References of "Meiers, Fabienne 50002366"
     in
Bookmark and Share    
Full Text
Peer Reviewed
See detailHistorical outline and chromatic properties of purpura rubra Tarentina and its potential identification with purple dye extracted from Bolinus brandaris
Meiers, Fabienne UL

in Enegren, Hedvig; Meo, Francesco (Eds.) Treasures from the Sea : Sea-Silk and Shell purple dye in antiquity. Proceedings from the International workshop, 26.-28.05. (in press)

This paper presents a historical overview of the importance of the red dye found in spiny dye-murices (Bolinus brandaris) and its production in Taranto, one of the most industrious Greek colonies founded ... [more ▼]

This paper presents a historical overview of the importance of the red dye found in spiny dye-murices (Bolinus brandaris) and its production in Taranto, one of the most industrious Greek colonies founded in southern Italy in the 8th century BC and renowned for its luxury products. Written evidence as well as numismatic and archaeological sources dating from the 5th century BC to the 5th century AD have been analysed in this context to identify purpura rubra Tarentina. In addition, the results of a series of dye experiments with hypobranchial glands from the same species are treated in order to detect chromatic properties and potential manufacturing processes for Tarentine Red. The methods for vatting the dye glands are discussed in relation to historical validity and chromatic outcome. To conclude, comparisons are drawn between the colour characteristics of Bolinus brandaris and Hexaplex trunculus (banded dye-murex), and the possibility of mixing both dyes is taken into consideration. The synthesis of historical and experimental approach finally shows that purpura rubra Tarentina can potentially be identified with purple dye extracted from Bolinus brandaris. [less ▲]

Detailed reference viewed: 132 (6 UL)
Full Text
See detailStädtische Funktionäre im Sattel. Interurbane Kommunikation im Spiegel der spätmittelalterlichen Rechnungsbücher der Stadt Luxemburg (1388–1500)
Meiers, Fabienne UL

Presentation (2015, October 17)

Das Dissertationsprojekt widmet sich vordergründig der Untersuchung des Verkehrsträgers „Pferd“ und seiner Einbindung in das Gefüge spätmittelalterlicher zwischenstädtischer Kommunikationsformen im Westen ... [more ▼]

Das Dissertationsprojekt widmet sich vordergründig der Untersuchung des Verkehrsträgers „Pferd“ und seiner Einbindung in das Gefüge spätmittelalterlicher zwischenstädtischer Kommunikationsformen im Westen des Heiligen Römischen Reiches. Im Interesse steht dabei der Stellenwert des Pferdes als Mobilitätsgarant für die städtische Obrigkeit und deren Dienstangestellte – Gerichtsdiener, Boten und Förster – im Zuge von Gerichtsfahrten, Beschauungen, Fronforderungen, Eskorten, diplomatischer, innen- und außenpolitischer Reisen und bei der Übermittlung von Nachrichten. Die Reichweite und Leistungsfähigkeit des berittenen Botenwesens sind ferner Gegenstand der Abhandlung. Das Ziel ist eine grundlagenschaffende Studie zur Erforschung der primären Konstellationen und Mechanismen, die räumliche Mobilität gewährleisteten, sowie der Technik und Dynamik der Informationsverbreitung innerhalb der Städte und auf den städteverbindenden Verkehrsadern. Als Grundlage dienen die Rechnungsbücher der Stadt Luxemburg, deren nahezu lückenlose Überlieferung den Zeitraum zwischen 1388 und 1500 abdeckt. Dieser Untersuchungszeitraum bildet auch den Rahmen für die quantitative Datenerhebung aus weiteren Rechnungslisten grenznaher Städte, wie Namur, Mons, Aachen, Trier und Köln. Daneben gehören ausgewählte Dokumente der pragmatischen Schriftlichkeit (Korrespondenzen, Protokollbücher, Gerichtsakten und Verordnungen) sowie Chroniken zum Grundstock der qualitativen Materialerfassung. Bislang standen die politische, administrative, sprachliche und baugeschichtliche Entwicklung der Stadt Luxemburg und ihr überregionaler wirtschaftlicher Einfluss im 14. und 15. Jahrhundert im Interesse der Forschung. Ebenso wurden die sozialtopografischen Aspekte des Handwerks vor kurzem in einer Dissertation bearbeitet. Die Behandlung des Reitverkehrs als primärer Zugang zum Mobilitäts- und Kommunikationsverhalten in spätmittelalterlichen Städten fand jedoch bisher nur wenig Beachtung in der Mittelalterforschung. In dieser Studie wird in vergleichender Perspektive vorrangig der Gebrauch des Verkehrsmittels „Pferd“ im urbanen Umfeld untersucht: Wo und wie wurde es eingesetzt? Welche Organisationsformen gab es im Reitverkehr – worin lagen dessen Vor- und Nachteile? Welche Angaben liefern die städtischen Quellen hinsichtlich seiner Effizienz und Zuverlässigkeit auf Fahrten und Reisen sowie im Botenwesen? In zweiter Linie befasst sich die Arbeit mit der Untersuchung mobilitäts- und kommunikationsorientierter Strategien, verkehrspolitischer Verordnungen und verkehrslogistischer Steuerungsinstrumente im administrativen und politischen Kontext der Stadt Luxemburg und angrenzender Städte im späten Mittelalter. Daneben soll auch die Erforschung der Haltungsbedingungen von Pferden intra und extra muros in das Projekt mit eingebunden werden. Folglich ist die Arbeit im Bereich der Stadt-, Mobilitäts-, Verkehrs- und Kommunikationsgeschichte anzusiedeln mit Bezugnahme auf die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehungen (Animal Studies) innerhalb der Stadt und ihrer Peripherie. [less ▲]

