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See detailDigitalisierung der Arbeit in Luxemburg - Teil 3
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2018)

Arbeitnehmer unterscheiden sich hinsichtlich dem Grad durch den ihre Arbeit von der Digitalisierung betroffen ist sowie durch die Auswirkungen, die die Digitalisierung auf ihre Arbeit und ihr Arbeits(er ... [more ▼]

Arbeitnehmer unterscheiden sich hinsichtlich dem Grad durch den ihre Arbeit von der Digitalisierung betroffen ist sowie durch die Auswirkungen, die die Digitalisierung auf ihre Arbeit und ihr Arbeits(er)leben haben. Arbeitnehmer, deren Arbeit stärker durch die Digitalisierung beeinflusst ist, erleben tendenziell mehr Partizipation, Feedback und Autonomie auf ihrer Arbeit. Gleichzeitig weisen sie auch mehr emotionale und mentale Anforderungen, sowie mehr Zeitdruck auf. Arbeitnehmer, deren Arbeit nur in geringem Maß von der Digitalisierung betroffen ist, sind dagegen weniger von emotionalen und mentalen Anforderungen, sowie von Zeitdruck, Konkurrenz und Mobbing betroffen. Insbesondere die geringere Planbarkeit von Arbeitszeit und Freizeit sowie die stärkere Überwachung und Kontrolle der Arbeitsleistung sind negative Konsequenzen der Digitalisierung, die zu einem verstärkten Erleben von emotionalen und mentalen Anforderungen sowie von Zeitdruck, Konkurrenz und Mobbing führt. Die Möglichkeit durch die Digitalisierung auch von zuhause oder von unterwegs arbeiten zu können führt einerseits zu mehr wahrgenommener Autonomie, andererseits ist dieses Potenzial der Digitalisierung auch mit negativen Konsequenzen verknüpft (z.B. erhöhter Zeitdruck). [less ▲]

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See detailDigitalisierung der Arbeit in Luxemburg - Teil 2
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2018)

Arbeitnehmer mit höherer formaler Bildung sowie Arbeitnehmer, die als Manager und Führungskräfte, in akademischen Berufen, als Techniker und als Bürokräfte arbeiten, berichten eher von einer gestiegenen ... [more ▼]

Arbeitnehmer mit höherer formaler Bildung sowie Arbeitnehmer, die als Manager und Führungskräfte, in akademischen Berufen, als Techniker und als Bürokräfte arbeiten, berichten eher von einer gestiegenen Entscheidungsfreiheit, von geringerer körperlicher Belastung, von mehr Aufgaben, von der Notwendigkeit ständiger Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten sowie einer erhöhten Arbeitsleistung durch die Digitalisierung. Insbesondere Hilfsarbeitskräfte geben seltener an sowohl von den Vorteilen aus auch von den Nachteilen der Digitalisierung betroffen zu sein. Differenziert nach Geschlecht oder nach Alter ergeben sich oft nur geringfügige Unterschiede. [less ▲]

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See detailDigitalisierung der Arbeit in Luxemburg - Teil 1
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2018)

Die Digitalisierung steht derzeit im Fokus der öffentlichen und politischen Debatte. Im Folgenden wird dargestellt, wie Arbeitnehmer in Luxemburg ihre Arbeit durch die Digitalisierung beeinflusst sehen ... [more ▼]

Die Digitalisierung steht derzeit im Fokus der öffentlichen und politischen Debatte. Im Folgenden wird dargestellt, wie Arbeitnehmer in Luxemburg ihre Arbeit durch die Digitalisierung beeinflusst sehen. Hierbei werden die verschiedenen Formen der Digitalisierung sowie die Angst durch den technischen Fortschritt seinen Arbeitsplatz zu verlieren näher beleuchtet. Manager und Führungskräfte, Arbeitnehmer in akademischen Berufen, Techniker sowie Bürokräfte konstatieren einen starken Einfluss der Digitalisierung auf ihre Arbeit. Diese Einschätzung fällt für Arbeitnehmer in Dienstleistungs- und in Handwerksberufen sowie für Bedienern von Anlagen und Hilfsarbeitskräfte moderater aus. Während Manager und Führungskräfte, sowie Arbeitnehmer in akademischen Berufen vor allem die Bedeutung von elektronischer Kommunikation und unterstützender elektronischer Geräte hervorheben, kommt für Techniker und Arbeitnehmer in Handwerksberufen auch noch das Arbeiten mit computergesteuerten Maschinen oder Robotern hinzu. Die mit der Digitalisierung und dem technischen Fortschritt häufig debattierte Angst vor Arbeitsplatzverlust ist insgesamt moderat ausgeprägt. Etwas stärker ist diese bei Arbeitnehmern der Altersgruppe ab 35 Jahren sowie bei Bedienern von Anlagen und Bürokräften ausgeprägt. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailWorking conditions and work-related anger: A longitudinal perspective
Steffgen, Georges UL; Sischka, Philipp UL

