
Luxembourg
Luxembourg
[de] paix des Pyrénées ; Pyrenäenfriede ; Frühe Neuzeit ; Staatenbildung ; Grenzveränderungen ; historische Kartographie ; transnationale Geschichtsschreibung ; Identität ; Herrschaftswechsel
[de] Mit der Unterzeichnung am 7. November 1659 beendet der Pyrenäenfriede (vorübergehend) den Konflikt zwischen den damaligen europäischen Großmächten Spanien und Frankreich. Dieser historische Vertrag muss im Rahmen der damaligen internationalen Zusammenhänge, der diplomatischen Beziehungen, des Prozesses der Staatenbildung und der Kriegsführung des 17. Jahrhunderts gesehen werden. Der Vertrag hat Auswirkungen sowohl auf europäischer wie auf regionaler Ebene, denn es werden Grenzen nachgezogen und Territorien getauscht. Städte wie Thionville, Montmédy, Damvillers, Marville oder Yvois werden französisch. Die neue Grenze zwischen den Spanischen Niederlanden und Frankreich wird erst nach zähen Verhandlungen festgelegt und gibt Ursache zu vielfältigen Beanstandungen. Der Verlauf wird erst unter österreichischer Herrschaft im Grenzvertrag von 1769 eindeutig geklärt. Doch was bedeuten Grenzlinien im 17. Jahrundert? Wie zeigt sich die Grenze physisch? Was trägt die Kartographie bei? Die französischen Eroberungen führen zur Teilung sehr alter territorialer Einheiten. Es soll untersucht werden, wie die Bevölkerung den Herrschaftswechsel erlebt und gesehen hat. Wurde er einfach hingenommen, oder gibt es im Gegenteil Zeugnisse einer feindlichen Einstellung zu Frankreich? Wie wurde eine Region befriedet, die seit Jahrzehnten in permanenter Unsicherheit lebte? Welche ökonomischen und demographischen Auswirkungen hatte der Vertrag in der luxemburgischen und der lothringischen Region? Leitete er einen wirtschaftlichen und demographischen Niedergang in den annektierten Städten ein? Führte der Vertrag zu einer Neuordnung des politischen und wirtschaftlichen Raumes? Luxemburg verliert seine fruchtbarsten und wirtschaftlich weitest entwickelten Territorien. Allerdings bleiben zahlreiche ökonomische, kulturelle und religiöse Verbindungen über die die neuen Grenzen hinaus bestehen. 350 Jahre später ist der Verlauf dieser Grenze noch immer in der Erinnerung der betroffenen Region präsent. In Luxemburg ist das Jahr 1659 ins kollektive Gedächtnis eingegangen als „erste Teilung“ des nationalen Territoriums. Wie sieht es in Lothringen und im Saarland aus? Hier sollen die Interpretationen des historischen Ereignisses und seiner Konsequenzen durch die verschiedenen nationalen Geschichtsschreibungen verglichen werden.
Researchers ; Professionals ; Students
http://hdl.handle.net/10993/1437

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