Detailed reference viewed: 55 (4 UL)
Full Text
See detailThe Urban Horse: Equestrian Traffic and Horse Husbandry in Late Medieval Cities
Meiers, Fabienne UL

Scientific Conference (2015, July 07)

Since the thriving of European cities in the 11th century, there was an increasing demand for faster and more reliable exchange services comparable with those in the Roman Empire: After the decline of the ... [more ▼]

Since the thriving of European cities in the 11th century, there was an increasing demand for faster and more reliable exchange services comparable with those in the Roman Empire: After the decline of the well-developed and regularly maintained Roman road network, circulation of people, goods and services had become less effective, particularly given that carriage traffic was virtually impossible on deteriorated roads. Consequently, equestrian traffic gained more importance in the medieval period, particularly in long-distance travels. In order to facilitate mobility and communication between cities, institutionally controlled mounted courier services were promoted and courier horses provided as well as travel horses for hire – both specially trained for their purpose. Moreover, decrees were adopted which regulated animal waste disposal and corpse removal to guarantee a hygienic living environment for both humans and animals. At the same time, specialized systems and structures for horse husbandry in the urban settings arose. The paper displays the characteristics, capacities and limitations of urban equestrian traffic and horse husbandry in the Late Middle Ages and presents the impact of the human-horse relationship in the urban environment. Pragmatic documents such as (travel) account books and legal texts were used as source base; they were analyzed using a comparative and quantitative methodology. In addition, the reflection of the urban horse in material culture was considered to emphasize a more dynamic dimension of the phenomenon. To conclude, the value of the urban horse in medieval townscapes, either as a daily companion or as a mere commodity, is discussed. [less ▲]

Detailed reference viewed: 61 (2 UL)
Full Text
See detailStädtische Mobilität und interurbane Verkehrsnetze im Spätmittelalter mit besonderer Betonung des Reitverkehrs in vergleichender Perspektive
Meiers, Fabienne UL

Scientific Conference (2015, June 19)

Die Dissertation widmet sich vordergründig der Untersuchung des Verkehrsträgers „Pferd“ und seiner Einbindung in das Gefüge spätmittelalterlicher Städte im Westen des Heiligen Römischen Reiches. Im ... [more ▼]

Die Dissertation widmet sich vordergründig der Untersuchung des Verkehrsträgers „Pferd“ und seiner Einbindung in das Gefüge spätmittelalterlicher Städte im Westen des Heiligen Römischen Reiches. Im Interesse steht dabei der Stellenwert des Pferdes als Mobilitätsgarant für die städtische Obrigkeit und deren Dienstangestellte im Zuge von Gerichtsfahrten, diplomatischer, innen- und außenpolitischer Reisen und als Transportmittel im städtischen Botenwesen, dessen Reichweite und Leistungsvermögen ferner Gegenstand der Abhandlung sind. Das Ziel ist eine grundlagenschaffende Studie zur Erforschung der primären Konstellationen und Mechanismen, die räumliche Mobilität gewährleisteten, sowie der Technik und Dynamik der Nachrichtenübermittlung innerhalb der Städte und auf den städteverbindenden Verkehrsadern. Als Grundlage dienen die Rechnungsbücher der Stadt Luxemburg, deren nahezu lückenlose Überlieferung den Zeitraum zwischen 1388 und 1500 abdeckt. Dieser Untersuchungszeitraum bildet auch den Rahmen für die quantitative Datenerhebung weiterer Rechnungslisten grenznaher Städte, wie Namur, Mons, Aachen, Trier und Köln. Daneben gehören ausgewählte Dokumente der pragmatischen Schriftlichkeit (Korrespondenzen, Protokollbücher, Gerichtsakten und Verordnungen) sowie Chroniken zum Grundstock der qualitativen Materialerfassung. Bislang standen die politische, administrative, sprachliche und baugeschichtliche Entwicklung der Stadt Luxemburg und ihr überregionaler wirtschaftlicher Einfluss im 14. und 15. Jahrhundert im Interesse der Forschung. Ebenso wurden die sozialtopografischen Aspekte des Handwerks vor kurzem bearbeitet. Die Behandlung des Reitverkehrs als primärer Zugang zum Mobilitäts- und Kommunikationsverhalten in spätmittelalterlichen Städten fand bisher nur wenig Beachtung in der Mediävistik. In dieser Studie werden in vergleichender Perspektive vorrangig die vielseitigen Einsatzgebiete des Verkehrsmittels „Pferd“, seine Effizienz, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auf Reisen und im Botenwesen sowie seine Haltungsbedingungen im städtischen Umfeld untersucht und eingebunden in den Bereich der Stadt-, Mobilitäts-, Verkehrs- und Kommunikationsgeschichte mit Bezugnahme auf die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehungen (Animal Studies) im Bereich der Stadt und ihrer Peripherie. In zweiter Linie befasst sich die Arbeit mit der Untersuchung mobilitäts- und kommunikationsorientierter Strategien, verkehrspolitischer Verordnungen und verkehrslogistischer Steuerungsinstrumente im administrativen und politischen Kontext der Stadt Luxemburg und angrenzender Städte im späten Mittelalter. [less ▲]