Scientific Conference (2017, November 24)

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See detailArbeitsmotivation von Arbeitnehmern in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2017)

Die europäische Studie EWCS (Eurofund, 2016a, 2016b) zeigt auf, dass sich die Arbeitsmotivation der Arbeitnehmer in Luxemburg eher im mittleren Bereich wiederfindet. Die nationale Studie Quality of Work ... [more ▼]

Die europäische Studie EWCS (Eurofund, 2016a, 2016b) zeigt auf, dass sich die Arbeitsmotivation der Arbeitnehmer in Luxemburg eher im mittleren Bereich wiederfindet. Die nationale Studie Quality of Work Index belegt nur geringfügige Unterschiede der Arbeitsmotivation sowohl zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern als auch zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Arbeitnehmer in einer Vorgesetztenposition, Manager und Führungskräfte zeigen im Durchschnitt eine höhere, Hilfsarbeitskräfte dagegen im Durchschnitt eine geringere Arbeitsmotivation. Überdurchschnittlich motiviert erweisen sich Arbeitnehmer in Nichtregierungsorganisationen (NGO). Die Arbeitsmotivation ist dabei mit verschiedenen psychosozialen Abeitsbedingungen sowie Arbeitsrahmenbedingungen korreliert. Parizipation an Entscheidungen, Feedback von Kollegen und Vorgesetzten, Kooperation unter Kollegen sowie Rollenklarheit sind positiv mit Arbeitsmotivation assoziert, das Erleben von Konkurrenz und Mobbing sind hingegen negativ assoziiert. Hinsichtlich Arbeitsrahmenbedingungen weist vor allem Arbeitsplatzsicherheit einen hohen Zusammenhang mit der Arbeitsmotivation auf, gefolgt von Einkommenszufriedenheit und Ausbildungsmöglichkeiten. [less ▲]

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See detailGesundheitsverhalten von Arbeitnehmern in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2017)

Insbesonders unter den jüngeren Arbeitnehmern und unter den Arbeitnehmern mit geringer Bildung ist der Anteil der Raucher vergleichsweise hoch. Männliche und ältere Arbeitnehmer weisen wieder einen ... [more ▼]

Insbesonders unter den jüngeren Arbeitnehmern und unter den Arbeitnehmern mit geringer Bildung ist der Anteil der Raucher vergleichsweise hoch. Männliche und ältere Arbeitnehmer weisen wieder einen vergleichsweise hohen Alkoholkonsum auf. Differenziert nach Berufsgruppen zeigen vor allem Arbeitnehmer in Handwerksberufen sowie Manager und Führungskräfte einen hohen Alkoholkonsum. Die Arbeitnehmer in der jüngsten Altersgruppe (16 bis 24 Jährige) schlafen durchschnittlich etwas länger, im Vergleich zu den älteren Arbeitnehmern. Außerdem ist die Sporthäufigkeit in der jüngsten Altersgruppe am höchsten. Männliche Arbeitnehmer sowie Arbeitnehmer ohne Partner oder ohne Kinder treiben ebenfalls überduchschnittlich häufig Sport. Etwa 17% der Arbeitnehmer leidet unter Adipositas. Knapp 30% der Arbeitnehmer leidet manchmal oder häufiger an gesundheitlichen Problemen. Unter den gesundheitlichen Problemen sind Rückenprobleme besonders häufig, gefolgt von Schlafschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Herzprobleme sind dagegen eher selten ausgeprägt. Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss sowie Manager und Führungskräfte sind seltener von Gesundheitsproblemen betroffen. Gesundheitliche Probleme sind insgesamt mit Zigarettenkonsum, Schlafstunden pro Tag, Sporthäufigkeit und Body Mass Index assoziiert: Je weniger geraucht wird, je mehr geschlafen und Sport getrieben wird und je geringer das körperliche Gewicht der Arbeitnehmer, desto weniger Gesundheitsprobleme liegen tendenziell vor. [less ▲]

