References of "Technikgeschichte"
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See detailReview: Karl Pichol (2016). Geschichte(n) rund ums Papier. Ahlen: Eigenverlag
Krebs, Stefan UL

in Technikgeschichte (2018), 85(2), 136

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See detailHands-on! Plädoyer für eine experimentelle Medienarchäologie
Fickers, Andreas UL

in Technikgeschichte (2015), 82(1), 67-85

Inspired by experiences with doing experimental research in the fields of history of science, archaeology and musicology this essay aims at reflecting on the heuristic potential of experimental media ... [more ▼]

Inspired by experiences with doing experimental research in the fields of history of science, archaeology and musicology this essay aims at reflecting on the heuristic potential of experimental media archaeology for a history of technology interested in the sensorial dimension of technology. Based on the concept of re-enactment, experimental media archaeology tries to explore new ways of experiencing and understanding the materiality of media technologies by interacting with these objects in a playful manner. In order to do so, the article argues, we need to de-auratize historical objects and turn the historian – which to often remains within the textual realm when studying the past media practices – into an experimenter and the museum into a laboratory. Ziel dieses Essays ist es, experimentelle Medienarchäologie als alternative Methode einer sinnes- und objektorientierten Technik- und Mediengeschichtsschreibung zu skizzieren. Basierend auf den Erfahrungen im Bereich experimenteller Wissenschaftsgeschichte, der experimentellen Archäologie sowie der historisch informierten Aufführungspraxis in der Musik soll das erkenntnistheoretische Potenzial eines objekt- und sinnesorientierten experimentellen Zugangs im Bereich der Medien- und Technikgeschichte diskutiert werden. In bewusster Abgrenzung von klassischen medienarchäologischen Arbeiten, deren methodologisches Repertoire sich meist in der Diskursanalyse erschöpft, zielt die experimentelle Medienarchäologie auf eine spielerische Heuristik, in deren Mittelpunkt die Methode des „re-enactment“ steht. [less ▲]

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See detailIst es Zeit für einen „sensorial turn“? Zur Sinnlichkeit der Technik(geschichte)
Krebs, Stefan UL

in Technikgeschichte (2015), 82(1), 3-9

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See detail“Notschrei eines Automobilisten” oder die Herausbildung des Kfz-Handwerks in Deutschland
Krebs, Stefan UL

in Technikgeschichte (2012), 79(3), 185206

Der folgende Beitrag beschreibt die Entwicklung des deutschen Kfz-Gewerbes in der Zwischenkriegszeit. Dazu untersucht er die soziale Praxis des Autoreparierens nach dem Ersten Weltkrieg und insbesondere ... [more ▼]

Der folgende Beitrag beschreibt die Entwicklung des deutschen Kfz-Gewerbes in der Zwischenkriegszeit. Dazu untersucht er die soziale Praxis des Autoreparierens nach dem Ersten Weltkrieg und insbesondere die Herausbildung des selbständigen Kfz-Handwerks in den 1930er Jahren. Von besonderem Interesse ist dabei das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Automobilbesitzern und Mechanikern, sowie die konfliktreiche Beziehung zwischen spezialisierten Kfz-Mechanikern und den sogenannten Ad-hoc-Mechanikern. Erkenntnisleitendes Interesse ist dabei die Frage, wie sich im Untersuchungszeitraum die gesellschaftliche Zuschreibung von Reparaturkompetenz wandelte. Kernthese ist, dass sich in den 1930er Jahren die Regeln des Reparierens wandelten. Während die bürgerlichen Selbstfahrer nach dem Ersten Weltkrieg zunächst als dominante Akteure auftraten, die erfolgreich umfassende Fahrkompetenzen unter Einschluss des Reparierens für sich reklamierten, erlangten mit der Professionalisierung des Kfz-Handwerks die Kfz-Meister eine neue Autoritätsstellung. Ihre neue Konsekrationsmacht nutzten sie, um sowohl den Ad-hoc-Mechanikern als auch den Automobilisten ihre Reparaturkompetenz abzusprechen und beide Gruppen von der sozialen Praxis des Reparierens auszuschließen. [less ▲]

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See detailBook review: Crystals that flow
Lagerwall, Jan UL

in Technikgeschichte (2006), 73

Ein bekanntes Zitat von Mark Twain lautet "ein Klassiker ist ein Werk, das jeder gelesen ha- ben möchte, aber niemand lesen will". Mit dem ausgezeichneten Buch Crystals that flow - classic papers from the ... [more ▼]