Detailed reference viewed: 43 (1 UL)
Full Text
See detailThe urban horse: Equestrian Traffic and Horse Husbandry in Late Medieval Cities
Meiers, Fabienne UL

Scientific Conference (2015, March 19)

Just like cattle, sheep and pigs, horses were part of the still agrarian influenced late medieval townscapes. Written and iconographic sources as well as archaeological evidence give proof of the ... [more ▼]

Just like cattle, sheep and pigs, horses were part of the still agrarian influenced late medieval townscapes. Written and iconographic sources as well as archaeological evidence give proof of the extensive presence of horses inside and outside the city walls and their indispensability for urban and interurban communication and mobility. Since the thriving of European cities in the High Middle Ages, there was an increasing demand for faster and more reliable exchange services comparable with those in the Roman Empire: after the decline of the well-developed and regularly maintained Roman road network, circulation of people, goods and services had become less effective, particularly given that carriage traffic was virtually impossible on deteriorated roads. Consequently, equestrian traffic gained more importance in the medieval period, as much in long-distance travels as in shorter day’s journeys. In order to facilitate urban mobility and communication between cities, traffic policies were developed, which consisted of road works, institutionally controlled mounted courier services and provision of courier horses, as well as travel allowances and travel horses for hire. In addition, the authorities adopted decrees which regulated animal waste disposal and corpse removal to guarantee a hygienic living environment for both humans and animals. At the same time specialized systems and structures for urban horse husbandry arose, e. g. stables for mounts of the city authorities and distinguished guests; on the other side, horse rental stations for the middle class emerged in the late 15th century. [less ▲]

Detailed reference viewed: 32 (0 UL)
Full Text
See detailReisen im Mittelalter
Stauch, Sammy; Wagner, Jean-Frank; Meiers, Fabienne UL

in Stauch, Sammy (Ed.) Ansporn zu Neugier: Einblicke in die praktische Wissenschaft für Sekundarschüler (2015)

Detailed reference viewed: 72 (1 UL)
Full Text
Peer Reviewed
See detailArs purpuraria : Neue methodische Ansätze bei der Anwendung von Küpenverfahren in der Purpurfärberei
Meiers, Fabienne UL

in Experimentelle Archäologie in Europa (2013), (12), 43-58

After providing a series of experiments with purple snails of the species 'Bolinus brandaris’ using different vats (soda, urine, yeast, sodium dithionite), not only the achieved colour samples were ... [more ▼]

After providing a series of experiments with purple snails of the species 'Bolinus brandaris’ using different vats (soda, urine, yeast, sodium dithionite), not only the achieved colour samples were compared with each other, but also the various vats on criteria such as reliability and energy demand. The experiments were closely based on written sources from antiquity (Aristotle, Pliny and Vitruvius) and the historically documented woad/indigo vats. For modern circumstances, the sodium dithionite vat would be considered as the optimal purple dyeing vat. However, it has no historical value, since sodium dithionite has only been available around 100 years ago. The soda vat elaborated by Boesken-Kanold and Haubrichs gave a satisfactory result with the used molluscs. Also, the combination of long fermentation time and mechanical heating of the vat led to increased energy consumption. In return, the urine vat showed its advantages precisely in this respect using low room temperature and no additional heating source. Yet, the odour was considerable. The yeast vat could not be performed successfully in this series of experiments. The imitation dyes, which had been reproduced according to the papyri 'Graecus Holmiensis’ and 'Leidensis X’, could emphasize the potential and practicality of these historical recipe collections. The results suggested that the antique dyeing workshops would operate a large market, which was subject to more or less rapidly changing fashion trends, with affordable products. Cheaper dyes from madder and alkanet roots, safflower, woad/indigo, kermes, and lichens could mimic all sorts of purples effectively. Yet, the substitutes faded quickly. And ultimately, the typical smell of true purple could not be counterfeited. [less ▲]

Detailed reference viewed: 137 (0 UL)
Full Text
See detailReisen zu Pferde im Mittelalter - Semantik und Verwendung des passgehenden Zelter-Reitpferdes
Meiers, Fabienne UL

Bachelor/master dissertation (2012)

Detailed reference viewed: 107 (4 UL)