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See detailTesting measurement Invariance in a CFA framework – State of the art
Sischka, Philipp UL

Poster (2017, March 31)

In recent years, several studies have stressed out the importance to guarantee the comparability of theoretical constructs (i.e. measurement invariance) in the compared units (e.g., groups or time points ... [more ▼]

In recent years, several studies have stressed out the importance to guarantee the comparability of theoretical constructs (i.e. measurement invariance) in the compared units (e.g., groups or time points) in order to conduct comparative analyses (e.g. Harkness, Van de Vijver, & Mohler, 2003; Meredith, 1993; Vandenberg, & Lance, 2000). If one does not test for measurement invariance (MI) or ignores lack of invariance, differences between groups in the latent constructs cannot be unambiguously attributed to ‘real’ differences or to differences in the measurement attributes. One approach to test for MI is in a confirmatory factor analysis (CFA) framework. In this framework, MI is usually tested with a series of model comparisons that define more and more stringent equality constraints. The presentation will be about new developments in the MI-CFA framework. Among other things, the presentation tries to answer the following questions: • Which scale setting method to use (marker variable, fixed factor or effect coding method) when testing for MI? • Should a top-down- or bottom-up-approach be used? • How to test MI with a large number of groups (>30)? • What are the possibilities to evaluate whether MI exists (e.g., statistical significance of the ∆² after Bonferroni adjustment, changes in approximate fit statistics, magnitude of difference between the parameter estimates)? • How to determine confidence intervals for fit indices? • Can MI be graphically analyzed? • How can be dealt with non-invariance? These questions will be tried to answered by an application to a real world dataset (N ~ 40.000), with a one-factor/five indicator model of a well-being scale tested in 35 groups. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailThe influence of Forced Answering on response behavior in Online Surveys: A reactance effect?
Sischka, Philipp UL; Mergener, Alexandra; Neufang, Kristina Marliese et al

Poster (2017, March 16)

Relevance: Recent studies have shown that the use of the forced answering (FA) option in online surveys results in reduced data. They especially examined that forcing respondents to answer questions in ... [more ▼]

Relevance: Recent studies have shown that the use of the forced answering (FA) option in online surveys results in reduced data. They especially examined that forcing respondents to answer questions in order to proceed through the questionnaire leads to higher dropout rates and lower answer quality. However, no study researched the psychological mechanism behind the correlation of FA on dropout and data quality before. This response behavior has often been interpreted as psychological reactance reaction. So, the Psychological Reactance Theory (PRT) predicts that reactance appears when an individuals’ freedom is threatened and cannot be directly restored. Reactance describes the motivation to restore this loss of freedom. Respondents could experience FA as a loss of freedom, as (s)he is denied the choice to leave a question unanswered. According to PRT, possible reactions in this situation might be to quit survey participation, to fake answers or to show satisficing tendencies. Research content: This study explores the psychological mechanism that effects response behavior in FA condition (compared to non-FA- condition). Our major hypothesis is that forcing respondents to answer will cause reactance, which turns into increasing dropout rates, decreasing answer quality and a satisficing behavior. Methods and Data: We used an online survey-experiment with two conditions (forced and non-forced answering instructions). The sample consists of 914 participants. Throughout the whole questionnaire, a dropout button was implemented on each page. In both conditions, this button led to the same page that fully compliant participants reached at the end of the questionnaire. Reactance was measured with a self-constructed four-item reactance scale. To determine answer quality, we used self-report for faking as well as the analysis of answers to open ended questions. Results: Zero-order effects showed that FA increased state reactance and questionnaire dropout as well as it reduced answer length in open-ended questions. Mediation analysis (Condition -> state reactance -> dropout/answer quality) supported the hypothesis of reactance as an underlying psychological mechanism behind negative FA effects on data quality. Added Value: This is the first study which offers statistical evidence for the often proposed reactance effect influencing response behavior. This offers a base for a deeper psychological reflection of the use of the FA-option. [less ▲]