Ein bekanntes Zitat von Mark Twain lautet "ein Klassiker ist ein Werk, das jeder gelesen ha- ben möchte, aber niemand lesen will". Mit dem ausgezeichneten Buch Crystals that flow - classic papers from the history of liquid crystals haben die drei Autoren Timothy J. Sluckin, David A. Dunmur und Horst Stegemeyer, vielen technik- und wissenschaftsinteressierten Le- sern das Klassikerlesen wesentlich erleichtert, da sie in diesem Buch 46 klassische Artikel aus der Geschichte der Erforschung und technischen Anwendung von Flüssigkristalle zu- sammengestellt haben. Sie erzählen damit die Geschichte, wie eine ‚akademische Kuriosität’, entdeckt Ende des neunzehnten Jahrhunderts, erst unsere Vorstellung von den Aggregatzu- ständen kondensierter Materie verändert hat, und danach zu einer Schlüsseltechnologie ent- wickelt wurde, die die Grundlagen der heutigen Multimillionen-Euro-Industrie der Flachbild- schirme liefert (LCD = Liquid Crystal Display, also Flüssigkristallanzeige). ... [less ▲]

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See detailIn Celluloidgewittern : Die mediale Konstruktion von Wissenschaft und Technik als Paradigma des Ersten Weltkrieges
Fengler, Silke; Krebs, Stefan UL

in Technikgeschichte (2005), 72(3), 227-241

Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Inszenierung (und Bewertung der Rolle?) von Wissenschaft und Technik im Ersten Weltkrieg in populärwissenschaftlichen deutschen TV-Dokumentationen auseinander. Er ... [more ▼]

Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Inszenierung (und Bewertung der Rolle?) von Wissenschaft und Technik im Ersten Weltkrieg in populärwissenschaftlichen deutschen TV-Dokumentationen auseinander. Er leistet einen Beitrag zur Diskussion um den Umgang mit Bildern in der Geschichtswissenschaft und ihrer Verwendung zur medialen Konstruktion von Vergangenheit. Die problematische Kernaussage der TV-Dokumentatoren – natur- und ingenieurwissenschaftliche Forschung und Entwicklung neuer Waffensysteme sowie die industrielle Massenfertigung von Rüstungsgütern und ihr ungehemmter Einsatz hätten der Kriegsführung eine völlig neue, moderne Dimension, wird im ersten Teil anhand aktueller Forschungsergebnisse zum Ersten Weltkrieg kritisch beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass Wissenschaft und Technik tatsächlich nur einen Teilaspekt des vielschichtigen, normativ aufgeladenen Phänomens der Moderne darstellen, die Filmemacher also mit einem verengten Modernitätsbegriff arbeiten. (Das eigentliche Wesen des Ersten Weltkriegs – die Gleichzeitigkeit moderner und rückständiger Elemente – gerät in den Dokumentationen aus dem Blick?) Der zweite Teil des Beitrags beschäftigt sich mit der Inszenierungsform (mit den Modalitäten der Inszenierung? mit der Art und Weise der Inszenierung?) zeitgenössischen Bildmaterials und fragt nach möglichen Ursachen für die von den TV-Autoren gewählte Darstellungs- und Erzählform. Die Entscheidung der Filmemacher, ihre Erzählung anhand einer durchgehenden Illustrierung mit zeitgenössischem Bildmaterial zu entwickeln, hat gravierende Folgen für die Erzählinhalte: eine ausführliche Bildanalyse zeigt, dass die Autoren der inneren Logik zeitgenössischer Filmaufnahmen und den darin eingravierten Diskursen in weiten Teilen folgen. Die Bildauswahl und –kommentierung verzichtet auf eine quellenkritische Analyse, was die oben erwähnte verkürzte (verzerrte?) Darstellung des Ersten Weltkrieges zur Folge hat. Rekombinationen zeitgenössischer Aufnahmen tragen auch dazu bei, eine – von heutigen ästhetischen Konzepten geprägte – Idee des modernen Krieges zu perpetuieren. Und schließlich knüpft die spezifische Darstellungs- und Erzählform über den Ersten Weltkrieg an aktuelle Strömungen der bundesdeutschen Erinnerungskultur an. [less ▲]

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