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See detailWohlbefinden von Arbeitnehmern in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2017)

Vergleicht man die Teilnehmer der Quality of Work Index Luxembourg Umfrage mit anderen europäischen Arbeitnehmern, zeigen die Teilnehmer aus Luxemburg im Durchschnitt ein geringeres Wohlbefinden ... [more ▼]

Vergleicht man die Teilnehmer der Quality of Work Index Luxembourg Umfrage mit anderen europäischen Arbeitnehmern, zeigen die Teilnehmer aus Luxemburg im Durchschnitt ein geringeres Wohlbefinden. Insbesondere jüngere Arbeitnehmer weisen ein tendenziell geringeres Wohlbefinden auf. Differenziert man die Arbeitnehmer nach Berufsgruppen, zeigen Manager und Führungskräfte, Arbeitnehmer in Dienstleistungsberufen sowie Hilfsarbeitskräfte das höchste Wohlbefinden. Arbeitnehmer mit geringeren faktischen Wochenstundenzahlen sowie Arbeitnehmer, die in kleinen Betrieben (1-4 Beschäftigte) arbeiten, berichten über ein höheres Wohlbefinden. Das Wohlbefinden ist hierbei nachweislich mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen assoziiert. So weisen Arbeitnehmer, je höher ihre Partizipation, ihre Rollenklarheit bei der Arbeit sowie ihre Arbeitsplatzsicherheit ist umso ein höheres Wohlbefinden auf. Das Wohlbefinden ist außerdem positiv mit Arbeitszufriedenheit, wahrgenommenem Respekt bei der Arbeit und negativ mit Stress und Burnout korreliert. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailGetting to the bottom of response behavior when using Forced Answering in Online Surveys
Decieux, Jean Philippe Pierre UL; Mergener, Alexandra; Sischka, Philipp UL et al

Scientific Conference (2017)

Abstract: Recent studies have shown that the use of the forced answering (FA) option in online surveys results in reduced data quality. This response behavior has often been interpreted as psychological ... [more ▼]

Abstract: Recent studies have shown that the use of the forced answering (FA) option in online surveys results in reduced data quality. This response behavior has often been interpreted as psychological reactance reaction. However, no study researched the psychological mechanism behind the correlation of FA on dropout and data quality before. By using online survey-experiments with forced and non-forced answering instructions, our study offers statistical evidence for the often proposed reactance effect influencing response behavior. Relevance: Recent studies have shown that the use of the forced answering (FA) option in online surveys results in reduced data quality. They especially examined that forcing respondents to answer questions in order to proceed through the questionnaire leads to higher dropout rates and lower answer quality. However, no study researched the psychological mechanism behind the correlation of FA on dropout and data quality before. This response behavior has often been interpreted as psychological reactance reaction. So, the Psychological Reactance Theory (PRT) predicts that reactance appears when an individuals’ freedom is threatened and cannot be directly restored. Reactance describes the motivation to restore this loss of freedom. Respondents could experience FA as a loss of freedom, as (s)he is denied the choice to leave a question unanswered. According to PRT, possible reactions in this situation might be to quit survey participation, to fake answers or to show satisficing tendencies. Research content: This study explores the psychological mechanism that effects response behavior in FA condition (compared to non-FA- condition). Our major hypothesis is that forcing respondents to answer will cause reactance, which turns into increasing dropout rates, decreasing answer quality and a satisficing behavior. Methods and Data: We used online survey-experiments with forced and non-forced answering instructions. Reactance was measured with a four-item reactance scale. To determine answer quality, we used self-report for faking as well as the analysis of answers to open ended questions. Results: Zero-order effects showed that FA increased state reactance and questionnaire dropout as well as it reduced answer length in open-ended questions. Mediation analysis supported the hypothesis of reactance as an underlying psychological mechanism behind negative FA effects on data quality. Added Value: This is the first study which offers statistical evidence for the often proposed reactance effect influencing response behavior. This offers a base for a deeper psychological reflection of the use of the FA-option. [less ▲]

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See detailArbeitszeitflexibilität in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2016)

Männliche Arbeitnehmer weisen im Vergleich zu weiblichen Arbeitnehmern eine höhere Differenz zwischen vertraglich vereinbarter und faktischer Wochenarbeitszeit auf. Differenziert nach Berufsgruppen zeigt ... [more ▼]

Männliche Arbeitnehmer weisen im Vergleich zu weiblichen Arbeitnehmern eine höhere Differenz zwischen vertraglich vereinbarter und faktischer Wochenarbeitszeit auf. Differenziert nach Berufsgruppen zeigt sich, dass inbesondere Manager sowie Führungskräfte deutlich mehr arbeiten, als vertraglich festgelegt. Atypische Arbeitszeiten (nach 19 Uhr, nach 22 Uhr oder am Wochenende) treten dagegen insbesondere bei jüngeren Arbeitnehmern (bis 44 Jahre) häufiger auf. Auch zeigen sich hier große Unterschiede über die Berufsgruppen hinweg. Für die Mehrheit der Arbeitnehmer entspricht die vertraglich vereinbarte Stundenzahl ihren Wünschen. Jedoch ist bei den jüngeren Arbeitnehmern der Anteil der Personen, die sich einen Vertrag mit mehr bezahlten Stunden wünschen deutlich höher. Differenziert nach Berufsgruppen äußern vor allem Hilfsarbeitskräfte sowie Arbeitnehmer in Dienstleistungs- und Handwerksberufen den Wunsch mehr bezahlte Stunden zu arbeiten. Die Arbeitszeitbedingungen der Arbeitnehmer weisen auch Zusammenhänge mit erlebten Work-Life-Konflikten, Zeitdruck, Stress und Arbeitszufriedenheit auf. Die Arbeitszeitbedingungen sind außerdem assoziiert mit nächtlichen Schlafstunden sowie mit der Gefährdung durch Burnout. Arbeitnehmer, die 46 Stunden und mehr arbeiten, die häufig atypische Arbeitszeiten haben, oder deren faktische Arbeitszeit stark von der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit abweicht, erleben stärker Work-Life-Konflikte, Zeitdruck sowie Stress, geben jedoch eine geringere Arbeitszufriedenheit an, schlafen weniger und weisen eher Burnout auf. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailForced Answering in Online Surveys: Is it really a reactance effect that reduces data quality?
Sischka, Philipp UL; Mergener, Alexandra; Neufang, Kristina Marliese et al

Scientific Conference (2016, October 14)

Online surveys are conducted without adequate attention to implementation details too often. One example is the frequent use of the forced answering (FA) option, which forces the respondent to answer ... [more ▼]

Online surveys are conducted without adequate attention to implementation details too often. One example is the frequent use of the forced answering (FA) option, which forces the respondent to answer questions in order to proceed through the questionnaire. Currently, only a few studies have researched the impact of FA on different quality parameters. Some studies that evaluated the influence of FA on quality parameters (e.g. drop-out or answer quality) hypothesized that FA leads to reactance in the participants indicated by a higher drop-out-rate as well as lower answer quality. However, no study researched the psychological mechanism behind the correlation of FA on dropout and data quality before. Psychological Reactance Theory predicts that reactance appears when an individual’s freedom is threatened and cannot be directly restored. Reactance describes the motivation to restore this loss of freedom. Respondents could experience FA as a loss of freedom, as (s)he is denied the choice to leave a question unanswered. According to Reactance Theory possible reactions in this situation might be to quit survey participation or to fake answers. This study examines the psychological mechanism that explains higher amounts of dropout and faking behavior in FA condition (compared to non-FA- condition). Our major hypothesis is that forcing respondents to answer will cause reactance, which turns into increasing dropout rates and decreasing answer quality. We used split-ballot-field-experiments with a forced and non-forced answering instruction. Reactance was measured with a four-item reactance scale. To determine answer quality, we used self-report for faking. Our Mediation analysis shows that respondents in FA condition report higher amounts of reactance compared to respondents in non-FA condition. In addition to that reactance also is a strong predictor for dropout behavior, faking, or re-participation. Therefore, the influence of FA on quality parameters is mediated through reactance. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailDer Reaktanzeffekt oder: Warum Gesundheitskampagnen scheitern können
Sischka, Philipp UL; Decieux, Jean Philippe Pierre UL; Neufang, Kristina et al

in In-Mind Magazin : IM; Psychologie für Alle (2016), (4),

Gesundheitskampagnen (z. B. Anti-Drogen-, Anti-Raucher- oder Kondomnutzungskampagnen) haben zum Ziel, Menschen zu Einstellungen und Verhalten zu motivieren, die gesundheitsförderlich oder präventiv sind ... [more ▼]

Gesundheitskampagnen (z. B. Anti-Drogen-, Anti-Raucher- oder Kondomnutzungskampagnen) haben zum Ziel, Menschen zu Einstellungen und Verhalten zu motivieren, die gesundheitsförderlich oder präventiv sind. Beispielsweise versuchen Anti-Drogen-Kampagnen auf die Gefahren und Folgen von Drogenkonsum aufmerksam zu machen. Anti-Raucher-Kampagnen stellen hingegen die Sensibilisierung für die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens in den Vordergrund und versuchen, das von den Zigarettenfirmen aufgebaute positive Image des Rauchens zu entwerten. Solche Kampagnen laufen Gefahr, ihr Ziel – eine Einstellungs- und Verhaltensänderung bei ihren AdressatInnen zu bewirken – zu verfehlen, wenn ihre zentrale Botschaft von den RezipientInnen als zu aufdringlich empfunden wird. In der Sozialpsychologie wird dieses Phänomen häufig mit der Theorie der psychologischen Reaktanz erklärt. [less ▲]

Detailed reference viewed: 213 (5 UL)
Peer Reviewed
See detailWorking conditions indicative of work-related anger
Steffgen, Georges UL; Sischka, Philipp UL; Schmidt, Alexander F. UL

Scientific Conference (2016, July 21)

Detailed reference viewed: 53 (5 UL)
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Peer Reviewed
See detailThe longitudinal impact of psychosocial working conditions on workplace mobbing exposure and occupational risk factors
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL; Schmidt, Alexander F.

Scientific Conference (2016, July 20)

Workplace mobbing is a serious phenomenon that is costly to organizations and has various negative social, occupational, and health-related consequences. Since Leymann (1996) it is frequently assumed that ... [more ▼]

Workplace mobbing is a serious phenomenon that is costly to organizations and has various negative social, occupational, and health-related consequences. Since Leymann (1996) it is frequently assumed that a poor working environment will create conditions that encourage workplace mobbing. Theoretical explanations indicate that a poor working environment may increase the likelihood of interpersonal conflicts, that might end in mobbing of one of the conflict party (Hoel, & Salin, 2003). Another explanation points out, that a stressful work environment may lead to a reduction in performance or a violation of social norms and by thus lead to mobbing behavior (Neuman, & Baron, 2011). Many cross-sectional studies showed associations between workplace mobbing exposure and a poor psychosocial working environment (e.g., Agervold, & Mikkelsen, 2004). However, cross-sectional studies are problematic as the other theoretically plausible causal direction (i.e. workplace mobbing leads to a poor psychosocial work environment) cannot be ruled out statistically. There are only few studies that used a longitudinal design (e.g., Baillien, De Cuyper, & De Witte, 2011; Balducci, Cecchin, & Fraccaroli, 2012; Hauge, Skogstadt, & Einarsen, 2011) that showed mixed results. The main purpose of the present study was to investigate the role of different psychosocial working conditions as predictors of mobbing exposure and its sequelae from a longitudinal perspective. [less ▲]

Detailed reference viewed: 92 (3 UL)
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See detailBurnout am Arbeitsplatz in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2016)

Die Burnoutprävalenz der luxemburgischen Arbeitnehmer liegt für 2013 bis 2015 zwischen 15,7 und 18,0%. Während Frauen 2013 eine höhere Burnoutprävalenz im Vergleich zu Männern aufweisen, verringert sich ... [more ▼]

Die Burnoutprävalenz der luxemburgischen Arbeitnehmer liegt für 2013 bis 2015 zwischen 15,7 und 18,0%. Während Frauen 2013 eine höhere Burnoutprävalenz im Vergleich zu Männern aufweisen, verringert sich diese Differenz 2014 und 2015 etwas. Die 25-34 Jährigen Arbeitnehmer scheinen seltener von Burnout betroffen zu sein. Demgegenüber weisen die 35-44 und 45-54 Jährigen über alle drei Erhebungsjahre überdurchschnittliche Burnoutprävalenzen auf. Differenziert man die Arbeitnehmer nach Voll- und Teilzeitstellen, ergeben sich nur geringfügige Unterschiede. Arbeitnehmer, die 0-5 Jahre in ihrem jetzigen Betrieb arbeiten sind im Vergleich zu Arbeitnehmern mit einer längeren Betriebszugehörigkeitsdauer unterdurchschnittlich von Burnout betroffen. Arbeitnehmer, die eine Reduktion der Belegschaft in ihrem Betrieb konstatieren, sind deutlich stärker von Burnout betroffen, als Personen, die keine Veränderung oder sogar eine Erhöhung der Belegschaft festgestellt haben. Arbeitnehmer, die von Aktionen zur Aufklärung von Gesundheitsproblemen in ihrer Organisation berichten, sind ebenfalls weniger stark von Burnout betroffen im Vergleich zu Arbeitnehmern, die berichten, dass in den letzten drei Jahren keine Aktionen zur Aufklärung von Gesundheitsproblemen stattgefunden haben. Differenziert man die Arbeitnehmer nach ISCO-Berufsklassifikation, ist die Burnoutprävalenz unter Managern bzw. Führungskräften am Geringsten, bei Arbeitnehmern die Anlagen bedienen und Montageberufen als auch bei Technikern dagegen am höchsten. Arbeitnehmer mit deutscher und luxemburgischer Nationalität sind seltener, Arbeitnehmer mit französischer und belgischer Nationalität dagegen öfter von Burnout betroffen. [less ▲]

Detailed reference viewed: 91 (6 UL)
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See detailQuality of work Index Luxembourg: Entwicklung eines validen Messinstruments
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

Scientific Conference (2016, May 23)

Detailed reference viewed: 51 (5 UL)
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Peer Reviewed
See detailThe Luxembourg Workplace Mobbing Scale: Psychometric properties of a short instrument in three different languages
Steffgen, Georges UL; Sischka, Philipp UL; Schmidt, Alexander F. UL et al

in European Journal of Psychological Assessment (2016)

Workplace mobbing is a serious phenomenon that is costly to organizations and has various negative consequences of those targeted. The main purpose of the present study was to develop and validate a new ... [more ▼]

Workplace mobbing is a serious phenomenon that is costly to organizations and has various negative consequences of those targeted. The main purpose of the present study was to develop and validate a new short scale of workplace mobbing experience in three different language versions (German, French, Luxembourgish). Data were collected via computer-assisted telephone interviews in a sample of 1500 employees working in Luxembourg (aged from 17 to 64; 52.7 % male) that was representative of the commuter structure of Luxembourg’s workforce. Confirmatory factor analysis showed that the newly developed 5-item scale has good psychometric properties and partial scalar measurement invariance for the three different language versions. Internal consistency was satisfactory (α = .73). Correlations and hierarchical regression analysis with different working condition scales and psychological health scales confirm the construct validity of the new questionnaire. Although the present findings are preliminary in nature, they nevertheless support the reliability and validity of the scale and its use in psychological research. [less ▲]

Detailed reference viewed: 196 (18 UL)
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See detailQuality of work – Index - 2. Forschungsbericht zur Weiterentwicklung des Arbeitsqualitätsindexes in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

Report (2016)

Der Survey zu dem „Quality of Work Index Luxembourg“ (QoW), der von der Universität Luxemburg und der luxemburgischen Chambre des Salariés entwickelt wurde (Steffgen, Kohl, 2013; Sischka, Steffgen, 2015 ... [more ▼]

Der Survey zu dem „Quality of Work Index Luxembourg“ (QoW), der von der Universität Luxemburg und der luxemburgischen Chambre des Salariés entwickelt wurde (Steffgen, Kohl, 2013; Sischka, Steffgen, 2015), wurde 2015 bereits zum dritten Mal in einer telefonischen Befragung erhoben. Ziel des Index ist es, die erlebte Arbeitssituation und -qualität luxemburgischer Arbeitnehmer zu erfassen. Der vorliegende Bericht dokumentiert die psychometrische Testung der Güte des aktuellen Erhebungsinstru-ments. In einem ersten Schritt erfolgt die Beschreibung der Verteilung der für die Skalen genutzten Items (Mittelwert, SD, Schiefe, Kurtosis). Im nächsten Schritt erfolgt die Überprüfung der internen Konsistenz der Skalen mittels verschiedener Reliabilitätsstatistiken (Cronbach’s Alpha, Korrelationsanalysen der Items) sowie Koeffizienten zur Beschreibung der Skalenverteilung. Wo vorhanden werden Indikatoren eingesetzt, um die Validität der Konstrukte zu eruieren. Explorative und konfirmatorische Faktoren-analysen dienen dazu, zu testen, ob die Items auf den a priori festgelegten Faktoren laden und ob sich die unterstellte Faktorenstruktur auch in den Daten zeigt. Außerdem werden die Zusammenhänge der Skalen mittels Korrelationsanalysen überprüft. Die QoW-Skalen werden außerdem auf verschiedene Well-Being-Skalen regressiert, um deren Relevanz für den QoW-Index zu überprüfen. Da die Befragung 2015 teilweise als Panelbefragung durchgeführt wurde (Panelbefragte n = 762), wird außerdem überprüft, ob es hinsichtlich demographischer Eigenschaften der Befragten, hinsichtlich der QoW-Skalen oder hinsichtlich verschiedener Well-Being-Maße zu systematischen Ausfällen gekom-men ist. Ebenso werden einige Längsschnitt-Regressionsanalysen gerechnet, um zu überprüfen, ob einige Arbeitsbedingungen längerfristige Effekte auf das Well-Being der Arbeitnehmer in Luxemburg haben. Abschließend wird das gesamte Erhebungsinstrument zusammenfassend diskutiert und Empfehlungen bezüglich der Skalen, der Erhebung demographischer Variablen sowie des Designs der weiteren Befra-gungen gegeben. [less ▲]

Detailed reference viewed: 64 (5 UL)
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See detailMobbing am Arbeitsplatz in Luxemburg
Sischka, Philipp UL; Steffgen, Georges UL

E-print/Working paper (2016)

Die ausgeprägte Mobbingprävalenz in Luxemburg hat sich von 2013 zu 2014 insgesamt leicht erhöht. 2015 ist wiederum ein geringfügiger Rückgang zu verzeichnen. Am stärksten von Mobbing betroffen sind ... [more ▼]

Die ausgeprägte Mobbingprävalenz in Luxemburg hat sich von 2013 zu 2014 insgesamt leicht erhöht. 2015 ist wiederum ein geringfügiger Rückgang zu verzeichnen. Am stärksten von Mobbing betroffen sind Arbeitnehmer in der Altersklasse der 16-24 Jährigen. Arbeitnehmer ab 55 Jahre weisen dagegen die geringste Mobbingprävalenz auf. Differenziert nach Geschlecht, Vollzeit/Teilzeit- und Vorgesetztenstatus ergeben sich über die drei Jahre jeweils nur geringfügige Unterschiede zwischen den Gruppen. Insbesondere Mitarbeiter die schon sehr lange (über 20 Jahre) in dem Betrieb arbeiten, sind seltener von Mobbing betroffen. Kleinere Betriebe (1-4 Mitarbeiter) weisen eine relativ geringe Mobbingprävalenz auf. Dagegen ist die Mobbingprävalenz in Betrieben, die Arbeitsstellen abbauen vergleichsweise hoch. Hilfsarbeitskräfte und Manager weisen eine eher geringe, hingegen Arbeitnehmer in Handwerksberufen die höchste Mobbingprävalenz auf. Betriebe, die häufig Aktionen zur Aufklärung von Gesundheitsproblemen durchführen, weisen geringere Mobbingprävalenzen auf, als Betriebe, die dies nie oder nur unregelmäßig tun. Differenziert nach Nationalität zeigt sich über die drei Erhebungsjahre eine etwas höhere Mobbingprävalenz bei Arbeitnehmern mit luxemburgischer und französischer Nationalität. Arbeitnehmer mit deutscher Nationalität weisen dagegen konstant eine geringere Mobbingprävalenz auf. Die Mobbingprävalenz von Arbeitnehmern mit portugiesischer Nationalität steigt von 2013 zu 2014 an, verringert sich 2015 jedoch wieder etwas. [less ▲]

Detailed reference viewed: 100 (12 UL)